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  3. "Es gibt in den Wirtschaftswissenschaften ein breites Spektrum an Theorieschulen und Forschungsschwerpunkten.

"Es gibt in den Wirtschaftswissenschaften ein breites Spektrum an Theorieschulen und Forschungsschwerpunkten.

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    #1

    "Es gibt in den Wirtschaftswissenschaften ein breites Spektrum an Theorieschulen und Forschungsschwerpunkten. Die mediale Berichterstattung bildet diese Vielfalt aber kaum ab, sondern orientiert sich überwiegend an einem ökonomischen Mainstream – und ist damit auch wirtschaftspolitisch einseitig gefärbt."

    https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

    🧵 1/5

    #Klassismus #Armut #Propaganda #Medien #Medienkritik

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    • sui@troet.cafeS sui@troet.cafe

      "Es gibt in den Wirtschaftswissenschaften ein breites Spektrum an Theorieschulen und Forschungsschwerpunkten. Die mediale Berichterstattung bildet diese Vielfalt aber kaum ab, sondern orientiert sich überwiegend an einem ökonomischen Mainstream – und ist damit auch wirtschaftspolitisch einseitig gefärbt."

      https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

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      #Klassismus #Armut #Propaganda #Medien #Medienkritik

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      #2

      "Erst jüngst zeigte eine Studie um eine #Vermögenssteuer und #Erbschaftssteuer mit dem Fokus Deutschland, dass diese Themen kaum medial debattiert werden und die vermittelte Perspektive zentral von der jeweiligen redaktionellen politischen Ausrichtung abhängt – die meist Argumente gegen Umverteilung favorisiert und positive gesellschaftliche Wirkungen solcher Reformen ausblendet."

      https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

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      #Propaganda #Medienkritik #Medien #Klassismus #Armut #TaxTheRich

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      • sui@troet.cafeS sui@troet.cafe

        "Erst jüngst zeigte eine Studie um eine #Vermögenssteuer und #Erbschaftssteuer mit dem Fokus Deutschland, dass diese Themen kaum medial debattiert werden und die vermittelte Perspektive zentral von der jeweiligen redaktionellen politischen Ausrichtung abhängt – die meist Argumente gegen Umverteilung favorisiert und positive gesellschaftliche Wirkungen solcher Reformen ausblendet."

        https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

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        #3

        "So scheint es bei der medialen Zitierung eine Fokussierung auf wenige, prominente männliche Ökonomen zu geben.

        [...]

        Dabei zeigte sich, dass zwar die institutionellen Hintergründe der zitierten ökonomischen Expertise divers aufgestellt waren, aber Wettbewerb als Prinzip in der Wirtschaft grundsätzlich als alternativlos dargestellt und bei nur rund 6 Prozent auf Ökonominnen rekurriert wurde."

        https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

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          "So scheint es bei der medialen Zitierung eine Fokussierung auf wenige, prominente männliche Ökonomen zu geben.

          [...]

          Dabei zeigte sich, dass zwar die institutionellen Hintergründe der zitierten ökonomischen Expertise divers aufgestellt waren, aber Wettbewerb als Prinzip in der Wirtschaft grundsätzlich als alternativlos dargestellt und bei nur rund 6 Prozent auf Ökonominnen rekurriert wurde."

          https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

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          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          "In dem Aufruf wird kritisiert, dass Hunderttausende Studierende im deutschsprachigen Raum vor allem in ökonomischen Grundlagenveranstaltungen Wirtschaft anhand von standardisierten Lehrbüchern vermittelt bekommen, die als wissenschaftlich überholt bezeichnet werden können. Es werde etwa einseitig behauptet, dass Wirtschaft von quasi-natürlichen Gesetzmäßigkeiten und nutzenmaximierenden Akteuren bestimmt werde."

          https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

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          • sui@troet.cafeS sui@troet.cafe

            "In dem Aufruf wird kritisiert, dass Hunderttausende Studierende im deutschsprachigen Raum vor allem in ökonomischen Grundlagenveranstaltungen Wirtschaft anhand von standardisierten Lehrbüchern vermittelt bekommen, die als wissenschaftlich überholt bezeichnet werden können. Es werde etwa einseitig behauptet, dass Wirtschaft von quasi-natürlichen Gesetzmäßigkeiten und nutzenmaximierenden Akteuren bestimmt werde."

            https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

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            schrieb zuletzt editiert von
            #5

            "Ökonomische Expertise ist keineswegs politisch „neutral“, sondern beinhaltet Wertannahmen und Haltungen. Ein neoklassischer Ökonom wird fundamental andere wirtschaftspolitische Empfehlungen machen als eine feministische Ökonomin oder ein:e Postwachstumsforscher:in."

            https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

            Siehe auch:
            https://www.otto-brenner-stiftung.de/qualifiziert-fuer-die-zukunft/

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            #Propaganda #Medienkritik #Medien #Klassismus #Armut #TaxTheRich

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            • sui@troet.cafeS sui@troet.cafe

              "Erst jüngst zeigte eine Studie um eine #Vermögenssteuer und #Erbschaftssteuer mit dem Fokus Deutschland, dass diese Themen kaum medial debattiert werden und die vermittelte Perspektive zentral von der jeweiligen redaktionellen politischen Ausrichtung abhängt – die meist Argumente gegen Umverteilung favorisiert und positive gesellschaftliche Wirkungen solcher Reformen ausblendet."

              https://www.awblog.at/Bildung/journalistische-vielfalt-braucht-eine-plurale-oekonomik

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              #Propaganda #Medienkritik #Medien #Klassismus #Armut #TaxTheRich

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              martin_beck@mastodon.de
              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              @Sui Deswegen muss man nicht den Bürger auf der Straße von der #vermögensteuer überzeugen, sondern die Reichen. Und dann kommt es entscheidend darauf an, was man ihnen im Gegenzug anbietet.

              sui@troet.cafeS 1 Antwort Letzte Antwort
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              • M martin_beck@mastodon.de

                @Sui Deswegen muss man nicht den Bürger auf der Straße von der #vermögensteuer überzeugen, sondern die Reichen. Und dann kommt es entscheidend darauf an, was man ihnen im Gegenzug anbietet.

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                sui@troet.cafe
                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @Martin_Beck Die allermeisten Fortschritte wurden dadurch erkämpft, dass die Arbeiterklasse sich in Gewerkschaften organisierte und Zugestandnisse von den Überreichen erpresste. 1918 waren die Gewerkschaften so mächtig, weil sie so viele Mitglieder hatten, dass sie die Abschaffung der Monarchie erzwangen.

                https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberrevolution

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                • sui@troet.cafeS sui@troet.cafe

                  @Martin_Beck Die allermeisten Fortschritte wurden dadurch erkämpft, dass die Arbeiterklasse sich in Gewerkschaften organisierte und Zugestandnisse von den Überreichen erpresste. 1918 waren die Gewerkschaften so mächtig, weil sie so viele Mitglieder hatten, dass sie die Abschaffung der Monarchie erzwangen.

                  https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberrevolution

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #8

                  @Martin_Beck Andere Beispiele:

                  "Das Montan-Mitbestimmungsgesetz von 1951, mit dem sich die Beschäftigten die parität. Mitbestimmung in den Bergbau- & Stahlunternehmen sicherten, wurde durch die Vorbereitung eines großen Stahl- & Kohlestreiks 1950/51 erkämpft. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall folgte 1956/57 nach einem 114 Tage langen Streik in der Metallindustrie [...], das Rentensystem mit seinen [...] Steigerungsraten wurde 1957 mit Sozialprotesten durchgesetzt."

                  https://jacobin.de/artikel/raul-zelik-sozialer-fortschritt-reformismus

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                  • sui@troet.cafeS sui@troet.cafe

                    @Martin_Beck Andere Beispiele:

                    "Das Montan-Mitbestimmungsgesetz von 1951, mit dem sich die Beschäftigten die parität. Mitbestimmung in den Bergbau- & Stahlunternehmen sicherten, wurde durch die Vorbereitung eines großen Stahl- & Kohlestreiks 1950/51 erkämpft. Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall folgte 1956/57 nach einem 114 Tage langen Streik in der Metallindustrie [...], das Rentensystem mit seinen [...] Steigerungsraten wurde 1957 mit Sozialprotesten durchgesetzt."

                    https://jacobin.de/artikel/raul-zelik-sozialer-fortschritt-reformismus

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                    sui@troet.cafe
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #9

                    @Martin_Beck

                    Anguckempfehlung dazu:

                    https://youtube.com/watch?v=w4Y9SomH9Nc

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                    • sui@troet.cafeS sui@troet.cafe

                      @Martin_Beck Die allermeisten Fortschritte wurden dadurch erkämpft, dass die Arbeiterklasse sich in Gewerkschaften organisierte und Zugestandnisse von den Überreichen erpresste. 1918 waren die Gewerkschaften so mächtig, weil sie so viele Mitglieder hatten, dass sie die Abschaffung der Monarchie erzwangen.

                      https://de.wikipedia.org/wiki/Novemberrevolution

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                      martin_beck@mastodon.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #10

                      @Sui Richtig, so war das in der Vergangenheit. Ich habe nicht den Eindruck, dass das in den letzten Dekaden zu großen Fortschritten geführt hat. Die Vermögensteuer wurde 1997 ausgesetzt während gleichzeitig die Belastung auf Arbeit und Konsum stetig gestiegen ist. Ich würde gerne glauben, dass sich das durch Solidarität unter Arbeitern und Angestellten rückgängig machen ließe. Allein es fehlt der Glaube.

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