"Wie wäre es, wenn die #EU mal so richtig groß in #OpenSource-Projekte investiert?
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"Wie wäre es, wenn die #EU mal so richtig groß in #OpenSource-Projekte investiert? Nicht ein bisschen hier, ein bisschen da. Nicht das eine Land sucht sich Projekt X aus Eigeninteresse heraus und macht dann das Nötigste, sondern wirklich breit – von Basistechnologien bis zum Desktop und einzelnen Programmen. Denn all das wird es in jeder Zukunft benötigen, die ernsthaft "unabhängig" sein soll."
️@publicvoit Soweit ich informiert bin*, ist Linux als Open Source System für ALLE da.
Es ist "fertig" und verdammt gut so, wie es ist. In vielen Belangen ist es NOCH besser und in anderen Belangen SCHON besser als kommerzielle Mitbewerber.Die BRD täte gut daran, ein unabhängiges Kollegium (wahrscheinlich eine Kapitalgesellschaft) zu bilden, das Crowdfunding-Projekte konstruiert.
1/2* >30 Jahren Administration an der Windoof-Front kaufm. Systeme und seit >25 Jahren immer mehr mit Linux.
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"Wie wäre es, wenn die #EU mal so richtig groß in #OpenSource-Projekte investiert? Nicht ein bisschen hier, ein bisschen da. Nicht das eine Land sucht sich Projekt X aus Eigeninteresse heraus und macht dann das Nötigste, sondern wirklich breit – von Basistechnologien bis zum Desktop und einzelnen Programmen. Denn all das wird es in jeder Zukunft benötigen, die ernsthaft "unabhängig" sein soll."
️@publicvoit Das Problem ist doch, dass das dann wieder über Ausschreibung und dergleichen läuft. Und da haben dann "europäische" Firmen wir Amazon EU s.a.r.l. Google Germany GmbH und Microsoft Deutschland GmbH die Nase vorn. Ist also nicht trivial.
Im Hintergrund wird da nach Lösungen gesucht, auch wenn zu befürchten ist, dass das da genauso läuft wie die deutsche-französche Zusammenarbeit beim neuen Kampfjet.
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@publicvoit Soweit ich informiert bin*, ist Linux als Open Source System für ALLE da.
Es ist "fertig" und verdammt gut so, wie es ist. In vielen Belangen ist es NOCH besser und in anderen Belangen SCHON besser als kommerzielle Mitbewerber.Die BRD täte gut daran, ein unabhängiges Kollegium (wahrscheinlich eine Kapitalgesellschaft) zu bilden, das Crowdfunding-Projekte konstruiert.
1/2* >30 Jahren Administration an der Windoof-Front kaufm. Systeme und seit >25 Jahren immer mehr mit Linux.
@publicvoit Dienstleistungen, wie Support, Verteilung, Projektierung von Anpassungen etc. sind bei Open Source NICHT in derselben Hand wie die Entwicklung.
Verwaltungen und Unternehmen müssen diese Bereiche in Teilen mit aufbauen: Es wird dafür individueller und anspruchsvoller, dafür weniger "Friss, oder stirb.", wie bei den proprietären Lösungen.
2/2 -
"Wie wäre es, wenn die #EU mal so richtig groß in #OpenSource-Projekte investiert? Nicht ein bisschen hier, ein bisschen da. Nicht das eine Land sucht sich Projekt X aus Eigeninteresse heraus und macht dann das Nötigste, sondern wirklich breit – von Basistechnologien bis zum Desktop und einzelnen Programmen. Denn all das wird es in jeder Zukunft benötigen, die ernsthaft "unabhängig" sein soll."
️... und dann den Auftrag an Microsoft vergibt.
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@publicvoit spannende Frage.
Ich frage mich, wie man so etwas gut machen könnte, also so dass es dann auch nachhaltig funktioniert und nicht nur eine Einmalnummer wird.
Darüber hinaus würde viel Geld bewegt, um ein Ziel zu verfolgen. Wie bekommt man das hint, so dass man ein Ziel erreicht, ohne dass die beteiligten Projekte und Akteure sich auf einmal in einem "Corporate Environment" wiederfinden.
@johbo Ideen gäbe es da genug:
- Verbot von proprietären Systemen in Schulen und Behörden
- Offenlegung aller Speicherformate, wenn es um staatliche Sachen geht
- Änderung der Ausschreibungskriterien, sodass FOSS endlich mal eine faire Chance bekommt
- finanzielle Beteiligung bei FOSS-Projekten deren Services man schon seit Jahrzehnten sowieso bereits einsetzt
- Investition in lokales Know-How statt Lizenzen
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@publicvoit Das Problem ist doch, dass das dann wieder über Ausschreibung und dergleichen läuft. Und da haben dann "europäische" Firmen wir Amazon EU s.a.r.l. Google Germany GmbH und Microsoft Deutschland GmbH die Nase vorn. Ist also nicht trivial.
Im Hintergrund wird da nach Lösungen gesucht, auch wenn zu befürchten ist, dass das da genauso läuft wie die deutsche-französche Zusammenarbeit beim neuen Kampfjet.
@M_E_ST Das könnte man schon steuern, sofern man das wirklich möchte.
Die Politiker sind ja auch nicht blöd.
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@publicvoit Dienstleistungen, wie Support, Verteilung, Projektierung von Anpassungen etc. sind bei Open Source NICHT in derselben Hand wie die Entwicklung.
Verwaltungen und Unternehmen müssen diese Bereiche in Teilen mit aufbauen: Es wird dafür individueller und anspruchsvoller, dafür weniger "Friss, oder stirb.", wie bei den proprietären Lösungen.
2/2@publicvoit Anmerkung: Ich stecke nicht in den tollen Open Source Projekten der Verwaltungen drin, aber was via Fachpresse nach außen dringt, ist unterirdisch niveaulos (nicht wertend).
Soviel ist von außen erkennbar: Es fehlt an Übersetzer*Innen und auch an Kompetenzen! Es müssen "Kompetenzzentren" geschaffen werden, die den Vorstellungen/Wünschen/WUNSCHDENKEN (
) der Anwender*Innen auch mal eine Absage, bzw. tragfähigen Workaround entgegen stellen dürfen, ja sogar sollen! -
"Wie wäre es, wenn die #EU mal so richtig groß in #OpenSource-Projekte investiert? Nicht ein bisschen hier, ein bisschen da. Nicht das eine Land sucht sich Projekt X aus Eigeninteresse heraus und macht dann das Nötigste, sondern wirklich breit – von Basistechnologien bis zum Desktop und einzelnen Programmen. Denn all das wird es in jeder Zukunft benötigen, die ernsthaft "unabhängig" sein soll."
️@publicvoit Wenn man einfach mal die zig Millionen € nimmt, die Jahr für Jahr von öffentlichen Stellen in #M365 gepumpt werden. Was könnte man davon alles an #foss entwickeln. 🤩
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@publicvoit Wenn man einfach mal die zig Millionen € nimmt, die Jahr für Jahr von öffentlichen Stellen in #M365 gepumpt werden. Was könnte man davon alles an #foss entwickeln. 🤩
@nils_ramsperger @publicvoit
Absolut -
"Wie wäre es, wenn die #EU mal so richtig groß in #OpenSource-Projekte investiert? Nicht ein bisschen hier, ein bisschen da. Nicht das eine Land sucht sich Projekt X aus Eigeninteresse heraus und macht dann das Nötigste, sondern wirklich breit – von Basistechnologien bis zum Desktop und einzelnen Programmen. Denn all das wird es in jeder Zukunft benötigen, die ernsthaft "unabhängig" sein soll."
️@publicvoit
Ja, das ist eine gute Frage. Offenbar leisten die zahllosen Lobbyisten der amerikanischen Plattformen in Brüssel, Berlin, München, etc. sehr gute Arbeit und verstehen es, auf die "individuellen Bedürfnisse" der Entscheidungsträger in o. g. Örtlichkeiten einzugehen. -
"Wie wäre es, wenn die #EU mal so richtig groß in #OpenSource-Projekte investiert? Nicht ein bisschen hier, ein bisschen da. Nicht das eine Land sucht sich Projekt X aus Eigeninteresse heraus und macht dann das Nötigste, sondern wirklich breit – von Basistechnologien bis zum Desktop und einzelnen Programmen. Denn all das wird es in jeder Zukunft benötigen, die ernsthaft "unabhängig" sein soll."
️Das fände ich fantastisch.
Ich erwarte allerdings erheblichen politischen Widerstand gegen diese Idee. Denn bei allen anderen Ideen, mit denen wir uns technologisch unabhängiger machen können, hat die Industrie ihre Vertreter schon in den obersten Rängen platziert. -
L luettdeern@plasmatrap.com shared this topic