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  3. Wenn alte Frauen sterben, wird in der Trauerrede Hausarbeit und Kochen gerne als Hobby geframt.

Wenn alte Frauen sterben, wird in der Trauerrede Hausarbeit und Kochen gerne als Hobby geframt.

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18 Beiträge 13 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • A anpa2112@mastodon.social

    @_bestattung Trifft das auf alte Pfarrer zu?

    _bestattung@berlin.social_ This user is from outside of this forum
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    _bestattung@berlin.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #6

    @anpa2112 könnte sein

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    • pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
      B blumine@troet.cafe shared this topic
    • _bestattung@berlin.social_ _bestattung@berlin.social

      Wenn alte Frauen sterben, wird in der Trauerrede Hausarbeit und Kochen gerne als Hobby geframt. Care-Arbeit gilt als Charakterzug einer liebenden Ehefrau und Mutter, die alles für andere gemacht hat. Ob das Charakter oder Notwendigkeit war, sollte man in jedem Fall hinterfragen.

      saysimonsay@eldritch.cafeS This user is from outside of this forum
      saysimonsay@eldritch.cafeS This user is from outside of this forum
      saysimonsay@eldritch.cafe
      schrieb zuletzt editiert von
      #7

      @_bestattung Es wäre wahrscheinlich zu entlarvend für diese zutiefst sexistische Gesellschaft, zuzugeben, dass diese Frauen aufgrund von permanenter Arbeit im Haus und in der Familie nie Zeit für Hobbys hatten. Und dass niemand ihnen eine Wahl gelassen hat, ob sie diesen Lebensweg einschlagen wollen. Am Grab soll ja oft eine schöne, 'runde' Geschichte erzählt werden, in der Brüche und Widersprüche mit einer dicken Lage Zuckerguss zugekleistert werden. Die Wahrheit, wie Biografien von Frauen aussahen (und aussehen), verträgt sich offenbar nicht damit.

      drude@literatur.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
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      • _bestattung@berlin.social_ _bestattung@berlin.social

        Wenn alte Frauen sterben, wird in der Trauerrede Hausarbeit und Kochen gerne als Hobby geframt. Care-Arbeit gilt als Charakterzug einer liebenden Ehefrau und Mutter, die alles für andere gemacht hat. Ob das Charakter oder Notwendigkeit war, sollte man in jedem Fall hinterfragen.

        D This user is from outside of this forum
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        dibecker@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #8

        @_bestattung und in paar Jahren denkt keiner mehr an die

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • t3z@rollenspiel.socialT t3z@rollenspiel.social shared this topic
        • _bestattung@berlin.social_ _bestattung@berlin.social

          Wenn alte Frauen sterben, wird in der Trauerrede Hausarbeit und Kochen gerne als Hobby geframt. Care-Arbeit gilt als Charakterzug einer liebenden Ehefrau und Mutter, die alles für andere gemacht hat. Ob das Charakter oder Notwendigkeit war, sollte man in jedem Fall hinterfragen.

          kleinerjedi@troet.cafeK This user is from outside of this forum
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          kleinerjedi@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #9

          @_bestattung wenn man das erst nach dem Tod der betreffenden Frau fragt, ist ja vielleicht ein ganz klein wenig zu spät für sie...

          1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • _bestattung@berlin.social_ _bestattung@berlin.social

            Wenn alte Frauen sterben, wird in der Trauerrede Hausarbeit und Kochen gerne als Hobby geframt. Care-Arbeit gilt als Charakterzug einer liebenden Ehefrau und Mutter, die alles für andere gemacht hat. Ob das Charakter oder Notwendigkeit war, sollte man in jedem Fall hinterfragen.

            _ryekdarkener_@mastodon.social_ This user is from outside of this forum
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            _ryekdarkener_@mastodon.social
            schrieb zuletzt editiert von
            #10

            @_bestattung

            Ich denke, dass die meisten Trauergäste die Fakten kennen, ohne nachzufragen. Trauerreden ohne Bezug sind – wie jede andere Rede auch – in höchstem Maße unprofessionell.

            1 Antwort Letzte Antwort
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            • saysimonsay@eldritch.cafeS saysimonsay@eldritch.cafe

              @_bestattung Es wäre wahrscheinlich zu entlarvend für diese zutiefst sexistische Gesellschaft, zuzugeben, dass diese Frauen aufgrund von permanenter Arbeit im Haus und in der Familie nie Zeit für Hobbys hatten. Und dass niemand ihnen eine Wahl gelassen hat, ob sie diesen Lebensweg einschlagen wollen. Am Grab soll ja oft eine schöne, 'runde' Geschichte erzählt werden, in der Brüche und Widersprüche mit einer dicken Lage Zuckerguss zugekleistert werden. Die Wahrheit, wie Biografien von Frauen aussahen (und aussehen), verträgt sich offenbar nicht damit.

              drude@literatur.socialD This user is from outside of this forum
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              drude@literatur.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #11

              @SaySimonSay @_bestattung

              Hm, vielleicht habe ich oft besonders gute Trauerreden erlebt, aber ich kenne, dass da durchaus auch Brüche und Widersprüchlichkeiten Platz haben. Oft auch verbunden mit Hoffnungen, dass sie für die verstorbene Person Sinn gemacht haben oder so, aber ohne "Zuckerguss".

              saysimonsay@eldritch.cafeS 1 Antwort Letzte Antwort
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              • _bestattung@berlin.social_ _bestattung@berlin.social

                Wenn alte Frauen sterben, wird in der Trauerrede Hausarbeit und Kochen gerne als Hobby geframt. Care-Arbeit gilt als Charakterzug einer liebenden Ehefrau und Mutter, die alles für andere gemacht hat. Ob das Charakter oder Notwendigkeit war, sollte man in jedem Fall hinterfragen.

                juergen@treff.jyrgi.deJ This user is from outside of this forum
                juergen@treff.jyrgi.deJ This user is from outside of this forum
                juergen@treff.jyrgi.de
                schrieb zuletzt editiert von
                #12

                @_bestattung@berlin.social
                Man darf aber auch nicht vergessen, dass diese alten Frauen (~80) in einer komplett anderen Zeit gelebt haben als junge Frauen heute.

                sunnythesheep@mastodon.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                • depaelzerbu@pfalz.socialD depaelzerbu@pfalz.social

                  @_bestattung
                  Wegen des Unsinns, den vor allem katholische Pfarrer bei Trauerreden verzapfen, gibt es in unserer Familie inzwischen wenn, dann nur noch freie RednerInnen. Meistens allerdings gar keine mehr.

                  inch@dresden.networkI This user is from outside of this forum
                  inch@dresden.networkI This user is from outside of this forum
                  inch@dresden.network
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #13

                  @DePaelzerBu
                  Daa stimmt. Habe ich selber erlebt bei Verwandten nahe Mainz.
                  Hier in und um Leipzig immer sehr persönliche Trauerredn
                  @_bestattung

                  1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • drude@literatur.socialD drude@literatur.social

                    @SaySimonSay @_bestattung

                    Hm, vielleicht habe ich oft besonders gute Trauerreden erlebt, aber ich kenne, dass da durchaus auch Brüche und Widersprüchlichkeiten Platz haben. Oft auch verbunden mit Hoffnungen, dass sie für die verstorbene Person Sinn gemacht haben oder so, aber ohne "Zuckerguss".

                    saysimonsay@eldritch.cafeS This user is from outside of this forum
                    saysimonsay@eldritch.cafeS This user is from outside of this forum
                    saysimonsay@eldritch.cafe
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #14

                    @Drude Ich habe bisher vor allem sehr konventionelle Trauerreden gehört, in denen 'das Übliche' (ich sag mal: Haus, Frau, Kind, Hobbys) erwähnt wurde. Und bevor es interessant wurde, war die Rede schon wieder zu Ende. Aber es gibt hier sicher sehr unterschiedliche Konventionen.

                    @_bestattung

                    drude@literatur.socialD 1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • saysimonsay@eldritch.cafeS saysimonsay@eldritch.cafe

                      @Drude Ich habe bisher vor allem sehr konventionelle Trauerreden gehört, in denen 'das Übliche' (ich sag mal: Haus, Frau, Kind, Hobbys) erwähnt wurde. Und bevor es interessant wurde, war die Rede schon wieder zu Ende. Aber es gibt hier sicher sehr unterschiedliche Konventionen.

                      @_bestattung

                      drude@literatur.socialD This user is from outside of this forum
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                      drude@literatur.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #15

                      @SaySimonSay @_bestattung

                      Meine Familie war viel beruflich mit der Kirche verbunden, ich denke, dass da Trauerreden auch persönlicher sind, als wenn die Redenden zur Vorbereitung nur ein Vorgespräch haben.

                      saysimonsay@eldritch.cafeS 1 Antwort Letzte Antwort
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                      • drude@literatur.socialD drude@literatur.social

                        @SaySimonSay @_bestattung

                        Meine Familie war viel beruflich mit der Kirche verbunden, ich denke, dass da Trauerreden auch persönlicher sind, als wenn die Redenden zur Vorbereitung nur ein Vorgespräch haben.

                        saysimonsay@eldritch.cafeS This user is from outside of this forum
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                        saysimonsay@eldritch.cafe
                        schrieb zuletzt editiert von
                        #16

                        @Drude Das kann gut sein! Allerdings ist meine erste Assoziation mit (insbesondere katholischer) Kirche: 'Tempel der Scheinheiligkeit'. Da ist so viel, hatte ich immer den Eindruck, das nicht sein darf und dann halt auch nicht erwähnt wird. In den kirchlichen Trauerreden, die ich gehört habe (nur eine völlig unrepräsentative kleine Stichprobe, versteht sich), war auch ziemlich viel sugarcoating. Aber schon klar, dass die Kirche darauf kein Monopol hat.

                        @_bestattung

                        1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • juergen@treff.jyrgi.deJ juergen@treff.jyrgi.de

                          @_bestattung@berlin.social
                          Man darf aber auch nicht vergessen, dass diese alten Frauen (~80) in einer komplett anderen Zeit gelebt haben als junge Frauen heute.

                          sunnythesheep@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                          sunnythesheep@mastodon.socialS This user is from outside of this forum
                          sunnythesheep@mastodon.social
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #17

                          @juergen in der sie anderen gesellschaftlichen Zwängen ausgesetzt waren, ja. Genau das schrieb @_bestattung doch.

                          1 Antwort Letzte Antwort
                          0
                          • _bestattung@berlin.social_ _bestattung@berlin.social

                            Wenn alte Frauen sterben, wird in der Trauerrede Hausarbeit und Kochen gerne als Hobby geframt. Care-Arbeit gilt als Charakterzug einer liebenden Ehefrau und Mutter, die alles für andere gemacht hat. Ob das Charakter oder Notwendigkeit war, sollte man in jedem Fall hinterfragen.

                            aileen22@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                            aileen22@mastodon.socialA This user is from outside of this forum
                            aileen22@mastodon.social
                            schrieb zuletzt editiert von
                            #18
                            Dieser Beitrag wurde gelöscht!
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