Ich weiß ja nicht, was ich von manchen Fedibewohner:innen halten soll, die anderen am liebsten mit Lineal und Stoppuhr vorschreiben möchten, wie lang ihre Posts gefälligst zu sein haben.
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Ich weiß ja nicht, was ich von manchen Fedibewohner:innen halten soll, die anderen am liebsten mit Lineal und Stoppuhr vorschreiben möchten, wie lang ihre Posts gefälligst zu sein haben. Das Fediverse ist doch schon lange kein Mikro-Blog-Fediverse mehr. War es das überhaupt jemals so richtig?

Aus Gründen (aka: es flammt halt immer wieder auf), greife ich das Thema mal wieder auf, weil sich zuverlässig irgendwo darüber beschwert wird, dass Posts zu lang seien. Liebe Leute, soweit ich weiß, ist Mastodon so ziemlich die einzige größere Plattform im Fediverse mit einer vergleichswei, nennen wir es liebevoll "überschaubaren Zeichenbegrenzung".
Es gibt genügend Instanzen mit 5.000 Zeichen oder mehr. Meine zum Beispiel hat 8.000, weil ich manchmal Dinge ausformuliere. Sharkeyund alle ähnlichen können das auch, Friendica sowieso, ganz sicher habe ich noch so einige vergessen.
Was genau ist eigentlich diese große Liebe zu oft erstaunlich inhaltsarmen Kurzposts? Ist da noch zu viel Twitter in der Blutbahn? Ein bisschen algorithmisches Trauma? "Ein Gedanke, aber bitte nur halb und ohne Kontext"? Oder gar ein falscher Client auf dem Phone der lange Posts nicht kürzt? Klar, knackig kann schön sein, aber nicht alles passt in einen Glückskeks.
Ich schreibe, wenn ich aktiver hier bin, gerne mal lange Posts. Und natürlich, ihr dürft mich deswegen jederzeit entfolgen. Wirklich. Niemand muss sich Inhalte reinziehen, die sie*er nicht lesen will. Das ist ja gerade der Charme hier. Aber dieses passive-aggressive Shitposten mit drohendem Unterton à la "Schreibt keine langen Posts, sonst entfolge und blocke ich euch!!1!“, na ja. Das fühlt sich weniger nach Fediverse und mehr nach selbsternanntem Ordnungshüter mit Sheriffstern aus Pappe an.
Also, ihr lieben Fediwesen

Wenn ihr lange oder längere Texte schreiben wollt, macht es. Nutzt den Platz, den eure Plattform euch gibt. Erzählt Geschichten, holt aus, denkt laut, seid ausführlich. Lasst euch nicht einschüchtern, nur weil ein paar selbsternannte Content-Sheriffs glauben, sie müssten das Fediverse zur Kurznachrichten-Zone erklären.Wer kurze Posts will, kann sie lesen.
Wer lange Posts will, kann sie schreiben.
Und wer beides nicht aushält, hat immer noch den Entfolgen-Button
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Ich weiß ja nicht, was ich von manchen Fedibewohner:innen halten soll, die anderen am liebsten mit Lineal und Stoppuhr vorschreiben möchten, wie lang ihre Posts gefälligst zu sein haben. Das Fediverse ist doch schon lange kein Mikro-Blog-Fediverse mehr. War es das überhaupt jemals so richtig?

Aus Gründen (aka: es flammt halt immer wieder auf), greife ich das Thema mal wieder auf, weil sich zuverlässig irgendwo darüber beschwert wird, dass Posts zu lang seien. Liebe Leute, soweit ich weiß, ist Mastodon so ziemlich die einzige größere Plattform im Fediverse mit einer vergleichswei, nennen wir es liebevoll "überschaubaren Zeichenbegrenzung".
Es gibt genügend Instanzen mit 5.000 Zeichen oder mehr. Meine zum Beispiel hat 8.000, weil ich manchmal Dinge ausformuliere. Sharkeyund alle ähnlichen können das auch, Friendica sowieso, ganz sicher habe ich noch so einige vergessen.
Was genau ist eigentlich diese große Liebe zu oft erstaunlich inhaltsarmen Kurzposts? Ist da noch zu viel Twitter in der Blutbahn? Ein bisschen algorithmisches Trauma? "Ein Gedanke, aber bitte nur halb und ohne Kontext"? Oder gar ein falscher Client auf dem Phone der lange Posts nicht kürzt? Klar, knackig kann schön sein, aber nicht alles passt in einen Glückskeks.
Ich schreibe, wenn ich aktiver hier bin, gerne mal lange Posts. Und natürlich, ihr dürft mich deswegen jederzeit entfolgen. Wirklich. Niemand muss sich Inhalte reinziehen, die sie*er nicht lesen will. Das ist ja gerade der Charme hier. Aber dieses passive-aggressive Shitposten mit drohendem Unterton à la "Schreibt keine langen Posts, sonst entfolge und blocke ich euch!!1!“, na ja. Das fühlt sich weniger nach Fediverse und mehr nach selbsternanntem Ordnungshüter mit Sheriffstern aus Pappe an.
Also, ihr lieben Fediwesen

Wenn ihr lange oder längere Texte schreiben wollt, macht es. Nutzt den Platz, den eure Plattform euch gibt. Erzählt Geschichten, holt aus, denkt laut, seid ausführlich. Lasst euch nicht einschüchtern, nur weil ein paar selbsternannte Content-Sheriffs glauben, sie müssten das Fediverse zur Kurznachrichten-Zone erklären.Wer kurze Posts will, kann sie lesen.
Wer lange Posts will, kann sie schreiben.
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@sky eine hohe Anzahl an möglichen Buchstaben verpflichtet ja nicht dazu, diese auch zu nutzen. -
C crossgolf_rebel@moppels.bar shared this topic
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Aus Gründen (aka: es flammt halt immer wieder auf), greife ich das Thema mal wieder auf, weil sich zuverlässig irgendwo darüber beschwert wird, dass Posts zu lang seien. Liebe Leute, soweit ich weiß, ist Mastodon so ziemlich die einzige größere Plattform im Fediverse mit einer vergleichswei, nennen wir es liebevoll "überschaubaren Zeichenbegrenzung".
Es gibt genügend Instanzen mit 5.000 Zeichen oder mehr. Meine zum Beispiel hat 8.000, weil ich manchmal Dinge ausformuliere. Sharkeyund alle ähnlichen können das auch, Friendica sowieso, ganz sicher habe ich noch so einige vergessen.
Was genau ist eigentlich diese große Liebe zu oft erstaunlich inhaltsarmen Kurzposts? Ist da noch zu viel Twitter in der Blutbahn? Ein bisschen algorithmisches Trauma? "Ein Gedanke, aber bitte nur halb und ohne Kontext"? Oder gar ein falscher Client auf dem Phone der lange Posts nicht kürzt? Klar, knackig kann schön sein, aber nicht alles passt in einen Glückskeks.
Ich schreibe, wenn ich aktiver hier bin, gerne mal lange Posts. Und natürlich, ihr dürft mich deswegen jederzeit entfolgen. Wirklich. Niemand muss sich Inhalte reinziehen, die sie*er nicht lesen will. Das ist ja gerade der Charme hier. Aber dieses passive-aggressive Shitposten mit drohendem Unterton à la "Schreibt keine langen Posts, sonst entfolge und blocke ich euch!!1!“, na ja. Das fühlt sich weniger nach Fediverse und mehr nach selbsternanntem Ordnungshüter mit Sheriffstern aus Pappe an.
Also, ihr lieben Fediwesen

Wenn ihr lange oder längere Texte schreiben wollt, macht es. Nutzt den Platz, den eure Plattform euch gibt. Erzählt Geschichten, holt aus, denkt laut, seid ausführlich. Lasst euch nicht einschüchtern, nur weil ein paar selbsternannte Content-Sheriffs glauben, sie müssten das Fediverse zur Kurznachrichten-Zone erklären.Wer kurze Posts will, kann sie lesen.
Wer lange Posts will, kann sie schreiben.
Und wer beides nicht aushält, hat immer noch den Entfolgen-Button
@sky@fedimonster.de Das Fediverse war nie ein Kurznachrichten Netzerwerk, auch wenn es wirklich einige "Ex"Twitter user gibt, die meinen, das hier her übertragem zu müssen, weil ihr Horizont mit dem Fediverse nicht klar kommt.
Danke, der Text war mal überfällig.
Wir sind hier im Fediverse und nicht auf Twitter/X und das ist gut so. -
Ich weiß ja nicht, was ich von manchen Fedibewohner:innen halten soll, die anderen am liebsten mit Lineal und Stoppuhr vorschreiben möchten, wie lang ihre Posts gefälligst zu sein haben. Das Fediverse ist doch schon lange kein Mikro-Blog-Fediverse mehr. War es das überhaupt jemals so richtig?

Aus Gründen (aka: es flammt halt immer wieder auf), greife ich das Thema mal wieder auf, weil sich zuverlässig irgendwo darüber beschwert wird, dass Posts zu lang seien. Liebe Leute, soweit ich weiß, ist Mastodon so ziemlich die einzige größere Plattform im Fediverse mit einer vergleichswei, nennen wir es liebevoll "überschaubaren Zeichenbegrenzung".
Es gibt genügend Instanzen mit 5.000 Zeichen oder mehr. Meine zum Beispiel hat 8.000, weil ich manchmal Dinge ausformuliere. Sharkeyund alle ähnlichen können das auch, Friendica sowieso, ganz sicher habe ich noch so einige vergessen.
Was genau ist eigentlich diese große Liebe zu oft erstaunlich inhaltsarmen Kurzposts? Ist da noch zu viel Twitter in der Blutbahn? Ein bisschen algorithmisches Trauma? "Ein Gedanke, aber bitte nur halb und ohne Kontext"? Oder gar ein falscher Client auf dem Phone der lange Posts nicht kürzt? Klar, knackig kann schön sein, aber nicht alles passt in einen Glückskeks.
Ich schreibe, wenn ich aktiver hier bin, gerne mal lange Posts. Und natürlich, ihr dürft mich deswegen jederzeit entfolgen. Wirklich. Niemand muss sich Inhalte reinziehen, die sie*er nicht lesen will. Das ist ja gerade der Charme hier. Aber dieses passive-aggressive Shitposten mit drohendem Unterton à la "Schreibt keine langen Posts, sonst entfolge und blocke ich euch!!1!“, na ja. Das fühlt sich weniger nach Fediverse und mehr nach selbsternanntem Ordnungshüter mit Sheriffstern aus Pappe an.
Also, ihr lieben Fediwesen

Wenn ihr lange oder längere Texte schreiben wollt, macht es. Nutzt den Platz, den eure Plattform euch gibt. Erzählt Geschichten, holt aus, denkt laut, seid ausführlich. Lasst euch nicht einschüchtern, nur weil ein paar selbsternannte Content-Sheriffs glauben, sie müssten das Fediverse zur Kurznachrichten-Zone erklären.Wer kurze Posts will, kann sie lesen.
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@sky diese "Wir sind das Fediverse"-Regeln gehen mir grundsätzlich gegen den Strich. Letzten Endes könnte ich hier Fußbilder ohne CW teilen bis zum Morgengrauen. Wer will mich davon abhalten? Mein Admin?
Andere Instanzen können mich blocken, thats it, aber genau genommen kann ich hier walten wie ich will.
Ich würde eher sagen, dass Regeln hier keinen Platz haben. Solange Leuten gefällt was du schreibst, gibts Publikum, die dein Zeug verfolgen und selbst wenn es Fußbilder sind 🤭
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Ich weiß ja nicht, was ich von manchen Fedibewohner:innen halten soll, die anderen am liebsten mit Lineal und Stoppuhr vorschreiben möchten, wie lang ihre Posts gefälligst zu sein haben. Das Fediverse ist doch schon lange kein Mikro-Blog-Fediverse mehr. War es das überhaupt jemals so richtig?

Aus Gründen (aka: es flammt halt immer wieder auf), greife ich das Thema mal wieder auf, weil sich zuverlässig irgendwo darüber beschwert wird, dass Posts zu lang seien. Liebe Leute, soweit ich weiß, ist Mastodon so ziemlich die einzige größere Plattform im Fediverse mit einer vergleichswei, nennen wir es liebevoll "überschaubaren Zeichenbegrenzung".
Es gibt genügend Instanzen mit 5.000 Zeichen oder mehr. Meine zum Beispiel hat 8.000, weil ich manchmal Dinge ausformuliere. Sharkeyund alle ähnlichen können das auch, Friendica sowieso, ganz sicher habe ich noch so einige vergessen.
Was genau ist eigentlich diese große Liebe zu oft erstaunlich inhaltsarmen Kurzposts? Ist da noch zu viel Twitter in der Blutbahn? Ein bisschen algorithmisches Trauma? "Ein Gedanke, aber bitte nur halb und ohne Kontext"? Oder gar ein falscher Client auf dem Phone der lange Posts nicht kürzt? Klar, knackig kann schön sein, aber nicht alles passt in einen Glückskeks.
Ich schreibe, wenn ich aktiver hier bin, gerne mal lange Posts. Und natürlich, ihr dürft mich deswegen jederzeit entfolgen. Wirklich. Niemand muss sich Inhalte reinziehen, die sie*er nicht lesen will. Das ist ja gerade der Charme hier. Aber dieses passive-aggressive Shitposten mit drohendem Unterton à la "Schreibt keine langen Posts, sonst entfolge und blocke ich euch!!1!“, na ja. Das fühlt sich weniger nach Fediverse und mehr nach selbsternanntem Ordnungshüter mit Sheriffstern aus Pappe an.
Also, ihr lieben Fediwesen

Wenn ihr lange oder längere Texte schreiben wollt, macht es. Nutzt den Platz, den eure Plattform euch gibt. Erzählt Geschichten, holt aus, denkt laut, seid ausführlich. Lasst euch nicht einschüchtern, nur weil ein paar selbsternannte Content-Sheriffs glauben, sie müssten das Fediverse zur Kurznachrichten-Zone erklären.Wer kurze Posts will, kann sie lesen.
Wer lange Posts will, kann sie schreiben.
Und wer beides nicht aushält, hat immer noch den Entfolgen-Button
@sky@fedimonster.de guten morgen und danke. Du formulierst was ich denke
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@sky@fedimonster.de Das Fediverse war nie ein Kurznachrichten Netzerwerk, auch wenn es wirklich einige "Ex"Twitter user gibt, die meinen, das hier her übertragem zu müssen, weil ihr Horizont mit dem Fediverse nicht klar kommt.
Danke, der Text war mal überfällig.
Wir sind hier im Fediverse und nicht auf Twitter/X und das ist gut so.@crossgolf_rebel@moppels.bar @sky@fedimonster.de
Ich kann gar nicht kurz schreiben.
Jaaaa, vielleicht manchmal. Aber eigentlich komm ich schon mit den 3000 Zeichen die ich habe nicht aus.🤭
Ich verstehe auch diese Drohung nicht. Wer mir so kommt, dem entfolge ich schon automatisch.
Ich kann verstehen, dass manche Leute keine Posts mit Bildern ohne Bildbeschreibung boosten. Aber ich komme halt nicht immer dazu und möchte die Bilder trotzdem posten. Dann gibt es diejenigen, die freundlich darauf hinweisen und es gibt diejenigen, die ein riesiges Fass aufmachen.
Mich nervt es , wenn Mastodon Accounts lange Threads schreiben ohne die Posts miteinander zu verbinden und ich dann die einzelnen Teile im Kommentarstrang suchen soll. Aber dann lese ich halt nicht weiter. Was soll's. Ich käme niemals auf die Idee bei denen anzuklopfen.
Und auch diese Haltung, dass entfolgen etwas Schlimmes wäre. Mach ich öfter. Auch bei interessanten Leuten, wenn mir das monothematisch wird und die viel posten, andere finde es halt geil. Was soll's.
Ich mache es wie im Leben. Passiv aggressive Bestimmertypen ignoriere ich soweit es geht und mach mein Ding. Echt, ich bin zu alt für so'n Kindergarten