Mastodon Skip to content
  • Home
  • Aktuell
  • Tags
  • Über dieses Forum
Einklappen
Grafik mit zwei überlappenden Sprechblasen, eine grün und eine lila.
Abspeckgeflüster – Forum für Menschen mit Gewicht(ung)

Kostenlos. Werbefrei. Menschlich. Dein Abnehmforum.

  1. Home
  2. Uncategorized
  3. Warum es mehr Blogs braucht

Warum es mehr Blogs braucht

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Uncategorized
blogjoanwestenbergsocialmediatwitter
4 Beiträge 3 Kommentatoren 1 Aufrufe
  • Älteste zuerst
  • Neuste zuerst
  • Meiste Stimmen
Antworten
  • In einem neuen Thema antworten
Anmelden zum Antworten
Dieses Thema wurde gelöscht. Nur Nutzer mit entsprechenden Rechten können es sehen.
  • blog@kaffeeringe.deB This user is from outside of this forum
    blog@kaffeeringe.deB This user is from outside of this forum
    blog@kaffeeringe.de
    schrieb zuletzt editiert von
    #1

    Joan Wes­ten­berg (@Daojoan) macht sich klu­ge Gedan­ken dar­über, was ver­lo­ren ging, als die Leu­te ihre Blogs für Social Media auf­ge­ge­ben haben.

    Es war ja so viel ein­fa­cher, schnell etwas auf Twit­ter raus­zu­hau­en oder bei Face­book zu pos­ten. Oben­drein gab es auto­ma­tisch die Reich­wei­te durch das Freun­des-Netz­werk und Likes und Kom­men­ta­re als direk­tes Feedback. 

    Wie lang­sam und öde war dage­gen das Blog! Und so ist das Blog bei vie­len, die in den 2000ern groß in der Blogo­sphä­re waren, ver­staubt und schließ­lich ein­ge­mot­tet worden.

    Doch was ist dadurch ver­lo­ren gegan­gen, als man nicht mehr sei­nen eige­nen Ort zum öffent­li­chen Den­ken hatte? 

    „Es ist, als wür­de man jeman­den beob­ach­ten, der frü­her Sym­pho­nien kom­po­niert hat und sich nun dazu ent­schlos­sen hat, nur noch Klin­gel­tö­ne zu pro­du­zie­ren,“ schreibt Joan Westenberg.

    Im Blog schreibt man nicht gegen die Kon­kur­renz im Feed an – man muss des­we­gen nicht kurz und kna­ckig sein. Der Text muss nicht knal­len. Er muss für den Autor funk­tio­nie­ren und für die Per­son, die sich die Zeit nimmt, ihn zu lesen.

    „Ein gut geschrie­be­ner Blog­bei­trag zu einem bestimm­ten The­ma kann über Jah­re hin­weg Leser über Goog­le anzie­hen […]; ein Tweet kann sich glück­lich schät­zen, wenn er zwölf Stun­den lang Auf­merk­sam­keit bekommt. […],“ schreibt Joan Westenberg.

    Ich habe selbst schon eini­ge Tex­te über das Blog­gen geschrie­ben. Ich wünsch­te, ich hät­te die­sen geschrie­ben. Lest ihn. 

    Links

    • Joan Wes­ten­berg: The Case for Blog­ging in the Ruins
    caterpillar@indieweb.socialC prucker@d-64.socialP 2 Antworten Letzte Antwort
    2
    0
    • zeitverschreib@freundica.deZ zeitverschreib@freundica.de shared this topic
      jansenspott@ruhr.socialJ jansenspott@ruhr.social shared this topic
    • blog@kaffeeringe.deB blog@kaffeeringe.de

      Joan Wes­ten­berg (@Daojoan) macht sich klu­ge Gedan­ken dar­über, was ver­lo­ren ging, als die Leu­te ihre Blogs für Social Media auf­ge­ge­ben haben.

      Es war ja so viel ein­fa­cher, schnell etwas auf Twit­ter raus­zu­hau­en oder bei Face­book zu pos­ten. Oben­drein gab es auto­ma­tisch die Reich­wei­te durch das Freun­des-Netz­werk und Likes und Kom­men­ta­re als direk­tes Feedback. 

      Wie lang­sam und öde war dage­gen das Blog! Und so ist das Blog bei vie­len, die in den 2000ern groß in der Blogo­sphä­re waren, ver­staubt und schließ­lich ein­ge­mot­tet worden.

      Doch was ist dadurch ver­lo­ren gegan­gen, als man nicht mehr sei­nen eige­nen Ort zum öffent­li­chen Den­ken hatte? 

      „Es ist, als wür­de man jeman­den beob­ach­ten, der frü­her Sym­pho­nien kom­po­niert hat und sich nun dazu ent­schlos­sen hat, nur noch Klin­gel­tö­ne zu pro­du­zie­ren,“ schreibt Joan Westenberg.

      Im Blog schreibt man nicht gegen die Kon­kur­renz im Feed an – man muss des­we­gen nicht kurz und kna­ckig sein. Der Text muss nicht knal­len. Er muss für den Autor funk­tio­nie­ren und für die Per­son, die sich die Zeit nimmt, ihn zu lesen.

      „Ein gut geschrie­be­ner Blog­bei­trag zu einem bestimm­ten The­ma kann über Jah­re hin­weg Leser über Goog­le anzie­hen […]; ein Tweet kann sich glück­lich schät­zen, wenn er zwölf Stun­den lang Auf­merk­sam­keit bekommt. […],“ schreibt Joan Westenberg.

      Ich habe selbst schon eini­ge Tex­te über das Blog­gen geschrie­ben. Ich wünsch­te, ich hät­te die­sen geschrie­ben. Lest ihn. 

      Links

      • Joan Wes­ten­berg: The Case for Blog­ging in the Ruins
      caterpillar@indieweb.socialC This user is from outside of this forum
      caterpillar@indieweb.socialC This user is from outside of this forum
      caterpillar@indieweb.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #2

      @blog @Daojoan

      Würde es keine Impressumspflicht geben, würden vermutlich mehr Menschen Blogs schreiben.

      blog@kaffeeringe.deB 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • blog@kaffeeringe.deB blog@kaffeeringe.de

        Joan Wes­ten­berg (@Daojoan) macht sich klu­ge Gedan­ken dar­über, was ver­lo­ren ging, als die Leu­te ihre Blogs für Social Media auf­ge­ge­ben haben.

        Es war ja so viel ein­fa­cher, schnell etwas auf Twit­ter raus­zu­hau­en oder bei Face­book zu pos­ten. Oben­drein gab es auto­ma­tisch die Reich­wei­te durch das Freun­des-Netz­werk und Likes und Kom­men­ta­re als direk­tes Feedback. 

        Wie lang­sam und öde war dage­gen das Blog! Und so ist das Blog bei vie­len, die in den 2000ern groß in der Blogo­sphä­re waren, ver­staubt und schließ­lich ein­ge­mot­tet worden.

        Doch was ist dadurch ver­lo­ren gegan­gen, als man nicht mehr sei­nen eige­nen Ort zum öffent­li­chen Den­ken hatte? 

        „Es ist, als wür­de man jeman­den beob­ach­ten, der frü­her Sym­pho­nien kom­po­niert hat und sich nun dazu ent­schlos­sen hat, nur noch Klin­gel­tö­ne zu pro­du­zie­ren,“ schreibt Joan Westenberg.

        Im Blog schreibt man nicht gegen die Kon­kur­renz im Feed an – man muss des­we­gen nicht kurz und kna­ckig sein. Der Text muss nicht knal­len. Er muss für den Autor funk­tio­nie­ren und für die Per­son, die sich die Zeit nimmt, ihn zu lesen.

        „Ein gut geschrie­be­ner Blog­bei­trag zu einem bestimm­ten The­ma kann über Jah­re hin­weg Leser über Goog­le anzie­hen […]; ein Tweet kann sich glück­lich schät­zen, wenn er zwölf Stun­den lang Auf­merk­sam­keit bekommt. […],“ schreibt Joan Westenberg.

        Ich habe selbst schon eini­ge Tex­te über das Blog­gen geschrie­ben. Ich wünsch­te, ich hät­te die­sen geschrie­ben. Lest ihn. 

        Links

        • Joan Wes­ten­berg: The Case for Blog­ging in the Ruins
        prucker@d-64.socialP This user is from outside of this forum
        prucker@d-64.socialP This user is from outside of this forum
        prucker@d-64.social
        schrieb zuletzt editiert von
        #3

        @blog

        Dance like nobody is watching,
        Blog like nobody is reading 👍

        Danke für den Link zu Joans wunderbaren Post!

        @Daojoan
        Thanks, Joan 👋

        1 Antwort Letzte Antwort
        0
        • caterpillar@indieweb.socialC caterpillar@indieweb.social

          @blog @Daojoan

          Würde es keine Impressumspflicht geben, würden vermutlich mehr Menschen Blogs schreiben.

          blog@kaffeeringe.deB This user is from outside of this forum
          blog@kaffeeringe.deB This user is from outside of this forum
          blog@kaffeeringe.de
          schrieb zuletzt editiert von
          #4

          @caterpillar Das ist scha­de, weil die meis­ten Blogs gar kein Impres­sum benö­ti­gen. Pri­va­te Blog brau­chen kein Impressum.
          Ich weiß, da ist die Unsi­cher­heit: Wer ent­schei­det, ob man nur pri­vat ist? 

          Die zustän­dig Auf­sicht ist Dei­ne Medi­en­an­stalt. Ich bin Mit­glied im Medi­en­rat der Medi­en­an­stalt Ham­burg Schles­wig-Hol­stein und ich kann Dir ver­si­chern: Die haben gar kei­ne Res­sour­cen dafür nach Blogs ohne Impres­sum zu suchen, um dann zu ent­schei­den, ob das eines bräuch­te, um dann zu recher­chie­ren, wer das Blog denn betreibt, um dann ein Ord­nungs­geld durch­zu­set­zen. Vor allem gibt die MA erst einen Hin­weis, dass man ein Impres­sum braucht und nur in offen­sicht­li­chen Fäl­len, in denen der Betrei­ber nicht reagiert, gibt es ein Ord­nungs­geld. Das ist, soweit ich weiß, in Ham­burg und Schles­wig-Hol­stein nur ein­mal pas­siert und das war jemand, der gutes Geld mit sei­ner Web­site ver­dient hat.

          Das ande­re ver­nach­läs­sig­ba­re Risi­ko ist eine Abmah­nung. Natür­lich kann man immer unrecht­mä­ßig abge­mahnt wer­den – wir erin­nern uns an die Goog­le-Fonts-Abmah­nun­gen. Aber pas­siert prak­tisch nie. Und recht­mä­ßig könn­te Dich nur ein Wett­be­wer­ber abmah­nen, der der Mei­nung ist, dass Du einen unfai­ren Wett­be­werbs­vor­teil hat, weil Du kein Impres­sum hast.

          Also, wenn Du ein­fach nur ein paar Sachen ins Inter­net schrei­ben willst – so wie Du es ver­mut­lich bei Mast­o­don tust, wirst Du kein Impres­sum benötigen.

          1 Antwort Letzte Antwort
          1
          0
          Antworten
          • In einem neuen Thema antworten
          Anmelden zum Antworten
          • Älteste zuerst
          • Neuste zuerst
          • Meiste Stimmen



          Copyright (c) 2025 abSpecktrum (@abspecklog@fedimonster.de)

          Erstellt mit Schlaflosigkeit, Kaffee, Brokkoli & ♥

          Impressum | Datenschutzerklärung | Nutzungsbedingungen

          • Anmelden

          • Du hast noch kein Konto? Registrieren

          • Anmelden oder registrieren, um zu suchen
          • Erster Beitrag
            Letzter Beitrag
          0
          • Home
          • Aktuell
          • Tags
          • Über dieses Forum