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  3. Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

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solarpunkdegrowth
91 Beiträge 36 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

    Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

    Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.

    Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
    - economic madness,
    - der einzige Weg nach vorn oder
    - just another craze?

    https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/

    Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
    Im Speziellen?
    Konkret?

    Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung

    labonitamascota@muenchen.socialL This user is from outside of this forum
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    labonitamascota@muenchen.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #26

    @AwetTesfaiesus Persönlich würde ich nicht nur, sondern mache bereits. Ich kaufe außer Lebensmitteln immer weniger.

    1 Antwort Letzte Antwort
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    • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

      Ich werfe mal als advocata diaboli ein:

      Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?

      slothrop@chaos.socialS This user is from outside of this forum
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      slothrop@chaos.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #27

      @AwetTesfaiesus Im gleichen Sinne, wie z.B. die Deutsche Bahn eine Nonprofit-Organisation ist, ja.

      Degrowth meint natürlich einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz, nicht die bloße Umverteilung nach oben, wie wir sie heute haben.

      Andererseits ist dein Hinweis völlig richtig: Wir könnten vermutlich die Gesellschaft umstellen, ohne dass 80-95% der Bevölkerung davon einen finanziellen Nachteil hätten.

      1 Antwort Letzte Antwort
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      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

        Ich werfe mal als advocata diaboli ein:

        Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?

        schmidt_fu@mstdn.socialS This user is from outside of this forum
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        schmidt_fu@mstdn.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #28

        @AwetTesfaiesus
        I see what you did there, aber das sinkende Wohlstandsniveau hängt nicht nur mit dem individuellen Einkommen zusammen.
        Vieles war "früher" (T-20/30 Jahre!) noch selbstverständlich von der öffentlichen Hand (und Arbeitgebern!) als Daseinsvorsorge finanziert und muss heute von diesen sinkenden oder stagnierenden Gehältern unter widrigen Bedingungen selbst bezahlt werden.
        Degrowth wäre hier mit weniger Individualkonsum umsetzbar, solange *notwendige* Infrastruktur erhalten bliebe.

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • labonitamascota@muenchen.socialL labonitamascota@muenchen.social

          @AwetTesfaiesus Ich kenn die Zahlen zwar nicht, aber behaupte, dass die Verkrempelung der Welt seitdem zugenommen hat, auch bei denen, deren Einkommen gesunken ist. Der Plunder ist halt billig. Also: Das Wachstum geht weiter.

          dasgehtgleichwieder@norden.socialD This user is from outside of this forum
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          dasgehtgleichwieder@norden.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #29

          @Labonitamascota @AwetTesfaiesus

          https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Grenzen_des_Wachstums

          https://de.wikipedia.org/wiki/Bretton-Woods-System

          https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/verschaerfung-der-armut-paritaetischer-armutsbericht-2025/

          https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/superreiche-vermoegen-finanzen-aktien-100.html

          https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html

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          • leonavis@mountains.socialL leonavis@mountains.social

            @AwetTesfaiesus

            Wenn Menschen individuell immer weiter wachsen, ist das ja auch nicht gesund. Das gilt, denke ich, auch für die Menscheit als Kollektiv. Ewiges Wachstum gibt es nicht, vorher gibt der Wirtsorganismus auf.

            Etwas schade, dass viele Menschen die Menschheit wie eine Krebserkrankung organisieren möchten.

            awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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            awettesfaiesus@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #30

            @leonavis sieht meine Waage ähnlich

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

              Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

              Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.

              Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
              - economic madness,
              - der einzige Weg nach vorn oder
              - just another craze?

              https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/

              Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
              Im Speziellen?
              Konkret?

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              awettesfaiesus@mastodon.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #31

              Noch einmal advocata diaboli:

              Das hört 90% auf das neueste iPhone und das nächste Fast Fashion it piece verzichten würden ist mir klar.

              Aber wie ist es mit medizinischem Fortschritt?

              atarifrosch@mastodon.deA suessbisscharf@mastodon.socialS linhead@d-64.socialL pr14minus@chaos.socialP synapsenkitzler@digitalcourage.socialS 5 Antworten Letzte Antwort
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              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                Noch einmal advocata diaboli:

                Das hört 90% auf das neueste iPhone und das nächste Fast Fashion it piece verzichten würden ist mir klar.

                Aber wie ist es mit medizinischem Fortschritt?

                atarifrosch@mastodon.deA This user is from outside of this forum
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                atarifrosch@mastodon.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #32

                @AwetTesfaiesus Anderes Thema. Degrowth != kein Fortschritt. Also, wenn ich das richtig verstanden habe.

                awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • labonitamascota@muenchen.socialL labonitamascota@muenchen.social

                  @AwetTesfaiesus Ich kenn die Zahlen zwar nicht, aber behaupte, dass die Verkrempelung der Welt seitdem zugenommen hat, auch bei denen, deren Einkommen gesunken ist. Der Plunder ist halt billig. Also: Das Wachstum geht weiter.

                  awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                  awettesfaiesus@mastodon.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #33

                  @Labonitamascota Marie Kondo findet den Beitrag kritisch

                  labonitamascota@muenchen.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                    Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

                    Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.

                    Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
                    - economic madness,
                    - der einzige Weg nach vorn oder
                    - just another craze?

                    https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/

                    Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
                    Im Speziellen?
                    Konkret?

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                    taschenorakel@mastodon.greenT This user is from outside of this forum
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                    taschenorakel@mastodon.green
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #34

                    @AwetTesfaiesus So rational Degrowth ist: Du hast halt sofort sämtliche Malocher im Land gegen Dich, die sich Tag für Tag den Rücken krumm buckeln, weil sie auf wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg hoffen. So wie es derzeit diskutiert wird, ist es ein Thema für elitäre, hochprivilegierte Debattier-Clubs, aber absolut nichts für eine Real-Politik, die auf Mehrheiten angewiesen ist.

                    awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                      @AwetTesfaiesus Anderes Thema. Degrowth != kein Fortschritt. Also, wenn ich das richtig verstanden habe.

                      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                      awettesfaiesus@mastodon.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #35

                      @atarifrosch ? Neue Therapien werden schon vom Kapitalmarkt finanziert. Der Kurs semaglutid-Inhibitor Produzenten schön mir ja zuletzt die Aktionäre sehr zu freuen

                      chris_evelyn@fedi.chris-evelyn.deC jakob_thoboell@kirche.socialJ 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                        Noch einmal advocata diaboli:

                        Das hört 90% auf das neueste iPhone und das nächste Fast Fashion it piece verzichten würden ist mir klar.

                        Aber wie ist es mit medizinischem Fortschritt?

                        suessbisscharf@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #36

                        @AwetTesfaiesus Überkonsum sichert nicht den Fortschritt im medizinischen Bereich. In den USA hat sich die aktuelle Regierung ja für konsumorientiertes Wachstum entschieden und das noch nicht mal für alle und gegen wissenschaftlichen Fortschritt. Vielleicht kann man auch die gegenteilige Entscheidung treffen.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                          @Labonitamascota Marie Kondo findet den Beitrag kritisch

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                          labonitamascota@muenchen.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #37

                          @AwetTesfaiesus Musste ich jetzt erstmal ecosianieren.

                          awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                            Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

                            Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.

                            Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
                            - economic madness,
                            - der einzige Weg nach vorn oder
                            - just another craze?

                            https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/

                            Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
                            Im Speziellen?
                            Konkret?

                            Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung

                            kassander@norden.socialK This user is from outside of this forum
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                            kassander@norden.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #38

                            @AwetTesfaiesus Mit Degroth ist es wie mit der Klimaerhitzung: So unangenehm ist es ist, es passiert (für uns Industriestaatenbewohner*Innen).

                            Ich halte alles Unvorstellbare und Ablehnde, was damit zu tun hat für emotionale Probleme und das Emotionale braucht eben Zeit.

                            Anfangen und mitmachen ist gut und viel weniger schlimm, als mit verschränkten Armen trotzig vor dem größer werdenden Berg zu stehen.

                            kassander@norden.socialK awettesfaiesus@mastodon.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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                            • kassander@norden.socialK kassander@norden.social

                              @AwetTesfaiesus Mit Degroth ist es wie mit der Klimaerhitzung: So unangenehm ist es ist, es passiert (für uns Industriestaatenbewohner*Innen).

                              Ich halte alles Unvorstellbare und Ablehnde, was damit zu tun hat für emotionale Probleme und das Emotionale braucht eben Zeit.

                              Anfangen und mitmachen ist gut und viel weniger schlimm, als mit verschränkten Armen trotzig vor dem größer werdenden Berg zu stehen.

                              kassander@norden.socialK This user is from outside of this forum
                              kassander@norden.socialK This user is from outside of this forum
                              kassander@norden.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #39

                              @AwetTesfaiesus Apropos Degroth: Eigentlich löst sich mit Degroth auch jede Menge Widerspruch und Boomer-Reaktianz.

                              Degroth ist eine Lösung für diese angebliche "Wohlstandsdegeneration".

                              awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                Wir haben hier ja einige #solarpunk s.

                                Thematisch sehr nah dran scheint mir #degrowth.

                                Mich würden Eure Meinungen dazu interessieren:
                                - economic madness,
                                - der einzige Weg nach vorn oder
                                - just another craze?

                                https://www.arte.tv/de/videos/104840-007-A/brauchen-wir-wirtschaftswachstum/

                                Wie steht ihr zu #Degrowth im Allgemeinen?
                                Im Speziellen?
                                Konkret?

                                Bitte wählt die Antwort mit der relativ größten Zustimmung

                                levold@mastodon.socialL This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #40

                                @AwetTesfaiesus Was mir in allen Drukos bisher fehlt, dass die #Degrowth- Diskussion sehr westlich/ an den globalen Industriestaaten orientiert ist. Ich bin absolut dafür, dass wir das Wachstumsdiktat hinter uns lassen. Aber diskutier das auch mit jemandem vom afrikanischen Kontinent (und auch da gibt es extrem unterschiedliche Ausgangspositionen).

                                awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                  Noch einmal advocata diaboli:

                                  Das hört 90% auf das neueste iPhone und das nächste Fast Fashion it piece verzichten würden ist mir klar.

                                  Aber wie ist es mit medizinischem Fortschritt?

                                  linhead@d-64.socialL This user is from outside of this forum
                                  linhead@d-64.socialL This user is from outside of this forum
                                  linhead@d-64.social
                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #41

                                  @AwetTesfaiesus Gegenfrage und ich meine das aus meinem Fachgebiet wirklich ernst: wo genau passiert der aktuell und wer bestimmt Forschung und Anwendung?
                                  Zudem: entsprechen die steigenden Marktwerte für Medizinprodukte und Therapien (weltweit, nicht auf D begrenzt) überhaupt einem reellen Wert oder liegen die mehr im Bereich der Kapitalerträge von Konzernen? Vieles an Gegenwert ist mit Instrumenten der Wirtschaft nicht messbar.
                                  Degrowth heißt nicht unbedingt, dass es allen schlechter geht.

                                  awettesfaiesus@mastodon.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                    Ich werfe mal als advocata diaboli ein:

                                    Wenn man sich das Lohnniveau und seine Entwicklung der letzten 20 Jahre so an sieht, leben dann nicht schon die allermeisten Menschen im globalen Norden im real existierenden Degrowth?

                                    stephanmatthiesen@troet.cafeS This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #42

                                    @AwetTesfaiesus Naja, Degrowth sollte ja nicht Verarmung bedeuten, sondern dass man mit weniger materiellem Krempel gut leben kann. Dazu gehört, dass Grundbedürfnisse (Wohnen, Nahrung, Gesundheit, Gemeinschaft und Kultur) relativ günstiger werden als Protzkonsum.

                                    Wohlstand bedeutet nicht, einfach mit der Gießkanne alle Löhne zu erhöhen, wenn gleichzeitig die Ungleichheit (zwischen Menschen und zwischen den obigen Bedürfnissen) zunimmt.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • taschenorakel@mastodon.greenT taschenorakel@mastodon.green

                                      @AwetTesfaiesus So rational Degrowth ist: Du hast halt sofort sämtliche Malocher im Land gegen Dich, die sich Tag für Tag den Rücken krumm buckeln, weil sie auf wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg hoffen. So wie es derzeit diskutiert wird, ist es ein Thema für elitäre, hochprivilegierte Debattier-Clubs, aber absolut nichts für eine Real-Politik, die auf Mehrheiten angewiesen ist.

                                      awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
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                                      awettesfaiesus@mastodon.social
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #43

                                      @taschenorakel das sehe ich ähnlich.

                                      Aber degrowth hat ja viele Spielarten. Solarpunk scheint mir ja wirklich dicht dran zu sein und positiver besetzt.

                                      Keinen Sche*ß mehr kaufen ist ja quasi auch schon ein revolutionärer Akt in manchen Kreisen. Ich habe letzte Woche eine Bluse aussortiert, die ich gekauft habe als ich in Kassel in der Stavo kam und echt oft im BT an hatte. Nun hat mir meine Schneiderin gesagt, dass es WIRKLICH Zeit sei, sie gehen zu lassen und dass sie sie nicht mehr fixt

                                      taschenorakel@mastodon.greenT 1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • awettesfaiesus@mastodon.socialA awettesfaiesus@mastodon.social

                                        @atarifrosch ? Neue Therapien werden schon vom Kapitalmarkt finanziert. Der Kurs semaglutid-Inhibitor Produzenten schön mir ja zuletzt die Aktionäre sehr zu freuen

                                        chris_evelyn@fedi.chris-evelyn.deC This user is from outside of this forum
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                                        chris_evelyn@fedi.chris-evelyn.de
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #44

                                        @AwetTesfaiesus Genau sowas soll ja geändert werden. Im Moment ist die Finanzierung ja durch den erwarteten ROI bedingt (-> Profit = erwartetes Wachstum). Wär toll, wenn medizinischer Fortschritt unabhängig von Wirtschaftsinteressen würde.
                                        @atarifrosch

                                        atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • levold@mastodon.socialL levold@mastodon.social

                                          @AwetTesfaiesus Was mir in allen Drukos bisher fehlt, dass die #Degrowth- Diskussion sehr westlich/ an den globalen Industriestaaten orientiert ist. Ich bin absolut dafür, dass wir das Wachstumsdiktat hinter uns lassen. Aber diskutier das auch mit jemandem vom afrikanischen Kontinent (und auch da gibt es extrem unterschiedliche Ausgangspositionen).

                                          awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                                          awettesfaiesus@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                                          awettesfaiesus@mastodon.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #45

                                          @Levold naja, das ist schon gemischt. Solar ist eingeschlagen, wie eine Bombe. Alle machen Solar, alle schmeißen Kerosin raus. Da scheint mir sogar eher schon eine degrowth Hebung des Lebensstandards zu sein.

                                          levold@mastodon.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
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