Medien: „Wir müssen dahin, wo die Zielgruppen sind.“
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@Sascha
Es sind vor allem phantasielose Entscheidungsträger, die ihre eigene Perspektive für allgemeingültig halten. Sie fahren selbst mit dem Auto einkaufen oder in ihr eigenes Geschäft, deshalb behaupten sie, dass "alle Kunden" weg bleiben, wenn irgendwo ein Parkplatz wegfällt, und sie sind selbst bei Facebook, haben in den Medien von Instagram und Snapchat gehört und wie ihre Chefbros sind sie bei WhatsApp. What you see is all there is.@lebochequirit ich mag das divers in Fediverse. Und es darf gerne noch diverser werden. Autofahrende Entscheiungsträger welcome!

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Lernunfähig.
Oder die Definition von Wahnsinn: Immer wieder dasselbe tun, das bisher nicht funktioniert hat.
@glitzersachen Ich bin ungeduldig aber auch optimistisch. Früher oder später.
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@HoSnoopy
Was mach fast noch mehr stört: dass man sich selbst nicht auch als Zugpferd betrachtet und ...wenigstens...mal die Buttons für die Social Media Kanäle mal neu anordnet (hab manchmal den Eindruck, da hat sich seit Jahren nix mehr verändert - ein vergessener Bereich...)
Wer "wirbt" denn schon zwischendurch für seinen Fediverse-Kanal auf den anderen Plattformen?@Regez @HoSnoopy @bpb @tagesschau exakt. Diese Vorbildfunktion geht leider total ab. Man stellt sich so passiv hin. Als hätte sie überhaupt keine eigene Reichweite. Haben sie doch, offensichtlich. Also, warum nicht die eigenen Plattformen stärken UND keine neuen Silos bauen sondern föderieren.
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Natürlich gibt es die, ich hatte selbst mal eine. Nur wenn ich als ÖRR-Kundin was von denen will, gibt es über die vorhandenen Kanäle keine Möglichkeit, jemand persönlich zu erreichen.
@qwertzalotl Okay, ich möchte genauer sein: alle, die möchten. Aber wie viele von den Journos sind noch auf X? Und machen mehr Selfies auf Instagram als Sendungen im Fernsehen?

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@qwertzalotl Okay, ich möchte genauer sein: alle, die möchten. Aber wie viele von den Journos sind noch auf X? Und machen mehr Selfies auf Instagram als Sendungen im Fernsehen?

Leider sind noch viel zu viele auf X und bei Meta. Als Informations- und Verlautbarungsquelle sollte beides längst geächtet sein, aber der ÖRR hängt da (und nicht nur da) gewaltig hinterher. Das sind halt sehr träge und unbewegliche Dampfer.
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Leider sind noch viel zu viele auf X und bei Meta. Als Informations- und Verlautbarungsquelle sollte beides längst geächtet sein, aber der ÖRR hängt da (und nicht nur da) gewaltig hinterher. Das sind halt sehr träge und unbewegliche Dampfer.
@qwertzalotl Darum mache ich ungeduldig Fedi-Dampf

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@qwertzalotl Darum mache ich ungeduldig Fedi-Dampf

Ja, da hast du ja auch vollkommen Recht mit. Da müsste viel mehr viel schneller passieren, auch im Hinblick auf Datensicherheit und Datensouveränität.
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Medien: „Wir müssen dahin, wo die Zielgruppen sind.“
Eröffnen einen WhatsApp-Kanal.
Keiner folgt Ihnen.Medien starten umfangreiche Medienkampagne mitten im Nachrichtenprogramm:
„Folgen Sie uns bitte auf WhatsApp.“Fediverse: „Medien, bitte kommt doch ins Fediverse.“
Medien reagieren nicht.
Fediverse startet Kampagne um Medien ins Fediverse zu holen.
„Medien. Kommt doch bitte bitte bitte ins Fediverse. Wir warten hier auf euch!“Medien: „Wir müssen dahin, wo die Zielgruppen sind.“ 🤯
@Sascha
Solang die Rss haben hilft der Rss-Parrot -
@Sascha
Solang die Rss haben hilft der Rss-Parrot@Sascha
Ist aber weniger cool als direkt im Fedi zu sein -
@ajoellenbeck Noch besser. Vergiss Peertube. ActivityPub DIREKT in die Mediathek. Ebenso RSS und ne API. Feddisch.
Vielleicht wird der ARD und ZDF-Account selber optional zum Social-Media-Profil mit Kommentarfunktion überall im Fwdiverse. Nicht?

Gerne auch so! Ich habe Peertube nur genannt, da Peertube all das schon hat: Interaktion mit ActivityPub, RSS und ne API. Wenn z. B. Branding für die öffentlich rechtlichen Anstalten so wichtig ist, gerne eine Erweiterung der bisherigen Mediatheken. Dann wäre Peertube halt eine Referenz-Implementierung an der sie sich messen lassen müssten

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@qwertzalotl Es gibt diese Adressen. Aber das heißt ja nicht, dass alles öffentlich sein muss.

@Sascha Es gab beim WDR sogar mal Zeiten, in denen jeder erreichbar war und viele auch geantwortet haben. Aber was sind schon 10-15 Jahre …
@qwertzalotl -
Medien: „Wir müssen dahin, wo die Zielgruppen sind.“
Eröffnen einen WhatsApp-Kanal.
Keiner folgt Ihnen.Medien starten umfangreiche Medienkampagne mitten im Nachrichtenprogramm:
„Folgen Sie uns bitte auf WhatsApp.“Fediverse: „Medien, bitte kommt doch ins Fediverse.“
Medien reagieren nicht.
Fediverse startet Kampagne um Medien ins Fediverse zu holen.
„Medien. Kommt doch bitte bitte bitte ins Fediverse. Wir warten hier auf euch!“Medien: „Wir müssen dahin, wo die Zielgruppen sind.“ 🤯
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Noch besser wäre es, der WDR hätte seine eigene Domain, würde da für jede Lokalzeit-Redaktion und alle Mitarbeiter*innen einen Social-Account frei nach name@social.wdr.de anlegen und so dafür sorgen, dass alle für immer unabhängig berichten und kommunizieren können. So einfach wie eine Internetadresse, eine E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer und dann eben eine Social-Web-Adresse.
Das kann doch alles nicht so schwer sein.
@Sascha Eine Frage: Wenn jemand wie der WDR eine Domain/Instanz betreibt, was kann die Moderation dort dann tun?
Können die Replies unter ihren Posts löschen?
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@Sascha
Ich hab auch noch nicht ganz verstanden wo der Aufwand ist verschiedene Plattformen zu bespielen.
Man braucht nur eine vernünftige Creator Software, in der man unterschiedliche Plattformen betankt. Daran wird es vermutlich scheitert...
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Paar Worte: Ich finde es wirklich schade, dass vor allem der ÖRR das Fediverse nicht genug wahrnimmt und als Chance umarmt. Obschon sie selbst jeden Tag über die Probleme von Social-Big-Tech berichten (Hass, Sucht, Kinder- und Jugenschutz, Manipulation von Wahlen, Datenschutz, etc pp) wird kostenlos und unkritisch eine eigene Werbekamapagne für die Konzerne gemacht. Ich hätte gern die Werbewirkung für Bonn.social, aber das würde vermutlich aus Compliance-Gründen nicht erlaubt sein.

@Sascha am Ende sitzen da Beamte die nichts frei entscheiden wenn es ihnen keiner erlaubt. Das ist das Kernproblem. Im kleineren hatten wir das Thema auch hier lokal in der Stadt. Zum Glück gibt es allerdings neuerdings einen CTO dort, der das Thema - auf einem Bürgerantrag hin- verstanden hat und jetzt einen Mastadon und einen Peertube Kanal aufbaut!
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Gerne auch so! Ich habe Peertube nur genannt, da Peertube all das schon hat: Interaktion mit ActivityPub, RSS und ne API. Wenn z. B. Branding für die öffentlich rechtlichen Anstalten so wichtig ist, gerne eine Erweiterung der bisherigen Mediatheken. Dann wäre Peertube halt eine Referenz-Implementierung an der sie sich messen lassen müssten

@ajoellenbeck Soweit ich das hier und da gehört habe, gibt es die Idee eines Public Spaces Incubator, wo aber nicht direkt die Videos sondern eher Themenräume zum diskutieren föderiert werden sollen. Aber ich habe nur mal Prototypen auf der re:publica gesehen.
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@Sascha Eine Frage: Wenn jemand wie der WDR eine Domain/Instanz betreibt, was kann die Moderation dort dann tun?
Können die Replies unter ihren Posts löschen?
@lobingera https://docs.joinmastodon.org/admin/moderation/
Moderation kann sich immer nur lokal auswirken. Also ich kann keine Kommentare von Drittinstanzen löschen. Nur ausblenden, sperren, muten, für mich; als Admin sogar für alle auf der eigenen Instanz.
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