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Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

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Ich habe eine Frage an Menschen, die doch nonbinär oder agender sehen.

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queernonbinarenbyhcm
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  • leelatorres@ieji.deL leelatorres@ieji.de

    Ich habe eine Frage an Menschen, die doch nonbinär oder agender sehen.

    Wie ist es für dich, wenn du einem Formular, in dem du deine Anschrift angeben musst und dort das Feld "Anrede" ein Pflichtfeld ist?

    Zur Auswahl stehen :
    Herr
    Frau
    Divers

    Aus meiner Sicht ist es eine absolut schlampige Umsetzung des Personstandgesetz. Divers muss wohl als dritte Geschlecht Variante verwendet werden, aber ist definitiv keine Anrede.
    Anrede wird meist nur für das Adressfeld für Briefpost verwenden.

    Bitte teilen für Reichweite.

    #queer #nonbinär #enby #hcm

    ics@tau-ceti.spaceI This user is from outside of this forum
    ics@tau-ceti.spaceI This user is from outside of this forum
    ics@tau-ceti.space
    schrieb zuletzt editiert von
    #50

    @LeelaTorres Wir betreiben sein 25 Jahren einen Online-Dienst, Zuelgruppe sind Unternehmen. Dort werden auch solche Daten erfasst (für die Kommunikation). Es war als Anrede immer nur "Herr" oder "Frau" möglich (wir benutzen die förmliche Sprache, also sowas wie "Sehr geehrter Herr"/"Sehr geehrte Frau").

    Nun wissen wir, dass wir User:innen haben, die auf eine förmliche Anrede in Emails bestehen (egal aus welchem Grund, das geht uns nix an). Da wir das Eine beibehalten aber auch das Andere ermöglichen wollten, haben wir jetzt als Anrede-Optionen "Frau", "Herr", und "Keine".

    Im letzteren Falle gehen Emails raus mit:

    Guten Tag [Vorname] [Nachname]

    Ich denke, dass dies eine sehr elegante Lösung war und bin als non-binärer Mensch sehr zufrieden damit.

    In einer Anrede-Auswahl "Divers" zu haben finde ich ungeschickt-bis-ignorant, da das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

    Mit unserer Lösung haven wir alle vier Möglichkeiten des Geschlechtseintrags in Deutschland abgedeckt, ohne das Geschlecht der Person abgefragt zu erscheinen.

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    • leelatorres@ieji.deL leelatorres@ieji.de

      Ich habe eine Frage an Menschen, die doch nonbinär oder agender sehen.

      Wie ist es für dich, wenn du einem Formular, in dem du deine Anschrift angeben musst und dort das Feld "Anrede" ein Pflichtfeld ist?

      Zur Auswahl stehen :
      Herr
      Frau
      Divers

      Aus meiner Sicht ist es eine absolut schlampige Umsetzung des Personstandgesetz. Divers muss wohl als dritte Geschlecht Variante verwendet werden, aber ist definitiv keine Anrede.
      Anrede wird meist nur für das Adressfeld für Briefpost verwenden.

      Bitte teilen für Reichweite.

      #queer #nonbinär #enby #hcm

      moin@gruene.socialM This user is from outside of this forum
      moin@gruene.socialM This user is from outside of this forum
      moin@gruene.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #51

      @LeelaTorres
      Bei den Grünen lässt sich ein String für die Anrede reinschreiben.
      Der wird dann von Menschen geprüft damit da keine sachen wie "Ey $name du $schimpfwort" drin stehen.

      Bei mir steht da "Moin $name"

      Als auswahl für die Geschlechtsstatistik gibt es m/w/d und undefiniert. Ich habe undefiniert genommen.

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      • earlytwix@sueden.socialE earlytwix@sueden.social

        @der_zaunfink @LeelaTorres es ist keine geschlechtliche Anrede notwendig.
        Aber wenn zur Adresse eine Mail oder ein Brief folgt wäre es schön Menschen so ansprechen zu können wie sie das bevorzugen.
        Herr/Frau Nachname ist in unsere Sprache eine korrekte und höfliche Anrede. Jetzt sind neue Optionen dazugekommen und höflicherweise sollte man fragen wie die Menschen denn angesprochen werden wollen.

        jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
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        jaddy@friend.enby-box.de
        schrieb zuletzt editiert von
        #52

        @EarlyTwix @der_zaunfink @LeelaTorres So ist das. Mindestens weglassen können wäre angenehm.

        Eine Lösung, die die Duden-Redaktion seit Jahren auf ihren Seiten hat: „Guten Tag, vorname nachname“; duden.de/sprachwissen/sprachra… (bitte ignorieren, dass sie immer noch vom Geschlechtseintrag im Personalausweis schreiben. Da ist keiner drin 🙂)

        Klingt höchstens zu Beginn etwas ungewohnt. Viele Unternehmen machen das schon so; auch weil das viele Schnittstellenprobleme beseitigt.

        Ach ja: Im Adresslabel ist die Anrede natürlich komplett überflüssig.

        Wenn ich so eine mangelhafte Optionenliste bekomme, würfle ich entweder oder entscheide mich für's kleinere Übel - aber sende sofort danach eine Beschwerde hinterher, dass ich „lügen" musste und sie doch bitte mal langsam (grund)rechtskonform werden sollen. Referenzen zu den Bahn-Urteilen und so weiter.

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        • leelatorres@ieji.deL leelatorres@ieji.de

          @Chubbypunk
          Es gibt statistische Daten, die an Behörden übermittelt werden müssen, da ist Geschlecht dabei. Einzig anderer Punkt, der mir noch einfällt ist die Betriebsratswahl, wo es einen Ausgleich an Sitzen für das Geschlecht in der jeweiligen Firma, das als Minderheit gilt. Das Gesetz dafür ist aber noch so alt, dass es noch vom binären Zustand ausgeht... 🙈

          Aber ich stimme dir zu, das Geschlecht ist so gut wie nie relevant zu wissen. Selbst bei Dienstkleidung sollte es nur von Körperform und persönlicher Preferenz abhängen. Gibt genug Urteile in die Richtung

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          chubbypunk@troet.cafe
          schrieb zuletzt editiert von
          #53

          @LeelaTorres dass etwas „muss“ heisst nicht, dass es Sinn ergibt. 😉

          Mir ist inzwischen aber doch das eine oder andere eingefallen. Ob ich zB mit einer Person ein Krankenzimmer teilen mag, kann uU vom Geschlecht abhängig sein. Oder der Identität. Wobei es halt schwierig werden kann, wenn die eine Person die andere diskriminiert, weil sie transphob ist. Aber vermutlich will eine Transperson das zimmer auch nicht mit einer Transphoben teilen.
          Hmm.

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          • der_zaunfink@eldritch.cafeD der_zaunfink@eldritch.cafe

            @LeelaTorres
            Wenn Geschlecht erfasst werden muss, muss das nicht zwangsläufig mit der Anrede verknüpft werden. Man kann theoretisch alle nur mit Guten Tag, Moin oder wasauchimmer anreden (ganz ohne Namen) und Geschlecht wirklich nur da abfragen, wo es bürokratisch vorgeschrieben ist. Das wirkt aus heutigem Sprachgefühl eventuell zunächst etwas weniger höflich, aber den Verlust von "hochachtungsvoll" am Ende förmlicher Post haben wir ja auch irgendwie verkraftet.

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            chubbypunk@troet.cafe
            schrieb zuletzt editiert von
            #54

            @der_zaunfink @LeelaTorres ich stelle insbesondere in Frage, ob das Geschlecht abzufragen (auch da, wo es „muss“) nicht per se bullshit ist. Warum genau muss in meinem Ausweis ein Geschlecht stehen?

            der_zaunfink@eldritch.cafeD jaddy@friend.enby-box.deJ 3 Antworten Letzte Antwort
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            • chubbypunk@troet.cafeC chubbypunk@troet.cafe

              @der_zaunfink @LeelaTorres ich stelle insbesondere in Frage, ob das Geschlecht abzufragen (auch da, wo es „muss“) nicht per se bullshit ist. Warum genau muss in meinem Ausweis ein Geschlecht stehen?

              der_zaunfink@eldritch.cafeD This user is from outside of this forum
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              der_zaunfink@eldritch.cafe
              schrieb zuletzt editiert von
              #55

              @Chubbypunk
              Ich bin da bei dir. Meistens sind die Erfassung und Markierung überflüssig.

              Es bleiben trotzdem noch manchmal anlassbedingt einige Dinge zu navigieren (Anredeformen, Pronomen usw.) Aber die sollten freiwillig und wesentlich flexibler gehandhabt werden.

              Positiv sehe ich es, wenn Nicht-Binarität irgendwo explizit sichtbar wird (allgemeine Neutralität leistet das ja nun mal nicht), aber generell bin ich auch dafür, Geschlecht viel weniger wichtig zu nehmen - in den allermeisten Situationen ist es das nicht.

              @LeelaTorres

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              • earlytwix@sueden.socialE earlytwix@sueden.social

                @der_zaunfink @LeelaTorres es ist keine geschlechtliche Anrede notwendig.
                Aber wenn zur Adresse eine Mail oder ein Brief folgt wäre es schön Menschen so ansprechen zu können wie sie das bevorzugen.
                Herr/Frau Nachname ist in unsere Sprache eine korrekte und höfliche Anrede. Jetzt sind neue Optionen dazugekommen und höflicherweise sollte man fragen wie die Menschen denn angesprochen werden wollen.

                der_zaunfink@eldritch.cafeD This user is from outside of this forum
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                der_zaunfink@eldritch.cafe
                schrieb zuletzt editiert von
                #56

                @EarlyTwix
                Ja klar. Man kann nicht-binäre Anredeformen ergänzen, man könnte aber im Schriftverkehr genauso gut entscheiden, alle Menschen generell ohne Bezug auf ihr Geschlecht anzureden, was vieles vereinfachen würde. Das Gefühl von (Un-)Höflichkeit ist sicher ein Aspekt, der dabei eine Rolle spielen sollte, ich halte dieses Gefühl aber auch in gewissem Rahmen für veränderbar.

                @LeelaTorres

                earlytwix@sueden.socialE 1 Antwort Letzte Antwort
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                • der_zaunfink@eldritch.cafeD der_zaunfink@eldritch.cafe

                  @EarlyTwix
                  Ja klar. Man kann nicht-binäre Anredeformen ergänzen, man könnte aber im Schriftverkehr genauso gut entscheiden, alle Menschen generell ohne Bezug auf ihr Geschlecht anzureden, was vieles vereinfachen würde. Das Gefühl von (Un-)Höflichkeit ist sicher ein Aspekt, der dabei eine Rolle spielen sollte, ich halte dieses Gefühl aber auch in gewissem Rahmen für veränderbar.

                  @LeelaTorres

                  earlytwix@sueden.socialE This user is from outside of this forum
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                  earlytwix@sueden.social
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #57

                  @der_zaunfink @LeelaTorres. Meine Eltern möchten vielleicht gern mit Herr und Frau Nachname angesprochen werden, und das steht Ihnen zu, genauso, wie es meinem Kind zusteht, mit Vornamen Nachname angesprochen zu werden und Neopronomen zu verwenden.

                  ich finde es etwas seltsam jetzt vor dem Hintergrund, dass man selbst die Anrede Herr/Frau für sich nicht verwendet sehen möchte, nun anderen nahe zu legen, auch auf diese Anrede zu verzichten 1/

                  1 Antwort Letzte Antwort
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                  • chubbypunk@troet.cafeC chubbypunk@troet.cafe

                    @der_zaunfink @LeelaTorres ich stelle insbesondere in Frage, ob das Geschlecht abzufragen (auch da, wo es „muss“) nicht per se bullshit ist. Warum genau muss in meinem Ausweis ein Geschlecht stehen?

                    jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #58

                    @Chubbypunk @der_zaunfink @LeelaTorres Dieses "Geschlecht abfragen" ist ja gar nicht so einfach (wie sich das cis-bin Leute so vorstellen)

                    • Frage 1: Wird wirklich das Geschlecht gefragt?
                    • Frage 2: Wozu?
                    • Frage 3: Welches? (das ist eine durchaus komplexe Sache)

                    Es gibt dieses wunderbare EUGH Urteil, dass zB für die allermeisten Geschäfte die tatsächliche Geschlechtsabfrage unzulässig ist - wegen DSGVO. Stichwort "Zweckbestimmung". Wenn dein Geschäft das nicht explizit benötigt, muss es eigentlich weggelassen werden.

                    Nicht nur dei Abfrage ist problematisch. Falls ein Geschäft sein Angebot (für die Allgemeinheit) tatsächlich nach „Geschlecht“ (äh, welchem?) unterscheidet - und das meint nicht Klamotten für „Damen" oder „Herren“ - muss das wirklich sehr gut begründet werden, sonst ist es möglicherweise per AGG oder sogar Art.3(3) GG angreifbar.

                    Die Anrede ist ausserdem keine Abfrage nach Geschlecht. Sie ist auch keine für den Geschäftszweck notwendige Angabe, daher auch höchstens optional zulässig - und hat keinen Zusammenhang mit dem amtlichen Eintrag (sondern kann frei von Fall zu Fall gewählt werden). Stichwort „Bahn-Urteil“.

                    Zum Schluss: Im (Personal)Ausweis steht kein Geschlecht. Auch nicht in der Fahrerlaubnis oder (den meisten) anderen amtlichen Nachweisen. Die allermeisten Menschen könnten ihr amtliches Geschlecht gar nicht „beweisen“. Zur Identifikation ist der Eintrag schlicht irrelevant.

                    Einzig im Reisepass steht ein F, M oder X; was nicht mal das volle Spektrum deutscher Optionen abdeckt. Reisepässe folgen aber internationalen Abkommen.

                    Juristisches Schmankerl: Das BVerfG hat 2017 im Entscheid zur Dritten (positiven) Option dem deutschen Staat freigestellt, auf die (zwangsweise) amtliche Erfassung komplett zu verzichten. Da sind in der Union ein paar Köpfe explodiert... Technisch lässt sich das seit 2024 per Selbstbestimmungsgesetz nachholen, indem der Eintrag gestrichen wird.

                    (Aber macht das nicht unüberlegt! Das hat in D und anderen Ländern ggf ungewollte Konsequenzen; blog.enby-box.de/20240813_selb…)
                    RE: blog.enby-box.de/20240813_selb…

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                    • chubbypunk@troet.cafeC chubbypunk@troet.cafe

                      @der_zaunfink @LeelaTorres ich stelle insbesondere in Frage, ob das Geschlecht abzufragen (auch da, wo es „muss“) nicht per se bullshit ist. Warum genau muss in meinem Ausweis ein Geschlecht stehen?

                      jaddy@friend.enby-box.deJ This user is from outside of this forum
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                      jaddy@friend.enby-box.de
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #59

                      @Chubbypunk @der_zaunfink Dieses "Geschlecht abfragen" ist ja gar nicht so einfach (wie sich das cis-bin Leute so vorstellen)

                      • Frage 1: Wird wirklich das Geschlecht gefragt?
                      • Frage 2: Wozu?
                      • Frage 3: Welches? (das ist eine durchaus komplexe Sache)

                      Es gibt dieses wunderbare EUGH Urteil, dass zB für die allermeisten Geschäfte die tatsächliche Geschlechtsabfrage unzulässig ist - wegen DSGVO. Stichwort "Zweckbestimmung". Wenn dein Geschäft das nicht explizit benötigt, muss es eigentlich weggelassen werden.

                      Nicht nur dei Abfrage ist problematisch. Falls ein Geschäft sein Angebot (für die Allgemeinheit) tatsächlich nach „Geschlecht“ (äh, welchem?) unterscheidet - und das meint nicht Klamotten für „Damen" oder „Herren“ - muss das wirklich sehr gut begründet werden, sonst ist es möglicherweise per AGG oder sogar Art.3(3) GG angreifbar.

                      Die Anrede ist ausserdem keine Abfrage nach Geschlecht. Sie ist auch keine für den Geschäftszweck notwendige Angabe, daher auch höchstens optional zulässig - und hat keinen Zusammenhang mit dem amtlichen Eintrag (sondern kann frei von Fall zu Fall gewählt werden). Stichwort „Bahn-Urteil“.

                      Zum Schluss: Im (Personal)Ausweis steht kein Geschlecht. Auch nicht in der Fahrerlaubnis oder (den meisten) anderen amtlichen Nachweisen. Die allermeisten Menschen könnten ihr amtliches Geschlecht gar nicht „beweisen“. Zur Identifikation ist der Eintrag schlicht irrelevant.

                      Einzig im Reisepass steht ein F, M oder X; was nicht mal das volle Spektrum deutscher Optionen abdeckt. Reisepässe folgen aber internationalen Abkommen.

                      Juristisches Schmankerl: Das BVerfG hat 2017 im Entscheid zur Dritten (positiven) Option dem deutschen Staat freigestellt, auf die (zwangsweise) amtliche Erfassung komplett zu verzichten. Da sind in der Union ein paar Köpfe explodiert... Technisch lässt sich das seit 2024 per Selbstbestimmungsgesetz nachholen, indem der Eintrag gestrichen wird.

                      (Aber macht das nicht unüberlegt! Das hat in D und anderen Ländern ggf ungewollte Konsequenzen; blog.enby-box.de/20240813_selb…)
                      RE: blog.enby-box.de/20240813_selb…

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