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  3. Im Zusammenhang mit dem Poll zum Thema #Fastenzeit, den ich heute Morgen gepostet habe, bin ich auf eine ganz interessante Aktion der evangelischen Kirche aufmerksam gemacht worden (vielen Dank!).

Im Zusammenhang mit dem Poll zum Thema #Fastenzeit, den ich heute Morgen gepostet habe, bin ich auf eine ganz interessante Aktion der evangelischen Kirche aufmerksam gemacht worden (vielen Dank!).

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fastenzeit
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  • saysimonsay@eldritch.cafeS This user is from outside of this forum
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    saysimonsay@eldritch.cafe
    schrieb zuletzt editiert von
    #1

    Im Zusammenhang mit dem Poll zum Thema #Fastenzeit, den ich heute Morgen gepostet habe, bin ich auf eine ganz interessante Aktion der evangelischen Kirche aufmerksam gemacht worden (vielen Dank!).

    Das diesjährige Motto lautet "Sieben Wochen ohne Härte".

    Aus der Beschreibung: "Wir üben uns in einem mitfühlenden Umgang miteinander. Kein Stoff, und sei er hart wie Diamant, schützt vor den Verletzungen des Lebens. Doch Anteilnahme, ein mitfühlender Blick, ein erlösendes Wort können befreiend sein."

    Ich glaube, dass es sowohl mit als auch ohne religiösen Hintergrund lohnend sein kann, darüber mal nachzudenken. Es ist nicht so klar abgrenzbar wie 'Kein Alkohol' oder 'Kein Fernsehen' – aber das kann ja gerade ganz reizvoll sein.

    Was ist Härte? Und wo ist sie eigentlich überflüssig? Wo würdet ihr gerne auf Härte verzichten?

    Ich nenne mal ein ganz banales Beispiel: Ich finde es furchtbar, wenn Leute im Autoverkehr hupen ohne die Absicht, andere zu warnen, also einfach nur so ein Ungeduldshupen, wenn es für ein paar Sekunden nicht vorangeht. Ich hasse das Geräusch und es macht mich nervös. Ich erschrecke, auch wenn ich nicht gemeint bin. Es trägt nicht dazu bei, dass es schneller weitergeht. Ich würde einiges dafür geben, das sieben Wochen lang nicht hören zu müssen.

    fuexla@troet.cafeF ju_les@mastodon.socialJ quidcumque@rheinhessen.socialQ sci_fi_fangirl@hessen.socialS 4 Antworten Letzte Antwort
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    • pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
    • saysimonsay@eldritch.cafeS saysimonsay@eldritch.cafe

      Im Zusammenhang mit dem Poll zum Thema #Fastenzeit, den ich heute Morgen gepostet habe, bin ich auf eine ganz interessante Aktion der evangelischen Kirche aufmerksam gemacht worden (vielen Dank!).

      Das diesjährige Motto lautet "Sieben Wochen ohne Härte".

      Aus der Beschreibung: "Wir üben uns in einem mitfühlenden Umgang miteinander. Kein Stoff, und sei er hart wie Diamant, schützt vor den Verletzungen des Lebens. Doch Anteilnahme, ein mitfühlender Blick, ein erlösendes Wort können befreiend sein."

      Ich glaube, dass es sowohl mit als auch ohne religiösen Hintergrund lohnend sein kann, darüber mal nachzudenken. Es ist nicht so klar abgrenzbar wie 'Kein Alkohol' oder 'Kein Fernsehen' – aber das kann ja gerade ganz reizvoll sein.

      Was ist Härte? Und wo ist sie eigentlich überflüssig? Wo würdet ihr gerne auf Härte verzichten?

      Ich nenne mal ein ganz banales Beispiel: Ich finde es furchtbar, wenn Leute im Autoverkehr hupen ohne die Absicht, andere zu warnen, also einfach nur so ein Ungeduldshupen, wenn es für ein paar Sekunden nicht vorangeht. Ich hasse das Geräusch und es macht mich nervös. Ich erschrecke, auch wenn ich nicht gemeint bin. Es trägt nicht dazu bei, dass es schneller weitergeht. Ich würde einiges dafür geben, das sieben Wochen lang nicht hören zu müssen.

      fuexla@troet.cafeF This user is from outside of this forum
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      fuexla@troet.cafe
      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      @SaySimonSay Das klingt echt spannend und betrifft viele Bereiche … damit setze ich mich mal auseinander.
      Danke!

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      0
      • saysimonsay@eldritch.cafeS saysimonsay@eldritch.cafe

        Im Zusammenhang mit dem Poll zum Thema #Fastenzeit, den ich heute Morgen gepostet habe, bin ich auf eine ganz interessante Aktion der evangelischen Kirche aufmerksam gemacht worden (vielen Dank!).

        Das diesjährige Motto lautet "Sieben Wochen ohne Härte".

        Aus der Beschreibung: "Wir üben uns in einem mitfühlenden Umgang miteinander. Kein Stoff, und sei er hart wie Diamant, schützt vor den Verletzungen des Lebens. Doch Anteilnahme, ein mitfühlender Blick, ein erlösendes Wort können befreiend sein."

        Ich glaube, dass es sowohl mit als auch ohne religiösen Hintergrund lohnend sein kann, darüber mal nachzudenken. Es ist nicht so klar abgrenzbar wie 'Kein Alkohol' oder 'Kein Fernsehen' – aber das kann ja gerade ganz reizvoll sein.

        Was ist Härte? Und wo ist sie eigentlich überflüssig? Wo würdet ihr gerne auf Härte verzichten?

        Ich nenne mal ein ganz banales Beispiel: Ich finde es furchtbar, wenn Leute im Autoverkehr hupen ohne die Absicht, andere zu warnen, also einfach nur so ein Ungeduldshupen, wenn es für ein paar Sekunden nicht vorangeht. Ich hasse das Geräusch und es macht mich nervös. Ich erschrecke, auch wenn ich nicht gemeint bin. Es trägt nicht dazu bei, dass es schneller weitergeht. Ich würde einiges dafür geben, das sieben Wochen lang nicht hören zu müssen.

        ju_les@mastodon.socialJ This user is from outside of this forum
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        ju_les@mastodon.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #3

        @SaySimonSay Ich verbinde damit die Aufforderung, wieder öfter das Gute oder zumindest das Neutrale im Menschen zu sehen und nicht direkt davon auszugehen, dass andere immer in schlechter oder böswilliger Absicht handeln, wenn uns etwas stört.
        Oft sind die anderen wahrscheinlich auch einfach in Gedanken oder haben einen schlechten Tag oder handeln vielleicht sogar in guter Absicht.

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        • saysimonsay@eldritch.cafeS saysimonsay@eldritch.cafe

          Im Zusammenhang mit dem Poll zum Thema #Fastenzeit, den ich heute Morgen gepostet habe, bin ich auf eine ganz interessante Aktion der evangelischen Kirche aufmerksam gemacht worden (vielen Dank!).

          Das diesjährige Motto lautet "Sieben Wochen ohne Härte".

          Aus der Beschreibung: "Wir üben uns in einem mitfühlenden Umgang miteinander. Kein Stoff, und sei er hart wie Diamant, schützt vor den Verletzungen des Lebens. Doch Anteilnahme, ein mitfühlender Blick, ein erlösendes Wort können befreiend sein."

          Ich glaube, dass es sowohl mit als auch ohne religiösen Hintergrund lohnend sein kann, darüber mal nachzudenken. Es ist nicht so klar abgrenzbar wie 'Kein Alkohol' oder 'Kein Fernsehen' – aber das kann ja gerade ganz reizvoll sein.

          Was ist Härte? Und wo ist sie eigentlich überflüssig? Wo würdet ihr gerne auf Härte verzichten?

          Ich nenne mal ein ganz banales Beispiel: Ich finde es furchtbar, wenn Leute im Autoverkehr hupen ohne die Absicht, andere zu warnen, also einfach nur so ein Ungeduldshupen, wenn es für ein paar Sekunden nicht vorangeht. Ich hasse das Geräusch und es macht mich nervös. Ich erschrecke, auch wenn ich nicht gemeint bin. Es trägt nicht dazu bei, dass es schneller weitergeht. Ich würde einiges dafür geben, das sieben Wochen lang nicht hören zu müssen.

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          quidcumque@rheinhessen.social
          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          @SaySimonSay das finde ich auch interessant, weil schwierig. Mir fällt sofort der Erziehungsbereich ein - wo "Härte" ja sowohl Schreien lassen etc. meinen kann als auch einfach nur "Konsequenz". Erziehen ohne Härte, was kann das bedeuten?

          (Ich habe ein zweijähriges Kind. Ich sage sehr oft "nein" und halte das Gebrüll aus 🫣)

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            schrieb zuletzt editiert von
            #5

            @agatheapfelmus @quidcumque

            Sehe ich wie Agathe. Härte wäre es für mich, wenn es um ein stumpfsinniges "Gewinnen" gegen das Kleinkind ginge, egal, worum es geht. Wenn du dir etwas bei der Maßnahme gedacht hast, zum Wohl des Kindes, ist Konsequenz und das Aushalten des Frusts des Kindes meiner Meinung nach ein Ausdruck von Liebe.

            @SaySimonSay

            quidcumque@rheinhessen.socialQ 1 Antwort Letzte Antwort
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            • saysimonsay@eldritch.cafeS saysimonsay@eldritch.cafe

              Im Zusammenhang mit dem Poll zum Thema #Fastenzeit, den ich heute Morgen gepostet habe, bin ich auf eine ganz interessante Aktion der evangelischen Kirche aufmerksam gemacht worden (vielen Dank!).

              Das diesjährige Motto lautet "Sieben Wochen ohne Härte".

              Aus der Beschreibung: "Wir üben uns in einem mitfühlenden Umgang miteinander. Kein Stoff, und sei er hart wie Diamant, schützt vor den Verletzungen des Lebens. Doch Anteilnahme, ein mitfühlender Blick, ein erlösendes Wort können befreiend sein."

              Ich glaube, dass es sowohl mit als auch ohne religiösen Hintergrund lohnend sein kann, darüber mal nachzudenken. Es ist nicht so klar abgrenzbar wie 'Kein Alkohol' oder 'Kein Fernsehen' – aber das kann ja gerade ganz reizvoll sein.

              Was ist Härte? Und wo ist sie eigentlich überflüssig? Wo würdet ihr gerne auf Härte verzichten?

              Ich nenne mal ein ganz banales Beispiel: Ich finde es furchtbar, wenn Leute im Autoverkehr hupen ohne die Absicht, andere zu warnen, also einfach nur so ein Ungeduldshupen, wenn es für ein paar Sekunden nicht vorangeht. Ich hasse das Geräusch und es macht mich nervös. Ich erschrecke, auch wenn ich nicht gemeint bin. Es trägt nicht dazu bei, dass es schneller weitergeht. Ich würde einiges dafür geben, das sieben Wochen lang nicht hören zu müssen.

              sci_fi_fangirl@hessen.socialS This user is from outside of this forum
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              sci_fi_fangirl@hessen.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #6

              @SaySimonSay Härte ist für mich, wider besseres Wissen an einem Prinzip festzuhalten und es mit allen Mitteln durchzusetzen.

              Ich möchte lernen, weniger hart gegen mich selbst zu sein.

              quidcumque@rheinhessen.socialQ 1 Antwort Letzte Antwort
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              • sci_fi_fangirl@hessen.socialS sci_fi_fangirl@hessen.social

                @SaySimonSay Härte ist für mich, wider besseres Wissen an einem Prinzip festzuhalten und es mit allen Mitteln durchzusetzen.

                Ich möchte lernen, weniger hart gegen mich selbst zu sein.

                quidcumque@rheinhessen.socialQ This user is from outside of this forum
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                quidcumque@rheinhessen.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #7

                @Sci_Fi_FanGirl das finde ich einen sehr schönen Vorsatz und wünsche dir, dass du mitfühlend und liebevoll, barmherzig, mit dir umgehen kannst 💙

                @SaySimonSay

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • sci_fi_fangirl@hessen.socialS sci_fi_fangirl@hessen.social

                  @agatheapfelmus @quidcumque

                  Sehe ich wie Agathe. Härte wäre es für mich, wenn es um ein stumpfsinniges "Gewinnen" gegen das Kleinkind ginge, egal, worum es geht. Wenn du dir etwas bei der Maßnahme gedacht hast, zum Wohl des Kindes, ist Konsequenz und das Aushalten des Frusts des Kindes meiner Meinung nach ein Ausdruck von Liebe.

                  @SaySimonSay

                  quidcumque@rheinhessen.socialQ This user is from outside of this forum
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                  quidcumque@rheinhessen.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #8

                  @Sci_Fi_FanGirl aber ist das nicht ein fließender Übergang...?

                  Oder macht es vor allem einen Unterschied, ob ich, obwohl ich "hart bleibe", mich dem Kind gegenüber mitfühlend äußere oder eine "ist mir egal"-Haltung einnehme?

                  Aber letztere kann ja auch gerechtfertigt sein, z.B. wenn ein älteres Kind Erpressung versucht?

                  Ich finde es wirklich nicht leicht abzugrenzen.

                  @agatheapfelmus @SaySimonSay

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