Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, einem definitiv nicht mehr fahrtüchtigen Verwandten die Fahrerlaubnis entziehen zu lassen?
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@ulrich
Sind hier auch alle - außer er selbst.Okay, gut zu wissen, dass das funktionieren kann.
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@diametraldaneben @ulrich
Keiner der Erben will das Erbe.
️
Insofern: mach mal. -
@diametraldaneben @ulrich
Keiner der Erben will das Erbe.
️
Insofern: mach mal. -
@diametraldaneben @ulrich
Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass es vielleicht auch für ihn selbst wirklich unschön wäre, wenn er noch die Schuld an einem Menschenleben auf sich lädt? -
@diametraldaneben @ulrich
Ist Dir schon mal der Gedanke gekommen, dass es vielleicht auch für ihn selbst wirklich unschön wäre, wenn er noch die Schuld an einem Menschenleben auf sich lädt?@Chaotica @ulrich Es wäre auch unschön für ihn, wenn er nichts mehr sehen könnte. Aber der Zweck heiligt die Mittel, nicht? Gleich abschieden ins Heim, das wird sowieso nicht besser mit der Zeit! Schränken wir seine Freiheit ein, weil er potentiell andere töten könnte mit seinem Auto. Und es gibt noch so viele andere Gefahren, vor deren Konsequenz man ihn einfach schützen muss. Das ist ja nur zu Deinem besten Opa!
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@Chaotica @ulrich Es wäre auch unschön für ihn, wenn er nichts mehr sehen könnte. Aber der Zweck heiligt die Mittel, nicht? Gleich abschieden ins Heim, das wird sowieso nicht besser mit der Zeit! Schränken wir seine Freiheit ein, weil er potentiell andere töten könnte mit seinem Auto. Und es gibt noch so viele andere Gefahren, vor deren Konsequenz man ihn einfach schützen muss. Das ist ja nur zu Deinem besten Opa!
@diametraldaneben @ulrich
Geh woanders trollen. -
@diametraldaneben @ulrich
Geh woanders trollen.@Chaotica @ulrich Achso, oder darf ich mich gar nicht einmischen in Deiner öffentlichen Timeline? Dir gefällt nur nicht, dass ich Recht habe. Einem anderen prophylaktisch sein Leben einschränken, weil was passieren könnte, ist totaler murks und das weißt Du. Verbrechen schon verhindern, bevor sie "wahrscheinlich" passieren? Totaler Murks.
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Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, einem definitiv nicht mehr fahrtüchtigen Verwandten die Fahrerlaubnis entziehen zu lassen?
Frage für einen solchen, der demnächst noch jemanden umbringt.
@Chaotica Bitte mal bei der Fahrerlaubnisbehörde (Führerscheistelle) erkundigen. Die können auch schonmal die Fahrerlaubnis (nicht mit Führerschein verwechseln) bis zu einer Klärung entziehen.
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@Chaotica @ulrich Achso, oder darf ich mich gar nicht einmischen in Deiner öffentlichen Timeline? Dir gefällt nur nicht, dass ich Recht habe. Einem anderen prophylaktisch sein Leben einschränken, weil was passieren könnte, ist totaler murks und das weißt Du. Verbrechen schon verhindern, bevor sie "wahrscheinlich" passieren? Totaler Murks.
@diametraldaneben @ulrich
Du darfst Dich einmischen. Aber Du hast nicht Recht.Es geht nicht um „was passieren könnte“. Es IST passiert. Mehrfach. Und dass noch niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist, war pures Glück.
Wie gesagt: in vielen anderen Lebensbereichen beschränken wir die Freiheit des Einzelnen auch.
Oder warum darfst Du nicht besoffen Auto fahren? Passiert doch oft gar nichts. -
@diametraldaneben @ulrich
Du darfst Dich einmischen. Aber Du hast nicht Recht.Es geht nicht um „was passieren könnte“. Es IST passiert. Mehrfach. Und dass noch niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist, war pures Glück.
Wie gesagt: in vielen anderen Lebensbereichen beschränken wir die Freiheit des Einzelnen auch.
Oder warum darfst Du nicht besoffen Auto fahren? Passiert doch oft gar nichts.@Chaotica @ulrich Ist ein Personenschaden eingetreten, gut, dann schauen überwachende öffentliche Organe nach der Ursache, wenn die Fahrtauglichkeit eingeschränkt ist, dann hat das Konsequenzen. Wenn nicht, keine Einschrnkung möglich. Was ihr da vorhabt ist "gut meinendes" Denunziantentum.

Ich verstehe Dich ja, aber wo führt das hin?

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@Chaotica @ulrich Ist ein Personenschaden eingetreten, gut, dann schauen überwachende öffentliche Organe nach der Ursache, wenn die Fahrtauglichkeit eingeschränkt ist, dann hat das Konsequenzen. Wenn nicht, keine Einschrnkung möglich. Was ihr da vorhabt ist "gut meinendes" Denunziantentum.

Ich verstehe Dich ja, aber wo führt das hin?

@diametraldaneben @ulrich
Zu mehr Sicherheit für alle!
Ich möchte nämlich nicht von einem Greis ins Jenseits genietet werden, nur weil ich das Pech habe, der erste „Personenschaden“ zu sein.Und würde ich derart zu einer Gefahr für andere und man sagte mir das so eindringlich wie wir ihm, dann würde ich das sein lassen!
Erst recht, wenn ich reichlich Geld habe um mir bequeme Alternativen zu organisieren.
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@diametraldaneben @ulrich
Zu mehr Sicherheit für alle!
Ich möchte nämlich nicht von einem Greis ins Jenseits genietet werden, nur weil ich das Pech habe, der erste „Personenschaden“ zu sein.Und würde ich derart zu einer Gefahr für andere und man sagte mir das so eindringlich wie wir ihm, dann würde ich das sein lassen!
Erst recht, wenn ich reichlich Geld habe um mir bequeme Alternativen zu organisieren.
@Chaotica @ulrich Es ist doch immer eine Abwägung. Für mich klingt das so, als ob die nette Verwandschaft sich einvernehmlich dazu entschlossen hat, der Allgemeinheit einen Bärendienst zu erweisen und ihn prophylaktisch schonmal bei den Behörden zu melden, die seine Fahrtauglichkeit prüfen sollen. Kann euch sagen, würde mir persönlich überhaupt nicht gut gefallen, denn wer von euch könnte das Risiko für andere konkret einschätzen? Oder seid ihr alle Sachverständige in diesem Thema? Zweitens kann ich mir zwar Alternativen leisten, was aber nicht meine freie Wahl beeinflusst, schon gar nicht, weil ihr Bagage das wollt.
Und wenn Du schon mit den Verboten kommst, auf die wir vernunftbegabte Wesen uns geeinigt haben, dann auch, dass wir uns darauf geeinigt haben, dass wir ein Rechtsgut nur dann einschränken, wenn durch die Ausübung eines solchen ein anderes Rechtsgut in einem nicht hinnehmbaren Maße eingeschränkt würde. Und darüber entscheiden nicht die Familienangehörigen im Vorfeld, sondern Gerichte im Nachhinein. Oder warum sind zB Patientenverfügungen so wichtig?
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@Chaotica @ulrich Es ist doch immer eine Abwägung. Für mich klingt das so, als ob die nette Verwandschaft sich einvernehmlich dazu entschlossen hat, der Allgemeinheit einen Bärendienst zu erweisen und ihn prophylaktisch schonmal bei den Behörden zu melden, die seine Fahrtauglichkeit prüfen sollen. Kann euch sagen, würde mir persönlich überhaupt nicht gut gefallen, denn wer von euch könnte das Risiko für andere konkret einschätzen? Oder seid ihr alle Sachverständige in diesem Thema? Zweitens kann ich mir zwar Alternativen leisten, was aber nicht meine freie Wahl beeinflusst, schon gar nicht, weil ihr Bagage das wollt.
Und wenn Du schon mit den Verboten kommst, auf die wir vernunftbegabte Wesen uns geeinigt haben, dann auch, dass wir uns darauf geeinigt haben, dass wir ein Rechtsgut nur dann einschränken, wenn durch die Ausübung eines solchen ein anderes Rechtsgut in einem nicht hinnehmbaren Maße eingeschränkt würde. Und darüber entscheiden nicht die Familienangehörigen im Vorfeld, sondern Gerichte im Nachhinein. Oder warum sind zB Patientenverfügungen so wichtig?
Ach du liebe Zeit, ich möchte bitte gern ein Scheibchen von deiner Geduld, liebe @Chaotica
@diametraldaneben -> uff, Vorschlag: schlaf mal drüber und schau morgen mit weniger Echauffiertheit und persönlicher Verletztheit drauf. Und nein, das ist keine Aufforderung zur Diskussion (mit mir). Nur ein freundlicher Wink mit Gruß.
Gute Nacht!
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Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, einem definitiv nicht mehr fahrtüchtigen Verwandten die Fahrerlaubnis entziehen zu lassen?
Frage für einen solchen, der demnächst noch jemanden umbringt.
@Chaotica Als jemand der diese Problematik vor einigen Jahren selber in der Familie durchspielen musste, kann ich dir leider nur diese unbefriedigende Antwort geben: KEINE! Ich bin seinerzeit wirklich ALLE Optionen durch und rannte überall vor eine Wand. Ich konnte es selbst nicht glauben. Am Ende half nur ein wohl vorbereitetes offenes Vieraugengespräch mit der betroffenen Person. Am Ende hatte ich die Vollmacht, in deren Auftrag am Folgetag deren Führerschein beim Straßenverkehrsamt abzugeben.
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@Chaotica Als jemand der diese Problematik vor einigen Jahren selber in der Familie durchspielen musste, kann ich dir leider nur diese unbefriedigende Antwort geben: KEINE! Ich bin seinerzeit wirklich ALLE Optionen durch und rannte überall vor eine Wand. Ich konnte es selbst nicht glauben. Am Ende half nur ein wohl vorbereitetes offenes Vieraugengespräch mit der betroffenen Person. Am Ende hatte ich die Vollmacht, in deren Auftrag am Folgetag deren Führerschein beim Straßenverkehrsamt abzugeben.
@Chaotica Der schwierige Teil im Vorfeld des Gesprächs: Du musst dir die Argumentation der Person selbst zu eigen machen, am besten eine Referenz zitieren, wie sie sich selbst in der Vergangenheit positioniert hat, als es im Freundes-/Verwandtenkreis um dieses Thema ging. Du brauchst ein Argument, bei dem sie einsehen müssen, dass die Entscheidung richtig und unausweichlich ist. Wenn du dabei auf Fälle verweisen kannst, die belegen, was kürzlich vorgefallen ist, spielt es dir in die Karten.
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@Chaotica Der schwierige Teil im Vorfeld des Gesprächs: Du musst dir die Argumentation der Person selbst zu eigen machen, am besten eine Referenz zitieren, wie sie sich selbst in der Vergangenheit positioniert hat, als es im Freundes-/Verwandtenkreis um dieses Thema ging. Du brauchst ein Argument, bei dem sie einsehen müssen, dass die Entscheidung richtig und unausweichlich ist. Wenn du dabei auf Fälle verweisen kannst, die belegen, was kürzlich vorgefallen ist, spielt es dir in die Karten.
@Chaotica Ich wünsche dir viel Erfolg! Wie es dir dabei geht, kann ich nur zu gut nachvollziehen. Es ist eine schlimme, bedrückende Situation. Wir haben damals während des Gesprächs irgendwann beide gemeinsam geweint. Aber es musste sein. Keiner in der Familie wäre noch einmal glücklich geworden, wäre irgendwann jemand ernsthaft zu Schaden gekommen.
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Welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, einem definitiv nicht mehr fahrtüchtigen Verwandten die Fahrerlaubnis entziehen zu lassen?
Frage für einen solchen, der demnächst noch jemanden umbringt.
@Chaotica 1
1. Sprich mit dem Hausarzt der betreffenden Person. Nach meinem Kenntnisstand kann dieser auch die Zulassungsstelle informieren im Falle einer dauerhaften Fahruntüchtigkeit.
2. Direkte Kontaktaufnahme mit der Zulassungsstelle. Diese kann bei begründetem Verdacht auf Demenz o.ä. eine MPU zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit veranlassen. -
@Chaotica Bitte mal bei der Fahrerlaubnisbehörde (Führerscheistelle) erkundigen. Die können auch schonmal die Fahrerlaubnis (nicht mit Führerschein verwechseln) bis zu einer Klärung entziehen.
@Gurkenfaerber Nein, können sie nicht. Selbst die Polizei kann es nicht, solange nichts passiert ist. Ich weiß das, weil ich das alles damals selber versucht habe. Absurd, ich weiß.
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@Chaotica mal mit Hausarzt sprechen? Jedenfalls schwierig.
@Labonitamascota Hab schon an anderen Stellen hier geantwortet. Der Hausarzt hat rechtlich keine Mittel dazu, es war seinerzeit die erste Option die wir in der Familie versucht haben. Auch nicht die Führerscheinstelle, die Polizei, …
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@Chaotica 1
1. Sprich mit dem Hausarzt der betreffenden Person. Nach meinem Kenntnisstand kann dieser auch die Zulassungsstelle informieren im Falle einer dauerhaften Fahruntüchtigkeit.
2. Direkte Kontaktaufnahme mit der Zulassungsstelle. Diese kann bei begründetem Verdacht auf Demenz o.ä. eine MPU zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit veranlassen.@Mikel Leider werden meiner Erfahrung nach beide Optionen – sogar bei fortgeschrittener Demenz(!) – scheitern. Wir haben das seinerzeit probiert. Man wird auf verständnisvolle Personen treffen, die einem sagen, sie verstehen die Problematik und würden einem wirklich gerne helfen, können es aber nicht. Gesunder Menschenverstand ist im System nicht vorgesehen.