Finde die Teilzeitdebatte analytisch schief.
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@fuchsiawolle @novemberregen
(Und dann reden MdB direkt von einem "Teilzeitverbot" und ich habe schon wieder jedes Interesse an einer Debatte verloren.)@Kuchenschwarte @fuchsiawolle ja, alle kollektiv der Vereinfachung verfallen. Natürlich sind in unserer gesellschaftsstruktur Teilzeitstellen notwendig. Das Gesetz dazu halte ich in weiten Teilen für irrelevant.
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@Kuchenschwarte @fuchsiawolle ja, alle kollektiv der Vereinfachung verfallen. Natürlich sind in unserer gesellschaftsstruktur Teilzeitstellen notwendig. Das Gesetz dazu halte ich in weiten Teilen für irrelevant.
@novemberregen @fuchsiawolle
Irrelevant ist es in meinen Augen leider nicht, aber es wäre unnötig wenn man ein bisschen mitdenken würde. -
Ökomisch gesehen wird auch noch Arbeitszeit mit Wertschöpfung/Produktivität verwechselt und als i-Tüpfelchen als individuelle Präferenz gelesen, obwohl sie häufig fehlende Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur kompensiert.
Es ist sehr frustrierend, dass der Bundeskanzler nicht klar denken kann bzw, sich nicht besser beraten lässt.
@novemberregen Ich habe den Eindruck, dass es dem Lifestyle-Kanzler niemals um die Sachfragen geht. Er braucht deshalb dazu weder selbst denken noch Beratung. Solange er die Bestätigung bekommt, dass seine Stammtisch-Äußerungen einschlagen und eine „Diskussion“ auslösen, glaubt er, dass er den Job gut macht.
Das Schlimme ist, das das an der Wahlurne hier genauso funktionieren kann wie in UK (Brexit) und USA.
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Finde die Teilzeitdebatte analytisch schief. Wenn es um Sozialleistungen geht, können realistisch nur KV/PV gemeint sein und der Druck auf diese Systeme entsteht eher durch demografie, Kostenentwicklung und Systemfragmentierung (Privatversicherte).
Wenn Finanzierung nur bei bestimmen Arbeitszeiten (bzw. sowieso wohl eher Einkommenshöhen) funtioniert, liegt das Problem im Design.
@novemberregen DEMOGRAPHIE
Das Wort, das in der Politik nicht genannt werden darf. -
@novemberregen In einer etwas längeren Radiomeldung wurde gestern nicht der provokante Lifestyle-Begriff, sondern gerade die Schieflage zwischen Leistungsbezug und Beitragsanteil bei KV und PV hervorgehoben.
Darüber hab ich schon vor längerer Zeit unpopulär nachgedacht (und gebloggt), dass das ein Problem ist.@willsagen magst du verlinken?
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@willsagen magst du verlinken?
@novemberregen https://willsagen.de/?p=6969 vom Oktober 2024,vor der letzten Bundestagswahl
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Sowieso hat das Teilzeitrecht in meinen Augen nur sehr begrenzte Steuerungswirkung, denn wo sie orgnisatorisch funtioniert, wird sie sowieso und immer möglich gemacht, schließlich vergrößert sie enorm den Recruiting-Pool. Und wo sie nicht gut funktioniert, scheitert sie eh nach einiger Zeit auch mit Rechtsanspruch.
@novemberregen Ah, danke, jetzt muss ich diese Punkte nicht selbst aufschreiben. Es geht immer so viel Durcheinander in diesen Debatten.
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Finde die Teilzeitdebatte analytisch schief. Wenn es um Sozialleistungen geht, können realistisch nur KV/PV gemeint sein und der Druck auf diese Systeme entsteht eher durch demografie, Kostenentwicklung und Systemfragmentierung (Privatversicherte).
Wenn Finanzierung nur bei bestimmen Arbeitszeiten (bzw. sowieso wohl eher Einkommenshöhen) funtioniert, liegt das Problem im Design.
@novemberregen An der Systemfragmentierung könnte die Politik zudem viel machen, ich sag nur Beamte - Beihilfe und Pension.
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@Kuchenschwarte @fuchsiawolle ja, alle kollektiv der Vereinfachung verfallen. Natürlich sind in unserer gesellschaftsstruktur Teilzeitstellen notwendig. Das Gesetz dazu halte ich in weiten Teilen für irrelevant.
@novemberregen Ich glaube, es geht sowieso weniger um das Gesetz an sich als darum, jetzt alle 1-2 Wochen mit einem anderen Thema Arbeitnehmerrechte als Problem in die öffentliche Diskussion zu bringen und den EIndruck zu erwecken, man hätte es damit in den vergangenen Jahren irgendwie übertrieben.
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Sowieso hat das Teilzeitrecht in meinen Augen nur sehr begrenzte Steuerungswirkung, denn wo sie orgnisatorisch funtioniert, wird sie sowieso und immer möglich gemacht, schließlich vergrößert sie enorm den Recruiting-Pool. Und wo sie nicht gut funktioniert, scheitert sie eh nach einiger Zeit auch mit Rechtsanspruch.
@novemberregen hahaha, agree to disagree, ausser "organisatorisch (nicht) funktionieren" schliesst ein, dass das halt auch mal an Personen hängt, die nicht im der Lage sind, über ihr jahrzehntelang kultiviertes patriarchales Weltbild hinauszudenken.
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@novemberregen hahaha, agree to disagree, ausser "organisatorisch (nicht) funktionieren" schliesst ein, dass das halt auch mal an Personen hängt, die nicht im der Lage sind, über ihr jahrzehntelang kultiviertes patriarchales Weltbild hinauszudenken.
@fraubruellen @novemberregen Ohja, das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.
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@energisch_ nur in dem Bereich relevant, in dem die erworbenen Rentenpunkte und -beträge Aufstocken nötig machen, oder?
@novemberregen @energisch_ Nicht direkt, da die derzeitigen Beiträge ja die derzeitigen Rentner*innen finanzieren.
Ich denke es geht einfach um Ablenkung von anderen Reformideen wie z.B. der Erwerbstätigenversicherung. Und dass bloß niemand auf die Idee kommt, das Vermögen von Leuten, die gar nicht von Erwerbstätigkeit leben und ihr Einkommen zu Spottpreisen versteuern, zur Finanzierung heranzuziehen.
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E energisch_@troet.cafe shared this topic
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@energisch_ nur in dem Bereich relevant, in dem die erworbenen Rentenpunkte und -beträge Aufstocken nötig machen, oder?
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Finde die Teilzeitdebatte analytisch schief. Wenn es um Sozialleistungen geht, können realistisch nur KV/PV gemeint sein und der Druck auf diese Systeme entsteht eher durch demografie, Kostenentwicklung und Systemfragmentierung (Privatversicherte).
Wenn Finanzierung nur bei bestimmen Arbeitszeiten (bzw. sowieso wohl eher Einkommenshöhen) funtioniert, liegt das Problem im Design.
@novemberregen nein der Druck entsteht durch Niedrigstlöhne. Früher als Frauen noch nicht Arbeiten mussten hat das Einkommen eines Hilfsarbeiters ausgereicht um Familie zu ernähren. Heute reichen 2 Einkommen von ausgebildeten Arbeitnehmern kaum mehr ohne Hilfe vom Amt
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@novemberregen nein der Druck entsteht durch Niedrigstlöhne. Früher als Frauen noch nicht Arbeiten mussten hat das Einkommen eines Hilfsarbeiters ausgereicht um Familie zu ernähren. Heute reichen 2 Einkommen von ausgebildeten Arbeitnehmern kaum mehr ohne Hilfe vom Amt
@ichbinda Natürlich sind auch Niedriglöhne ein Faktor - ich vermute aber, nicht der ausschlaggebende. Das ist schon etwas komplexer. Demografie, medizinischer Fortschritt/steigende Leistungserwartung, und institutionelle Fragmentierung wirken glaube ich mehr.
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@energisch_ achso, wir denken kurzfristig bis zur nächsten Wahl! \0/
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@fraubruellen @novemberregen Ohja, das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.
@snaefell @fraubruellen Mir ging es nicht um Motive, sondern um Wirkung. Das Teilzeitgesetz verändert keine Haltungen. Wer Teilzeit ablehnt, findet auch mit Gesetz Wege, sie unattraktiv oder faktisch unmöglich zu machen. Und wer auf gute Arbeitskräfte angewiesen ist, wird Teilzeit ermöglichen, Gesetz hin oder her.
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@snaefell @fraubruellen Mir ging es nicht um Motive, sondern um Wirkung. Das Teilzeitgesetz verändert keine Haltungen. Wer Teilzeit ablehnt, findet auch mit Gesetz Wege, sie unattraktiv oder faktisch unmöglich zu machen. Und wer auf gute Arbeitskräfte angewiesen ist, wird Teilzeit ermöglichen, Gesetz hin oder her.
@novemberregen @snaefell das eh nicht.
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@novemberregen https://willsagen.de/?p=6969 vom Oktober 2024,vor der letzten Bundestagswahl
@willsagen ich weiß nicht warum aber ich kann die Seite nicht öffnen, da steht "Please wait a minute" aber ich warte schon SEHR SEHR lang

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@willsagen ich weiß nicht warum aber ich kann die Seite nicht öffnen, da steht "Please wait a minute" aber ich warte schon SEHR SEHR lang

@novemberregen Eigenartig. Bei mir geht's problemlos. Egal ob Handy oder woanders. Mac, Win ...