Liebe Medien, ich kann die Schlagzeile "Keine Einigung zwischen USA und Dänemark" nicht mehr sehen.
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@Giliell @Fietsbel @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Die Idee dahinter ist eher Abschreckung, sofern die überhaupt noch möglich ist. Und den USA ganz klar zu zeigen, daß sie komplett alleine sind, solange sie Faschisten an der Macht haben, daß die ganze Welt ihr Feind wird.
Die Zahl der Menschen am Ende dieses Jahrhunderts wird vermutlich eh deutlich niedriger liegen als heute, egal was passiert, weil die Biosphäre die Grätsche macht und keine acht Milliarden mehr ernährt. Diese Jahrhundert wird Tod und Elend in schier unvorstellbaren Ausmaßen erleben. Staaten, Nationen, Völker, wie wir sie heute haben, wird es in Zukunft auch nicht mehr geben, weil Milliarden von Menschen zu Klima- und Umweltflüchtlingen werden, da wird überall auf dem Globus alles durchgemischt, wenn die Überlebenden alle in die noch bewohnbaren Regionen strömen.@LordCaramac @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Fast ein dystopischer Roman! Leider ist einiges davon nicht auszuschließen. Ich fürchte auch, dass das Ignorieren der Klima- und Biodiversitätskrise sowie des Rechtsextremismus extreme Folgen haben wird.
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@Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Wieso? Auf der Grönländischen natürlich, dafür sind sie dort. Alles andere wäre Fahnenflucht!
@Fietsbel @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Si glaubst ernsthaft, dass unsere Bundesregierung auch nur eine Protestnote nach Washington senden würde? Oder habe ich deinen Sarkasmus falsch verstanden
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@LordCaramac @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Fast ein dystopischer Roman! Leider ist einiges davon nicht auszuschließen. Ich fürchte auch, dass das Ignorieren der Klima- und Biodiversitätskrise sowie des Rechtsextremismus extreme Folgen haben wird.
@Fietsbel @LordCaramac @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Es ist nicht auszuschließen, es ist aber auch nicht unausweichlich. Ist übrigens die letzte Stufe der Klimawandelleugnung: jetzt können wir eh nichts mehr machen.
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@LordCaramac @Fietsbel @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Und weil das in 60 Jahren komplett scheiße sein wird, beenden wir es doch jetzt mit einem Knall. Sorry, aber ich hab für solche Leute nichts übrig.
@Giliell @LordCaramac @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Ich auch nicht, darum rate ich zu Besonnenheit. Niemand muss provozieren. - Außerdem ist die Erde ein vielparametrisches System, und selbst wissenschaftliche Vorhersagen sind über die pur naturwissenschaftlichen Vorgänge hinaus unmöglich.
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@Fietsbel @LordCaramac @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Es ist nicht auszuschließen, es ist aber auch nicht unausweichlich. Ist übrigens die letzte Stufe der Klimawandelleugnung: jetzt können wir eh nichts mehr machen.
@Giliell @Fietsbel @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Es ist nicht nur der Klimawandel, sondern es ist die Polykrisis, ein Krisenkomplex aus etlichen miteinander verzahnten Krisen, wovon das Klima nicht einmal die schlimmste ist, sondern das Artensterben. Und natürlich können wir noch etliches tun, aber die moderne Zivilisation _wird_ kollabieren, das Industriezeitalter _wird_ enden, weil wir den Kram nicht nachhaltig bekommen haben, als noch Zeit war, also vor der Jahrtausendwende.
Jetzt geht es nur noch um die Frage, _wie_ es endet, und ob Homo sapiens dabei ausstirbt oder nicht. Je schneller der Kaputtalismus und die damit verbundene Weltordnung enden, desto früher hört die damit verbundene Umweltzerstörung auf. -
@Fietsbel @LordCaramac @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Es ist nicht auszuschließen, es ist aber auch nicht unausweichlich. Ist übrigens die letzte Stufe der Klimawandelleugnung: jetzt können wir eh nichts mehr machen.
@Giliell @LordCaramac @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Doch, wir können immer noch CIEL machen und sollten daa auch tun. Weil nie alle(!!) Parameter bekannt sind und berücksichtigt werden (können), weil noch bei weitem nicht alle Kipp-Punkte passiert sind. Mir selbst ist egal, ob andere mitmachen. Ich bemühe mich weiter um Klima und Umwelt, esse weiter weitgehend vegan, benutze ÖV, fliege fast nie, kaufe keine Fast Fashion, gärtnere biologisch, usw.
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@Giliell @LordCaramac @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Ich auch nicht, darum rate ich zu Besonnenheit. Niemand muss provozieren. - Außerdem ist die Erde ein vielparametrisches System, und selbst wissenschaftliche Vorhersagen sind über die pur naturwissenschaftlichen Vorgänge hinaus unmöglich.
@Fietsbel @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Was man sagen kann, ist, daß diverse planetare Systeme massiv gestört sind, und daß die Grundlagen unseres Wirtschaftens wegbröseln, weil wir von vorne bis hinten komplett unnachhaltig wirtschaften. Solange wir ein System haben, das einen eingebauten Wachstumszwang hat, geht das auch gar nicht anders. Solange es Privateigentum gibt, ist alles, was für eine radikale Nachhaltigkeitswende notwendig wäre, aus politischen und soziokulturellen Gründen unmöglich. Wachstum gibt es nicht mehr, und eine dramatische Schrumpfung ist bereits unvermeidlich. Wie das abläuft, kann natürlich niemand vorhersagen, aber es ist absehbar, daß das Chaos in allen möglichen Systemen eskaliert und nach und nach jegliche Planungssicherheit zerstört.
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@Giliell @LordCaramac @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Doch, wir können immer noch CIEL machen und sollten daa auch tun. Weil nie alle(!!) Parameter bekannt sind und berücksichtigt werden (können), weil noch bei weitem nicht alle Kipp-Punkte passiert sind. Mir selbst ist egal, ob andere mitmachen. Ich bemühe mich weiter um Klima und Umwelt, esse weiter weitgehend vegan, benutze ÖV, fliege fast nie, kaufe keine Fast Fashion, gärtnere biologisch, usw.
@Fietsbel @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Ständig wollen immer alle möglichen Leute irgendwas machen, dabei ist die Ursache der Polykrisis doch, daß wir _zuviel_ machen. Wir müssen einfach _aufhören_ mit allem möglichen Scheiß, angefangen mit dem Kapitalismus. Die Wirtschaft muß schrumpfen, es muß viel, viel weniger gearbeitet werden, wir müssen viel, viel, viel, viel weniger extrahieren, raffinieren, produzieren, transportieren und konsumieren.
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@Giliell @Fietsbel @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Es ist nicht nur der Klimawandel, sondern es ist die Polykrisis, ein Krisenkomplex aus etlichen miteinander verzahnten Krisen, wovon das Klima nicht einmal die schlimmste ist, sondern das Artensterben. Und natürlich können wir noch etliches tun, aber die moderne Zivilisation _wird_ kollabieren, das Industriezeitalter _wird_ enden, weil wir den Kram nicht nachhaltig bekommen haben, als noch Zeit war, also vor der Jahrtausendwende.
Jetzt geht es nur noch um die Frage, _wie_ es endet, und ob Homo sapiens dabei ausstirbt oder nicht. Je schneller der Kaputtalismus und die damit verbundene Weltordnung enden, desto früher hört die damit verbundene Umweltzerstörung auf.@LordCaramac @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Andererseits gibt es schon Betriebe, die umwelt- und klimafreundlich produzieren. Viele haben PV und Wärmepumpe (wir auch), viele wollen mitmachen. Manche brauchen nur etwas mehr Hilfe, als die zur Zeit bekommen. Engagier Dich, mach das Beste aus der Zeit hier, das scheint mir besser als zu verzweifeln und durchzudrehen. Und wer weiß, vielleicht reicht es am Ende doch zum Überleben vieler (auch anderer Arten), das wäre schön.
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@Fietsbel @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Ständig wollen immer alle möglichen Leute irgendwas machen, dabei ist die Ursache der Polykrisis doch, daß wir _zuviel_ machen. Wir müssen einfach _aufhören_ mit allem möglichen Scheiß, angefangen mit dem Kapitalismus. Die Wirtschaft muß schrumpfen, es muß viel, viel weniger gearbeitet werden, wir müssen viel, viel, viel, viel weniger extrahieren, raffinieren, produzieren, transportieren und konsumieren.
@LordCaramac @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Also ich über-konsumiere schon lange nicht mehr. Gegen die Macht der Beinahe-Monopolisten lkann ich wenig tun, außer zusammen mit anderen mit mehr Einfluss. Konsument:innen-Macht würde auch helfen. Nicht so viel Auto fahren, nicht immer neue Sachen kaufen, nicht so heiß duschen bei fossiler Energie. usw. Überlegen. was mensch wirklich braucht.
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@LordCaramac @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Also ich über-konsumiere schon lange nicht mehr. Gegen die Macht der Beinahe-Monopolisten lkann ich wenig tun, außer zusammen mit anderen mit mehr Einfluss. Konsument:innen-Macht würde auch helfen. Nicht so viel Auto fahren, nicht immer neue Sachen kaufen, nicht so heiß duschen bei fossiler Energie. usw. Überlegen. was mensch wirklich braucht.
@Fietsbel @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Ich habe gar kein Auto, hatte noch nie eins, habe mich als Teenager einfach geweigert, als meine Familie mich zur Fahrschule schicken wollte. Ich fliege nicht, ich trage Klamotten, die meinem Stil entsprechen, bis sie irreparabel kaputt sind, und benutze sie dann noch für Flicken, ich benutze alles, solange es benutzbar ist. Und ich drehe nicht durch oder sowas. Ich habe keine sonderliche Angst, denn ich bin 50 und werde vermutlich nur noch die Anfänge des großen Kollaps der Zivilisation mitbekommen; so ein richtiger Zivilisationskollaps kann sich über Jahrhunderte hinziehen, die meiste Zeit ist es eher ein langsamer Niedergang, unterbrochen von kleineren und größeren Katastrophen, nach denen es dann wieder ruhiger und beinahe "normal" weitergeht, nur halt langfristig abwärts.
Kinder habe ich keine, hatte nie genug Hoffnung in die Zukunft, um mich fortzupflanzen. Ich spiele einfach bei dem Scheißspiel so wenig wie möglich mit, bin kein Aktivist, eher Inaktivist. Passive Verweigerung ist meine Sache. Ich hatte nie viel Geld, was mich daran hindert, für irgendwelchen Blödsinn Geld auszugeben. Anstatt regulären Urlaub zu machen, besuche ich Freunde und Bekannte, fahre dabei mit der Bahn. Meine Hauptverkehrsmittel waren immer Fahrräder.
Und ich bin einfach inzwischen komplett zynisch. Diese Zivilisation will offenbar in ihren Untergang rennen, sonst hätte es längst eine ökosozialistische Weltrevolution gegeben, und die ganzen reichen Schlipse würden an ihren eigenen Schlipsen von den Fahnenmasten ihrer Konzernzentralen baumeln. -
@LordCaramac @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Andererseits gibt es schon Betriebe, die umwelt- und klimafreundlich produzieren. Viele haben PV und Wärmepumpe (wir auch), viele wollen mitmachen. Manche brauchen nur etwas mehr Hilfe, als die zur Zeit bekommen. Engagier Dich, mach das Beste aus der Zeit hier, das scheint mir besser als zu verzweifeln und durchzudrehen. Und wer weiß, vielleicht reicht es am Ende doch zum Überleben vieler (auch anderer Arten), das wäre schön.
@Fietsbel @Giliell @heinihuber @Ketakater @LorenzMeyer Ich habe nach dem Tode meiner Eltern ein Haus mit einem riesigen Garten geerbt, ist eine alte Streuobstwiese, und mein Mitbewohner, ein alter Kumpel von mir, hat daraus einen Biogarten gemacht, wo er die maximale Biodiversität aus der Fläche herausholt. Er sammelt überall Samen von Wildpflanzen, zieht die dann in Töpfen, bis sie groß genug zum Auspflanzen sind. Er sammelt auch Obst und Gemüse aus aller Welt, vermehrt Saatgut und tauscht es auf Saatguttauschbörsen. Nur ein kleiner Teil der Pflanzen sind Obst und Gemüse, Zierpflanzen sind noch weniger, der größte Teil sind Wildpflanzen. Vieles davon dient als Futter für Insekten.
Es geht nicht darum, _diese_ Welt zu retten, denn die war nie zu retten. Unsere gesamte Art, in dieser Welt zu leben, ist grundverkehrt. Worum es geht, ist möglichst viel übrigzulassen für was immer nach dem Ende dieser Zivilisation kommt. Die Menschen nach dem Industriezeitalter werden keine komplexen Technologien brauchen, die keiner mehr reparieren kann, sondern sie werden soviel Biodiversität wie möglich brauchen, damit sie was zu essen haben. Das Problem unserer Zeit ist, daß wir glauben, wir lebten auf der Erde, als sei dieser Planet nur die Bühne für unser menschliches Schauspiel; die Wahrheit ist, daß die Erde lebt, und daß wir integraler Bestandteil des lebendigen Planeten sind. Jenseitsorientierte Religionen wie z.B. das Christentum sind dabei ein großes Problem; wir bräuchten eher eine Rückkehr der Naturreligionen, wir bräuchten ein Bewußtsein dafür, daß es nicht ein einzelnes "Heiliges Land" gibt, sondern daß alles Land und alles Wasser heilig ist, und daß nicht wir entscheiden, was wir mit "unserem" Land machen, weil das Land uns nicht gehört, sondern wir zum Land, und das örtliche Ökosystem, dessen Teil wir sind, entscheidet, was geht und was nicht. -
@LorenzMeyer Ich habe heute im Radio gehört, dass es in der Gegend Sicherheitsbedenken gibt wegen Russland und China. Ich gehe davon aus, dass das die Geschichte sein wird, die wir für nächsten Wochen zu hören bekommen, um Trumps Invasion und Besetzung zu rechtfertigen. Der macht das für unsere Sicherheit, ehrlich.
Wer aufgepasst hat, der wird bemerkt haben, dass Europa Trump's Propaganda nutzt, um einen NATO Stützpunkt auf Grönland zu etablieren.
Der NATO-Stützpunkt kann auch US-Soldaten abwehren und Trump muss, wenn er Grönland haben will, Soldaten von etlichen Nationen töten.
Seime Generäle dürften den Preis für eine Besatzung als zu hoch erachten, zumindest wenn sie ihre Gehalt wert sind.
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Liebe Medien, ich kann die Schlagzeile "Keine Einigung zwischen USA und Dänemark" nicht mehr sehen. Wenn ein Bewaffneter eine Bank stürmt, titelt ihr doch auch nicht: "Räuber und Kassiererin finden keinen Konsens über Geldübergabe." Hört auf, imperiale Aggression als normale Diplomatie zu framen.
Nimm einfach das Bild aus dem Rahmen, sonst regst Du Dich am Ende Deines Leben auch noch über die Rechtschreibung auf und hast nicht gemerkt, dass die Welt völlig in Dutt gebombt wird.
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