ich bin auch dafür 👍
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@koje71
Müsste man auch in Jahren mit vielen Feiertagen in der Woche nacharbeiten?
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@koje71
Müsste man auch in Jahren mit vielen Feiertagen in der Woche nacharbeiten?
@sweber_de nein, natürlich nicht, ausgeglichen werden nur Feiertage, die auf ein Wochenende fallen.

Im Artikel stand, dass ausgeruhte Beschäftigte auch besonders gut für die Steigerung des Bruttosozialprodukts sind, oder so ähnlich

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@sweber_de nein, natürlich nicht, ausgeglichen werden nur Feiertage, die auf ein Wochenende fallen.

Im Artikel stand, dass ausgeruhte Beschäftigte auch besonders gut für die Steigerung des Bruttosozialprodukts sind, oder so ähnlich

@koje71
Optimal wäre ja wenn man als evangelischer Hesse im katholischen Bayern bei einem jüdischen Arbeitgeber mit überwiegend muslimischer Belegschaft angestellt wäre.
️
Dumm gelaufen für mich als Atheist
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@koje71
Optimal wäre ja wenn man als evangelischer Hesse im katholischen Bayern bei einem jüdischen Arbeitgeber mit überwiegend muslimischer Belegschaft angestellt wäre.
️
Dumm gelaufen für mich als Atheist
️@sweber_de wir müssen erst mal das mit dem Wochenendausgleich hinbekommen und dann kümmern wir uns um die anderen Ungerechtigkeiten, Rom würde auch nicht an einem Tag erbaut

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@koje71 täusch ich mich oder finden die meisten Kommentare unterm Artikel die Idee nur deshalb doof, weils von den Linken und Grünen kommt?
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@koje71 täusch ich mich oder finden die meisten Kommentare unterm Artikel die Idee nur deshalb doof, weils von den Linken und Grünen kommt?
@DjDog ich finde, es geht noch. Den meisten sollte sowieso klar sein, dass der Vorschlag keine Change hat.

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@koje71
Der Vorschlag ist in meinen Augen Bullshit, egal von wem er kommt. Sowas kann man in dieser Form nur vorschlagen, wenn man Sinn und Zweck von Feiertagen nicht verstanden hat.
Feiertage (religiöse und politische) dienen in erster Linie dazu, an bedeutenden Fest- oder Gedenktagen diese Tage in besonderer Art zu begehen. Privat oder öffentlich, allein oder in Gemeinschaft. Damit der Arbeitnehmer für das Ausleben dieser Wahrnehmung des Feiertags nicht einen unbezahlten Urlaubstag nehmen muss, ist es vorgeschrieben, dass an diesen Tagen eben ohne Lohneinbußen nicht gearbeitet werden muss.
Die Idee hier geht aber mehr davon aus, dass Feiertage der Erholung dienen. Und die Annahme ist schlicht falsch. Sie dienen dazu, bestimmte Fest- und Feiertage ausleben zu können. Ein überzeugter Christ schläft an einem christlichen Feiertag nicht aus, sondern steht früh auf, um zur Kirche zu rennen. Ein Gewerkschafter liegt am Tag der Arbeit nicht in der Hängematte und chillt, um sich zu erholen, sondern ist den ganzen Tag auf Veranstaltungen und Kundgebungen unterwegs. Damit das möglich ist, sind solche Tage frei, ohne dass man auf Lohn verzichten muss. Fällt ein solcher Feiertag auf einen Sonntag, dann kann man das alles auch machen, ohne auf Lohn verzichten zu müssen. Wo ist da die "Ungerechtigkeit"? Die einzige Ungerechtigkeit, die ich da vage sehe, ist die, dass man an einem solchen Tag nicht verpflichtet ist, ihn "angemessen" zu begehen (zur Kirche zu rennen oder mit Plakaten auf einer Kundgebung mitzulaufen).
Wenn es um Familienleben (das ja auch an einem Feiertag auf einem Sonntag stattfindet) oder um Erholung der Arbeitnehmer geht, dann müsste der Gesetzgeber eine zusätzliche Zahl von bezahlten Urlaubs- oder Freitagen vorschreiben, anstatt Feiertage in Zusatzurlaub umzudefinieren.
Und wenn ich so einen Schwachsinn lese, dass es unfair sei, wenn Feiertage aufs Wochenende fallen, dann schlage ich vor, Wochentage grundsätzlich abzuschaffen. Oder das Wochenende. Oder das Arbeiten an sich. Für die maximale "Gerechtigkeit" (was auch immer das sein mag). -
@koje71
Der Vorschlag ist in meinen Augen Bullshit, egal von wem er kommt. Sowas kann man in dieser Form nur vorschlagen, wenn man Sinn und Zweck von Feiertagen nicht verstanden hat.
Feiertage (religiöse und politische) dienen in erster Linie dazu, an bedeutenden Fest- oder Gedenktagen diese Tage in besonderer Art zu begehen. Privat oder öffentlich, allein oder in Gemeinschaft. Damit der Arbeitnehmer für das Ausleben dieser Wahrnehmung des Feiertags nicht einen unbezahlten Urlaubstag nehmen muss, ist es vorgeschrieben, dass an diesen Tagen eben ohne Lohneinbußen nicht gearbeitet werden muss.
Die Idee hier geht aber mehr davon aus, dass Feiertage der Erholung dienen. Und die Annahme ist schlicht falsch. Sie dienen dazu, bestimmte Fest- und Feiertage ausleben zu können. Ein überzeugter Christ schläft an einem christlichen Feiertag nicht aus, sondern steht früh auf, um zur Kirche zu rennen. Ein Gewerkschafter liegt am Tag der Arbeit nicht in der Hängematte und chillt, um sich zu erholen, sondern ist den ganzen Tag auf Veranstaltungen und Kundgebungen unterwegs. Damit das möglich ist, sind solche Tage frei, ohne dass man auf Lohn verzichten muss. Fällt ein solcher Feiertag auf einen Sonntag, dann kann man das alles auch machen, ohne auf Lohn verzichten zu müssen. Wo ist da die "Ungerechtigkeit"? Die einzige Ungerechtigkeit, die ich da vage sehe, ist die, dass man an einem solchen Tag nicht verpflichtet ist, ihn "angemessen" zu begehen (zur Kirche zu rennen oder mit Plakaten auf einer Kundgebung mitzulaufen).
Wenn es um Familienleben (das ja auch an einem Feiertag auf einem Sonntag stattfindet) oder um Erholung der Arbeitnehmer geht, dann müsste der Gesetzgeber eine zusätzliche Zahl von bezahlten Urlaubs- oder Freitagen vorschreiben, anstatt Feiertage in Zusatzurlaub umzudefinieren.
Und wenn ich so einen Schwachsinn lese, dass es unfair sei, wenn Feiertage aufs Wochenende fallen, dann schlage ich vor, Wochentage grundsätzlich abzuschaffen. Oder das Wochenende. Oder das Arbeiten an sich. Für die maximale "Gerechtigkeit" (was auch immer das sein mag).