Verbote für Jugendliche, damit das Geschäftsmodell durchgeknallter Typen aus den USA weiterhin funktionieren kann?
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Verbote für Jugendliche, damit das Geschäftsmodell durchgeknallter Typen aus den USA weiterhin funktionieren kann?
Ich verstehe die Pointe nicht!
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Verbote für Jugendliche, damit das Geschäftsmodell durchgeknallter Typen aus den USA weiterhin funktionieren kann?
Ich verstehe die Pointe nicht!
@feb
Ehrlich? Ich verstehe so vieles nicht mehr. -
Verbote für Jugendliche, damit das Geschäftsmodell durchgeknallter Typen aus den USA weiterhin funktionieren kann?
Ich verstehe die Pointe nicht!
@feb vor allem ist die Diskussion zum Verbot innerhalb von DE völlig unnütz. Da, selbst wenn es dazu ein nationales Gesetz verabschiedet würde es nicht anwendbar wäre.
Da es die Bereiche und Adressaten des DSA betreffen würde. Da der DSA eine EU-Verordnung ist steht sie immer über dem nationalen Recht.
Wir haben mit dem DSA eine vollharmonisierende EU-Verordnung. Mitgliedstaaten sollten daneben also keine nationalen Vorschriften schaffen, die denselben Adressaten mit demselben Zweck verpflichten. Solche Gesetze können zwar erlassen werden, sind aber im Ergebnis unanwendbar. Sobald ein Gericht sie prüft, müsste es den Anwendungsvorrang des EU-Rechts feststellen.
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@feb vor allem ist die Diskussion zum Verbot innerhalb von DE völlig unnütz. Da, selbst wenn es dazu ein nationales Gesetz verabschiedet würde es nicht anwendbar wäre.
Da es die Bereiche und Adressaten des DSA betreffen würde. Da der DSA eine EU-Verordnung ist steht sie immer über dem nationalen Recht.
Wir haben mit dem DSA eine vollharmonisierende EU-Verordnung. Mitgliedstaaten sollten daneben also keine nationalen Vorschriften schaffen, die denselben Adressaten mit demselben Zweck verpflichten. Solche Gesetze können zwar erlassen werden, sind aber im Ergebnis unanwendbar. Sobald ein Gericht sie prüft, müsste es den Anwendungsvorrang des EU-Rechts feststellen.
@oldkid
Der Beitrag geht davon aus, dass bspw. TikTok Jugendschutzmaßnahmen hätte, die dann zurückgenommen werden könnten.
Faktisch haben diese Platformen aber keine wirksamen Schutzfunktionen. Also was machen wir in der EU, wenn die Platformen nur über unsere EU Vorschriften lachen?
Das fängt mit Pornographie an und geht mit AfD Propaganda weiter …
Also was machen wir denn dann? Einfach laufen lassen? Ist eine ernst gemeinte Frage, weil ein Verbot für Jugendliche oder auch komplett technisch eh umgangen wird.
@feb -
@oldkid
Der Beitrag geht davon aus, dass bspw. TikTok Jugendschutzmaßnahmen hätte, die dann zurückgenommen werden könnten.
Faktisch haben diese Platformen aber keine wirksamen Schutzfunktionen. Also was machen wir in der EU, wenn die Platformen nur über unsere EU Vorschriften lachen?
Das fängt mit Pornographie an und geht mit AfD Propaganda weiter …
Also was machen wir denn dann? Einfach laufen lassen? Ist eine ernst gemeinte Frage, weil ein Verbot für Jugendliche oder auch komplett technisch eh umgangen wird.
@febweil ein Verbot für Jugendliche oder auch komplett technisch eh umgangen wird.
Darum geht es aber weniger. Natürlich trinken auch 14-jährige Schnaps. Wäre der Schnapsverkauf aber ohne Altersgrenze möglich, würden mehr Kinder und Jugendliche Schnaps trinken.
Ich finde, ja, das ist hier unpolulär, eine Altersbegrenzung bei social media prinzipiell gut.
Es hätte schmerzhafte Nebenwirkungen. Zum Beispiel das queere Kind auf dem Dorf, das weder mit seinen Eltern noch sonst jemandem im persönlichen Umfeld darüber reden kann.
Das Einwandererkind in der Schule, dessen Eltern kein Deutsch sprechen.Ich weiß es auch nicht.
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weil ein Verbot für Jugendliche oder auch komplett technisch eh umgangen wird.
Darum geht es aber weniger. Natürlich trinken auch 14-jährige Schnaps. Wäre der Schnapsverkauf aber ohne Altersgrenze möglich, würden mehr Kinder und Jugendliche Schnaps trinken.
Ich finde, ja, das ist hier unpolulär, eine Altersbegrenzung bei social media prinzipiell gut.
Es hätte schmerzhafte Nebenwirkungen. Zum Beispiel das queere Kind auf dem Dorf, das weder mit seinen Eltern noch sonst jemandem im persönlichen Umfeld darüber reden kann.
Das Einwandererkind in der Schule, dessen Eltern kein Deutsch sprechen.Ich weiß es auch nicht.
@rainer @feb @juergen @oldkid
Das Problem mit Social Media ist vorhanden, kein Thema. Allerdings wird es falsch angegangen, wenn dies durch eine Altersverifikation gelöst werden sollte. Ein totaler Schmarrn. Es müssen hier die Anbieter in die Pflicht genommen werden, aber ebenso die Eltern.
Es ist mal wieder ein Versuch "klammheimlich" Daten abzuschnorcheln. Nichts anderes. -
@rainer @feb @juergen @oldkid
Das Problem mit Social Media ist vorhanden, kein Thema. Allerdings wird es falsch angegangen, wenn dies durch eine Altersverifikation gelöst werden sollte. Ein totaler Schmarrn. Es müssen hier die Anbieter in die Pflicht genommen werden, aber ebenso die Eltern.
Es ist mal wieder ein Versuch "klammheimlich" Daten abzuschnorcheln. Nichts anderes.@ibims
Ich würde dir Recht geben, wenn sich nicht schon gezeigt hätte, dass das sogenannte "Indiepflichtnehmen" der Anbieter komplett in die Hose gegangen ist.Und die Eltern, seien wir doch ehrlich, die stehen vor einem riesigen Problem, mit dem sie auch alleine gelassen werden.
Glücklicherweise gab es zu den Zeiten, als meine Kinder noch klein waren keine solche Schritt-Netzwerke. Ich wüsste vermutlich auch nicht, wie ich mir und den Kindern aus den sozialen Zwängen helfen sollte.
Und übrigens: Einen ePerso an das Gerät zu halten und die Abfrage nach Altersgrenzen zuzulassen, was schon heute möglich ist, stellt keine klammheimliche Datenabschnorchelei dar.
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@ibims
Ich würde dir Recht geben, wenn sich nicht schon gezeigt hätte, dass das sogenannte "Indiepflichtnehmen" der Anbieter komplett in die Hose gegangen ist.Und die Eltern, seien wir doch ehrlich, die stehen vor einem riesigen Problem, mit dem sie auch alleine gelassen werden.
Glücklicherweise gab es zu den Zeiten, als meine Kinder noch klein waren keine solche Schritt-Netzwerke. Ich wüsste vermutlich auch nicht, wie ich mir und den Kindern aus den sozialen Zwängen helfen sollte.
Und übrigens: Einen ePerso an das Gerät zu halten und die Abfrage nach Altersgrenzen zuzulassen, was schon heute möglich ist, stellt keine klammheimliche Datenabschnorchelei dar.
... wenn sich nicht schon gezeigt hätte, dass das sogenannte "Indiepflichtnehmen" der Anbieter komplett in die Hose gegangen ist.
Da gebe ich dir leider recht. Aber das ist kein Grund, die Pflicht auf die User abzugeben. Wir brauchen endlich mal Gesetze wie z.B. DSGVO, die auch endlich mal durchgesetzt werden. Was wir da aktuell haben ist nichts anderes wie ein zahnloser Tiger der vor Lobbyisten und diverse Politiker in diversen Länder einknickt. Absolut zahnlos das ganze...... Und die Eltern, seien wir doch ehrlich, die stehen vor einem riesigen Problem, mit dem sie auch alleine gelassen werden.
Zum Teil ja. Trotzdem haben die Eltern grundsätzlich die Pflicht, ihre Kinder den Umgang in Sachen Internet beizubringen. Es wäre vollkommen falsch, das auf die Schule oder Gesetze abzuschieben.... Einen ePerso an das Gerät zu halten und die Abfrage nach Altersgrenzen zuzulassen, was schon heute möglich ist, stellt keine klammheimliche Datenabschnorchelei dar.
Was meinst du, was ein Meta, TikTok und Konsorten mit den Daten des hingehaltenen Ausweises machen? Überprüfen und dann löschen?
Ich bin einfach nur wütend, weil bei diesem Thema wieder mal die Verantwortung abgeschoben wird und zum anderen von hinten durch die Brust wieder Daten gespeichert und verarbeitet werden sollen.
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... wenn sich nicht schon gezeigt hätte, dass das sogenannte "Indiepflichtnehmen" der Anbieter komplett in die Hose gegangen ist.
Da gebe ich dir leider recht. Aber das ist kein Grund, die Pflicht auf die User abzugeben. Wir brauchen endlich mal Gesetze wie z.B. DSGVO, die auch endlich mal durchgesetzt werden. Was wir da aktuell haben ist nichts anderes wie ein zahnloser Tiger der vor Lobbyisten und diverse Politiker in diversen Länder einknickt. Absolut zahnlos das ganze...... Und die Eltern, seien wir doch ehrlich, die stehen vor einem riesigen Problem, mit dem sie auch alleine gelassen werden.
Zum Teil ja. Trotzdem haben die Eltern grundsätzlich die Pflicht, ihre Kinder den Umgang in Sachen Internet beizubringen. Es wäre vollkommen falsch, das auf die Schule oder Gesetze abzuschieben.... Einen ePerso an das Gerät zu halten und die Abfrage nach Altersgrenzen zuzulassen, was schon heute möglich ist, stellt keine klammheimliche Datenabschnorchelei dar.
Was meinst du, was ein Meta, TikTok und Konsorten mit den Daten des hingehaltenen Ausweises machen? Überprüfen und dann löschen?
Ich bin einfach nur wütend, weil bei diesem Thema wieder mal die Verantwortung abgeschoben wird und zum anderen von hinten durch die Brust wieder Daten gespeichert und verarbeitet werden sollen.
Was meinst du, was ein Meta, TikTok und Konsorten mit den Daten des hingehaltenen Ausweises machen? Überprüfen und dann löschen?

Ich ärgere mich bspw. auch über das Halbwissen der Menschen, was beim Auslesen des Ausweises geschieht.
Es gibt vorgesehen eine Altersgrenze abzufragen. Dann bekommst du nur die Info ja/nein ob die Grenze erfüllt ist. Als Nutzer siehst du auch immer welche Daten du freigibst.
@feb @rainer @oldkid -
Was meinst du, was ein Meta, TikTok und Konsorten mit den Daten des hingehaltenen Ausweises machen? Überprüfen und dann löschen?

Ich ärgere mich bspw. auch über das Halbwissen der Menschen, was beim Auslesen des Ausweises geschieht.
Es gibt vorgesehen eine Altersgrenze abzufragen. Dann bekommst du nur die Info ja/nein ob die Grenze erfüllt ist. Als Nutzer siehst du auch immer welche Daten du freigibst.
@feb @rainer @oldkid@juergen
Mag sein, dass meine Vermutung da wirklich falsch ist. Ich würde es mir wirklich wünschen. Aufgrund versch. Erfahrungen in den letzten Jahren zweifle ich ehrlich gesagt total daran.
Wie gesagt, das ist kein Wissen von mir, sondern durch diverse abgeflossene Daten in verschiedensten Bereichen in der Vergangenheit ein Bauchgefühl, dass es dabei auch nicht anders sein wird.