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  3. Ich habe gestern folgendes gelesen:Autist*innen seien es gewohnt, dass alle in ihrem Umfeld das Recht haben sie zu kritisieren und zu bewerten.

Ich habe gestern folgendes gelesen:Autist*innen seien es gewohnt, dass alle in ihrem Umfeld das Recht haben sie zu kritisieren und zu bewerten.

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  • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

    Ich habe gestern folgendes gelesen:
    Autist*innen seien es gewohnt, dass alle in ihrem Umfeld das Recht haben sie zu kritisieren und zu bewerten.
    Und während des "Erwachsen werdens" würden sie diese "Regel/Gegebenheit" nicht hinterfragen.
    Und somit auch ihren Stand in der sozialen Hierarchie nicht für sich anpassen.

    Was denkt ihr darüber?

    #autismus #autismusspektrum #neurodivergenz #audhs #autismusspektrumstörung

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    #2

    @flauschiger_psychoalltag "Nicht hinterfragen" halte ich für ne ziemlich problematische und nicht zutreffende Annahme.

    flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF 1 Antwort Letzte Antwort
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    • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

      Ich habe gestern folgendes gelesen:
      Autist*innen seien es gewohnt, dass alle in ihrem Umfeld das Recht haben sie zu kritisieren und zu bewerten.
      Und während des "Erwachsen werdens" würden sie diese "Regel/Gegebenheit" nicht hinterfragen.
      Und somit auch ihren Stand in der sozialen Hierarchie nicht für sich anpassen.

      Was denkt ihr darüber?

      #autismus #autismusspektrum #neurodivergenz #audhs #autismusspektrumstörung

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      #3

      @flauschiger_psychoalltag Solange ich nicht wußte, daß ich im Spektrum bin, ja. Es mußte ja offenbar an mir liegen, daß ich immer alles falsch gemacht habe (vor allem im Bereich zwischenmenschlicher Kommunikation).

      Hinterfragt habe ich das aber schon, auch in der Pubertät. Da haut nämlich der Gerechtigkeitssinn rein.

      Seit ich weiß, daß ich im Spektrum bin (seit August 2011), habe ich das komplett abgelegt: Ich bin ich – take it or leave it.

      flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF armin@milliways.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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      • armin@milliways.socialA armin@milliways.social

        @flauschiger_psychoalltag "Nicht hinterfragen" halte ich für ne ziemlich problematische und nicht zutreffende Annahme.

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        schrieb zuletzt editiert von
        #4

        @armin Ja, ich einerseits auch. Pauschalaussagen sind ja immer problematisch.
        Andererseits habe ich auch immer wieder Autist*innen in der Praxis, die Wertungen aus ihrem Umfeld für objektiv wahr annehmen, und nicht als persönliche Meinung einzelner.

        armin@milliways.socialA sofasophia@fairmove.netS 2 Antworten Letzte Antwort
        0
        • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

          @flauschiger_psychoalltag Solange ich nicht wußte, daß ich im Spektrum bin, ja. Es mußte ja offenbar an mir liegen, daß ich immer alles falsch gemacht habe (vor allem im Bereich zwischenmenschlicher Kommunikation).

          Hinterfragt habe ich das aber schon, auch in der Pubertät. Da haut nämlich der Gerechtigkeitssinn rein.

          Seit ich weiß, daß ich im Spektrum bin (seit August 2011), habe ich das komplett abgelegt: Ich bin ich – take it or leave it.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #5

          @atarifrosch wie schön, dass dir das Wissen weitergeholfen hat 🙂
          Hast du irgendwann bewusst die Entscheidung getroffen, dich nicht mehr so sehr anzupassen und zu hinterfragen?
          Oder was das mehr ein Prozess?

          atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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          • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

            @atarifrosch wie schön, dass dir das Wissen weitergeholfen hat 🙂
            Hast du irgendwann bewusst die Entscheidung getroffen, dich nicht mehr so sehr anzupassen und zu hinterfragen?
            Oder was das mehr ein Prozess?

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            schrieb zuletzt editiert von
            #6

            @flauschiger_psychoalltag Das ging sogar ziemlich schnell, als hätte die Erkenntnis in meinem Gehirn was umgeschaltet. Wenige Monate, würde ich sagen. Also kein bewußter Prozeß, eher eine automatische Konsequenz aus der neuen Erkenntnis. Das war insgesamt eine große Erleichterung für mich.

            flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF 1 Antwort Letzte Antwort
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            • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

              @armin Ja, ich einerseits auch. Pauschalaussagen sind ja immer problematisch.
              Andererseits habe ich auch immer wieder Autist*innen in der Praxis, die Wertungen aus ihrem Umfeld für objektiv wahr annehmen, und nicht als persönliche Meinung einzelner.

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              schrieb zuletzt editiert von
              #7

              @flauschiger_psychoalltag Das kann ich nicht vollständig erklären, aber ich denke, dass man da sauber zwischen Fakten, Normen, Anpassungsdruck usw. unterscheiden muss - dass Autisten mit solchen Gegebenheiten Probleme haben erscheint mir jedenfalls logisch.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                @flauschiger_psychoalltag Solange ich nicht wußte, daß ich im Spektrum bin, ja. Es mußte ja offenbar an mir liegen, daß ich immer alles falsch gemacht habe (vor allem im Bereich zwischenmenschlicher Kommunikation).

                Hinterfragt habe ich das aber schon, auch in der Pubertät. Da haut nämlich der Gerechtigkeitssinn rein.

                Seit ich weiß, daß ich im Spektrum bin (seit August 2011), habe ich das komplett abgelegt: Ich bin ich – take it or leave it.

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                schrieb zuletzt editiert von
                #8

                @atarifrosch @flauschiger_psychoalltag Das ist tatsächlich ziemlich gut beschrieben.

                1 Antwort Letzte Antwort
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                • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                  @flauschiger_psychoalltag Das ging sogar ziemlich schnell, als hätte die Erkenntnis in meinem Gehirn was umgeschaltet. Wenige Monate, würde ich sagen. Also kein bewußter Prozeß, eher eine automatische Konsequenz aus der neuen Erkenntnis. Das war insgesamt eine große Erleichterung für mich.

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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #9

                  @atarifrosch das erlebe ich auch oft, dass es mit Diagnosestellung zu einem "Selbsterkenntnisprozess" kommt. Und mehr und mehr verstanden und integriert wird, wie man eben ist, was man braucht, usw.
                  Und dann einige Struggle wegfallen, mit denen jahrelang gekämpft wurde.

                  atarifrosch@mastodon.deA armin@milliways.socialA 2 Antworten Letzte Antwort
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                  • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

                    @atarifrosch das erlebe ich auch oft, dass es mit Diagnosestellung zu einem "Selbsterkenntnisprozess" kommt. Und mehr und mehr verstanden und integriert wird, wie man eben ist, was man braucht, usw.
                    Und dann einige Struggle wegfallen, mit denen jahrelang gekämpft wurde.

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                    schrieb zuletzt editiert von
                    #10

                    @flauschiger_psychoalltag Ich hab keine Diagnose. Es war ein Blogartikel (das Blog existiert mittlerweile nicht mehr), der mich auf die richtige Spur brachte. Und dann viele weitere Blogartikel, Tweets, Tröts, vereinzelt auch Studien.

                    Die Diagnose zu bekommen erscheint mir ziemlich unmöglich, weil die Wartelisten voll bis geschlossen sind und anscheinend auch ein Teil derer, die behaupten, Autismus diagnostizieren zu können, es halt … doch nicht können, weil sie veraltete (Kinder-)Tests verwenden und/oder ihr Wissen völlig veraltet ist.

                    Ich bin 57 Jahre alt.

                    armin@milliways.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
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                    • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

                      Ich habe gestern folgendes gelesen:
                      Autist*innen seien es gewohnt, dass alle in ihrem Umfeld das Recht haben sie zu kritisieren und zu bewerten.
                      Und während des "Erwachsen werdens" würden sie diese "Regel/Gegebenheit" nicht hinterfragen.
                      Und somit auch ihren Stand in der sozialen Hierarchie nicht für sich anpassen.

                      Was denkt ihr darüber?

                      #autismus #autismusspektrum #neurodivergenz #audhs #autismusspektrumstörung

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                      schrieb zuletzt editiert von
                      #11

                      @flauschiger_psychoalltag Nein, zumindest für mich stimme ich nicht zu. Ich hab das Gefühl, kaum jemand hat über das, was und wie ich etwas tue so sehr nachgedacht wie ich (inklusive aller Eventualitäten). Menschys die darüber nicht so reflektieren, deren Kritik bewegt mich wenig. Sachliche Kritik mit guten Argumenten kann ich gut nehmen und integrieren. Schon als Jugendliche durfte ich, und habe ich auch, meine Entscheidungen für mich selbst getroffen (auch wenn es nätürlich nicht immer die besten waren). "Wer" zu sein (also "wichtig" im Sinne einer Hirarchie) hat für mich einfach keine Relevanz. Ich habe Respekt vor Menschys die andere respektvoll behandeln und ein Leben führen ohne anderen zu schaden (sogut das möglich ist) und vor allem vor Menschys, die nicht nur Interesse für sich selbst zeigen. Menschys die ihre Bedeutung daraus ziehen "wer" zu sein langweilen mich. Diagnose ASS vor einem Jahr (jetzt 52J, das erklärte einiges 😉)

                      flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF 2 Antworten Letzte Antwort
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                      • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

                        @atarifrosch das erlebe ich auch oft, dass es mit Diagnosestellung zu einem "Selbsterkenntnisprozess" kommt. Und mehr und mehr verstanden und integriert wird, wie man eben ist, was man braucht, usw.
                        Und dann einige Struggle wegfallen, mit denen jahrelang gekämpft wurde.

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #12

                        @flauschiger_psychoalltag @atarifrosch Für mich war die ADHS-Diagnose ein ganz großer Schritt zur Selbsterkenntnis, aber eben auch die Einsicht, dass ich mit so einigen Sachen jetzt wohl leben muss und sich eher kaum etwas von mir selbst daran ändern lassen wird. Also das war eher ein großes "Aha!" als irgendeine Hilfe bei Integration oder Anpassung.

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • ulrike@fedi.atU ulrike@fedi.at

                          @flauschiger_psychoalltag Nein, zumindest für mich stimme ich nicht zu. Ich hab das Gefühl, kaum jemand hat über das, was und wie ich etwas tue so sehr nachgedacht wie ich (inklusive aller Eventualitäten). Menschys die darüber nicht so reflektieren, deren Kritik bewegt mich wenig. Sachliche Kritik mit guten Argumenten kann ich gut nehmen und integrieren. Schon als Jugendliche durfte ich, und habe ich auch, meine Entscheidungen für mich selbst getroffen (auch wenn es nätürlich nicht immer die besten waren). "Wer" zu sein (also "wichtig" im Sinne einer Hirarchie) hat für mich einfach keine Relevanz. Ich habe Respekt vor Menschys die andere respektvoll behandeln und ein Leben führen ohne anderen zu schaden (sogut das möglich ist) und vor allem vor Menschys, die nicht nur Interesse für sich selbst zeigen. Menschys die ihre Bedeutung daraus ziehen "wer" zu sein langweilen mich. Diagnose ASS vor einem Jahr (jetzt 52J, das erklärte einiges 😉)

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                          schrieb zuletzt editiert von
                          #13

                          @Ulrike Soziale Hierarchie war da nicht im Sinne von "wichtig sein" gemeint, sondern von "erwachsen sein". Und damit eben nicht mehr davon abhängig zu sein, ob andere das Verhalten als gut bewerten oder nicht.
                          Also, dass der Übergang von Kind-Rolle zu Erwachsnen-Rolle, oft nicht automatisch verläuft, sondern ganz bewusst vollzogen werden muss.

                          Tatsächlich habe ich oft Patient*innen in der Praxis, wo das zutrifft.
                          Aber eben auch das Gegenteil.

                          ulrike@fedi.atU 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • ulrike@fedi.atU ulrike@fedi.at

                            @flauschiger_psychoalltag Nein, zumindest für mich stimme ich nicht zu. Ich hab das Gefühl, kaum jemand hat über das, was und wie ich etwas tue so sehr nachgedacht wie ich (inklusive aller Eventualitäten). Menschys die darüber nicht so reflektieren, deren Kritik bewegt mich wenig. Sachliche Kritik mit guten Argumenten kann ich gut nehmen und integrieren. Schon als Jugendliche durfte ich, und habe ich auch, meine Entscheidungen für mich selbst getroffen (auch wenn es nätürlich nicht immer die besten waren). "Wer" zu sein (also "wichtig" im Sinne einer Hirarchie) hat für mich einfach keine Relevanz. Ich habe Respekt vor Menschys die andere respektvoll behandeln und ein Leben führen ohne anderen zu schaden (sogut das möglich ist) und vor allem vor Menschys, die nicht nur Interesse für sich selbst zeigen. Menschys die ihre Bedeutung daraus ziehen "wer" zu sein langweilen mich. Diagnose ASS vor einem Jahr (jetzt 52J, das erklärte einiges 😉)

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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #14

                            @Ulrike Danke für den Einblick 💜

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                              @flauschiger_psychoalltag Ich hab keine Diagnose. Es war ein Blogartikel (das Blog existiert mittlerweile nicht mehr), der mich auf die richtige Spur brachte. Und dann viele weitere Blogartikel, Tweets, Tröts, vereinzelt auch Studien.

                              Die Diagnose zu bekommen erscheint mir ziemlich unmöglich, weil die Wartelisten voll bis geschlossen sind und anscheinend auch ein Teil derer, die behaupten, Autismus diagnostizieren zu können, es halt … doch nicht können, weil sie veraltete (Kinder-)Tests verwenden und/oder ihr Wissen völlig veraltet ist.

                              Ich bin 57 Jahre alt.

                              armin@milliways.socialA This user is from outside of this forum
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                              armin@milliways.social
                              schrieb zuletzt editiert von
                              #15

                              @atarifrosch @flauschiger_psychoalltag Ich weiß nicht ob das für dich eine Möglichkeit darstellt, aber ich habe mir für 10€ im Jahr einen Bibliotheksausweis geholt und mich durch einen Haufen ADHS/Autismus-Literatur gegraben und mir hat das ziemlich geholfen.

                              atarifrosch@mastodon.deA 1 Antwort Letzte Antwort
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                              • armin@milliways.socialA armin@milliways.social

                                @atarifrosch @flauschiger_psychoalltag Ich weiß nicht ob das für dich eine Möglichkeit darstellt, aber ich habe mir für 10€ im Jahr einen Bibliotheksausweis geholt und mich durch einen Haufen ADHS/Autismus-Literatur gegraben und mir hat das ziemlich geholfen.

                                atarifrosch@mastodon.deA This user is from outside of this forum
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                                schrieb zuletzt editiert von
                                #16

                                @armin @flauschiger_psychoalltag Das ersetzt ja keine Diagnose. Ich weiß, wo ich stehe. Aber wenn's um offizielle Dinge geht wie derzeit die Feststellung des GdB, hilft mein eigenes Wissen überhaupt nicht. Die wollen es von einer Arztperson aufge- und unterschrieben haben. Was die Leute selbst an Erfahrung haben, hat keinerlei Bedeutung für die Bürokratys.

                                armin@milliways.socialA 1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • atarifrosch@mastodon.deA atarifrosch@mastodon.de

                                  @armin @flauschiger_psychoalltag Das ersetzt ja keine Diagnose. Ich weiß, wo ich stehe. Aber wenn's um offizielle Dinge geht wie derzeit die Feststellung des GdB, hilft mein eigenes Wissen überhaupt nicht. Die wollen es von einer Arztperson aufge- und unterschrieben haben. Was die Leute selbst an Erfahrung haben, hat keinerlei Bedeutung für die Bürokratys.

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                                  #17

                                  @atarifrosch @flauschiger_psychoalltag Natürlich nicht, aber ne Diagnose kostet unglaublich viel Kraft, Geduld, Geld usw., ich hab selber fast ein Jahr nach Ärzten gesucht, das war Horror. Ich wollte das auch nicht als Alternative zur Diagnose framen oder das als vollständige Lösung.

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

                                    @Ulrike Soziale Hierarchie war da nicht im Sinne von "wichtig sein" gemeint, sondern von "erwachsen sein". Und damit eben nicht mehr davon abhängig zu sein, ob andere das Verhalten als gut bewerten oder nicht.
                                    Also, dass der Übergang von Kind-Rolle zu Erwachsnen-Rolle, oft nicht automatisch verläuft, sondern ganz bewusst vollzogen werden muss.

                                    Tatsächlich habe ich oft Patient*innen in der Praxis, wo das zutrifft.
                                    Aber eben auch das Gegenteil.

                                    ulrike@fedi.atU This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #18

                                    @flauschiger_psychoalltag Ah ok. Ich würde erwachsen sein verstehen als Verantwortung für sich übernehmen. Wie soll das gehen, wenn man sich nur auf die Bewertung anderer bezieht. Nun, als Kind einer Alleinerzieherin musste ich früh selbständig werden und für mich Entscheidungen treffen. Ich bin auch mit 17 ausgezogen.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • flauschiger_psychoalltag@troet.cafeF flauschiger_psychoalltag@troet.cafe

                                      @armin Ja, ich einerseits auch. Pauschalaussagen sind ja immer problematisch.
                                      Andererseits habe ich auch immer wieder Autist*innen in der Praxis, die Wertungen aus ihrem Umfeld für objektiv wahr annehmen, und nicht als persönliche Meinung einzelner.

                                      sofasophia@fairmove.netS This user is from outside of this forum
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                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #19

                                      @flauschiger_psychoalltag @armin Das vor allem: Der Wahrnehmung anderer mehr trauen/glauben, sie als objektiv betrachten, während an der eigenen (subjektiven) maßlos gezweifelt wird.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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