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  3. „Warum sollte ich mit 14 Jahren plötzlich versiert mit #Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 13 niemand gezeigt hat?“

„Warum sollte ich mit 14 Jahren plötzlich versiert mit #Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 13 niemand gezeigt hat?“

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tiktoksocialmedia
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  • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

    „Warum sollte ich mit 14 Jahren plötzlich versiert mit #Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 13 niemand gezeigt hat?“

    So lahm.

    Warum sollte ich mit 13 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 12 niemand gezeigt hat?

    Warum sollte ich mit 12 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 11 niemand gezeigt hat?

    Warum sollte ich mit 11 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 10 niemand gezeigt hat?

    Warum sollte ich mit 10 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 9 niemand gezeigt hat?

    Oder auch:

    Warum sollte ich mit 17 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 16 niemand gezeigt hat?

    Ja, klar muss das jemand erklären. Aber dennoch hat das Zeug Suchtpotential und ist schädlich für Kinder (und Erwachsene).

    #SocialMedia

    https://www.taz.de/!6155029

    pelzi@mastodon.flying-snail.deP This user is from outside of this forum
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    schrieb zuletzt editiert von
    #5

    @stefanmuelller Vielleicht kommt es ja ganz anders und ich falle mit 17 nicht mehr rein auf den Mist.

    1 Antwort Letzte Antwort
    0
    • fortyeight@dizl.deF fortyeight@dizl.de

      @stefanmuelller Exakt. Das Verbot bedeutet für mich eigentlich nur, dass ich meinem Kind rechtswidrig mit falschem Namen einen Account einrichten muss, um es auf lange Sicht schützen zu können (aka Umgang lernen)

      #SocialMediaVerbot

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      stefanmuelller@climatejustice.social
      schrieb zuletzt editiert von
      #6

      @fortyeight Jo. Is wie Alkohol. Kannste Deinem Kind ja auch kaufen, damit es den richtigen Umgang lernt. Oder Zigaretten. Das ist wirklich schwierig, jeden Tag nur eine zu rauchen. Damit solltet Ihr früh anfangen.

      Siehe 2/.

      fortyeight@dizl.deF 1 Antwort Letzte Antwort
      0
      • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

        „Warum sollte ich mit 14 Jahren plötzlich versiert mit #Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 13 niemand gezeigt hat?“

        So lahm.

        Warum sollte ich mit 13 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 12 niemand gezeigt hat?

        Warum sollte ich mit 12 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 11 niemand gezeigt hat?

        Warum sollte ich mit 11 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 10 niemand gezeigt hat?

        Warum sollte ich mit 10 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 9 niemand gezeigt hat?

        Oder auch:

        Warum sollte ich mit 17 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 16 niemand gezeigt hat?

        Ja, klar muss das jemand erklären. Aber dennoch hat das Zeug Suchtpotential und ist schädlich für Kinder (und Erwachsene).

        #SocialMedia

        https://www.taz.de/!6155029

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        schrieb zuletzt editiert von
        #7

        2/ „Was Social Media so gefährlich für junge Menschen macht, kann Markus Surrey erklären. Der 40-Jährige leitet den psychologischen Dienst der Stadt Solingen und beobachtet seit Jahren, wie parallel zur zunehmenden Social-Media-Nutzung auch die Häufigkeit von psychischen Erkrankungen steigt. „Mittlerweile sagen 30 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, dass sie im vergangenen Jahr eine schwere depressive Phase hatten“, sagt der Psychologe der taz. Meist gingen solche Aussagen mit einem massiven Medienkonsum einher. Dafür aber seien junge Menschen körperlich gar nicht gerüstet.

        Neurobiologische Begründung

        „Der Bereich im Gehirn, der für Impulskontrolle zuständig ist, ist je nach Studie erst mit 21 bis 25 Jahren fertig ausgebildet“, sagt Surrey. Viele der Apps hielten jedoch bewusst mit sofortigen Belohnungen die Aufmerksamkeit ihrer Nutzer hoch. „Dem können sich Jugendliche von selbst kaum entziehen.““

        https://www.taz.de/!6155008

        fasnix@fe.disroot.orgF kkarhan@infosec.spaceK hanhaiwen@chaos.socialH 3 Antworten Letzte Antwort
        0
        • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

          @fortyeight Jo. Is wie Alkohol. Kannste Deinem Kind ja auch kaufen, damit es den richtigen Umgang lernt. Oder Zigaretten. Das ist wirklich schwierig, jeden Tag nur eine zu rauchen. Damit solltet Ihr früh anfangen.

          Siehe 2/.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #8

          @stefanmuelller Der Vergleich hinkt gewaltig, meines Erachtens.

          stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
          0
          • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

            2/ „Was Social Media so gefährlich für junge Menschen macht, kann Markus Surrey erklären. Der 40-Jährige leitet den psychologischen Dienst der Stadt Solingen und beobachtet seit Jahren, wie parallel zur zunehmenden Social-Media-Nutzung auch die Häufigkeit von psychischen Erkrankungen steigt. „Mittlerweile sagen 30 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, dass sie im vergangenen Jahr eine schwere depressive Phase hatten“, sagt der Psychologe der taz. Meist gingen solche Aussagen mit einem massiven Medienkonsum einher. Dafür aber seien junge Menschen körperlich gar nicht gerüstet.

            Neurobiologische Begründung

            „Der Bereich im Gehirn, der für Impulskontrolle zuständig ist, ist je nach Studie erst mit 21 bis 25 Jahren fertig ausgebildet“, sagt Surrey. Viele der Apps hielten jedoch bewusst mit sofortigen Belohnungen die Aufmerksamkeit ihrer Nutzer hoch. „Dem können sich Jugendliche von selbst kaum entziehen.““

            https://www.taz.de/!6155008

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            schrieb zuletzt editiert von
            #9
            @stefanmuelller
            Auf netflix läuft (lief) eine Dokumentation (ehemaliger) Social-Media-Programmierer:innen.

            Die haben zB angegeben:
            "Wenn ein Mädchen auf Instagram nach 'schlanke Figur' gesucht hat, haben wir ihr Anzeigen zum Abnehmen gezeigt, und sie fanden weitere Beiträge anderer Kinder, die Abführmittel und Tipps zu Bulimie gaben."
            (aus dem Gedächtnis zitiert)

            Schuld sind die Algorithmen, nicht die Kinder und Jugendlichen!

            Die Frage muss also sein, warum sich niemand traut, "Big Tech" zu zwingen, ihre Algorithmen zu ändern, damit sie eben kein Suchtverhalten mehr erzeugen?

            #SocialMedia #Jugendliche #Medienpädagogik
            stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
            0
            • fasnix@fe.disroot.orgF fasnix@fe.disroot.org
              @stefanmuelller
              Auf netflix läuft (lief) eine Dokumentation (ehemaliger) Social-Media-Programmierer:innen.

              Die haben zB angegeben:
              "Wenn ein Mädchen auf Instagram nach 'schlanke Figur' gesucht hat, haben wir ihr Anzeigen zum Abnehmen gezeigt, und sie fanden weitere Beiträge anderer Kinder, die Abführmittel und Tipps zu Bulimie gaben."
              (aus dem Gedächtnis zitiert)

              Schuld sind die Algorithmen, nicht die Kinder und Jugendlichen!

              Die Frage muss also sein, warum sich niemand traut, "Big Tech" zu zwingen, ihre Algorithmen zu ändern, damit sie eben kein Suchtverhalten mehr erzeugen?

              #SocialMedia #Jugendliche #Medienpädagogik
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              stefanmuelller@climatejustice.social
              schrieb zuletzt editiert von
              #10

              @fasnix Ja, das ist das Hauptproblem, das gelöst werden muss!

              Da geht man gegen viel Geld an.

              fasnix@fe.disroot.orgF chaotica@nrw.socialC 2 Antworten Letzte Antwort
              0
              • fortyeight@dizl.deF fortyeight@dizl.de

                @stefanmuelller Der Vergleich hinkt gewaltig, meines Erachtens.

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                stefanmuelller@climatejustice.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #11

                @fortyeight Dann mach und wundere Dich hinterher nicht.

                fortyeight@dizl.deF 1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                  @fasnix Ja, das ist das Hauptproblem, das gelöst werden muss!

                  Da geht man gegen viel Geld an.

                  fasnix@fe.disroot.orgF This user is from outside of this forum
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                  schrieb zuletzt editiert von
                  #12
                  @stefanmuelller
                  Klar, Kindern und Jugendlichen Social Media zu verbieten, ist da natürlich viel einfacher, als "Big Tech" zu bekämpfen.

                  Ansonsten verweise ich mal auf diese Unterhaltung zwischen @snaums und @Chaotica

                  https://toot.kif.rocks/@snaums/116084992577423256
                  stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                  0
                  • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                    @fasnix Ja, das ist das Hauptproblem, das gelöst werden muss!

                    Da geht man gegen viel Geld an.

                    chaotica@nrw.socialC This user is from outside of this forum
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                    chaotica@nrw.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #13

                    @stefanmuelller
                    Gegen viel Geld und einen ziemlich konkreten Plan.
                    @fasnix

                    1 Antwort Letzte Antwort
                    0
                    • fasnix@fe.disroot.orgF fasnix@fe.disroot.org
                      @stefanmuelller
                      Klar, Kindern und Jugendlichen Social Media zu verbieten, ist da natürlich viel einfacher, als "Big Tech" zu bekämpfen.

                      Ansonsten verweise ich mal auf diese Unterhaltung zwischen @snaums und @Chaotica

                      https://toot.kif.rocks/@snaums/116084992577423256
                      stefanmuelller@climatejustice.socialS This user is from outside of this forum
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                      stefanmuelller@climatejustice.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #14

                      @fasnix

                      Ich hatte Dir gerade zugestimmt, oder? Problem ist ähnlich gelagert wie das #AfDVerbot. Nach dem AfD-Verbot sind die Nazis und die Probleme, die zu ihrem Erstarken geführt haben, nicht weg, aber man hat erst mal Zeit gewonnen.

                      @Chaotica @snaums

                      fasnix@fe.disroot.orgF snaums@toot.kif.rocksS celeste_42bit@infosec.exchangeC 3 Antworten Letzte Antwort
                      0
                      • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                        @fortyeight Dann mach und wundere Dich hinterher nicht.

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                        schrieb zuletzt editiert von
                        #15

                        @stefanmuelller woher kommt deine apodiktisch-herablassende Art bei einem hochkomplexen Thema, bei dem es kein Richtig und Falsch geben kann, weil ein geeigneter oder weniger geeigneter Weg in hohem Maß vom Wesen des Kindes und dem Familiensystem abhängt, in dem es aufwächst?

                        lesezuak@freiburg.socialL 1 Antwort Letzte Antwort
                        0
                        • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                          2/ „Was Social Media so gefährlich für junge Menschen macht, kann Markus Surrey erklären. Der 40-Jährige leitet den psychologischen Dienst der Stadt Solingen und beobachtet seit Jahren, wie parallel zur zunehmenden Social-Media-Nutzung auch die Häufigkeit von psychischen Erkrankungen steigt. „Mittlerweile sagen 30 Prozent der Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren, dass sie im vergangenen Jahr eine schwere depressive Phase hatten“, sagt der Psychologe der taz. Meist gingen solche Aussagen mit einem massiven Medienkonsum einher. Dafür aber seien junge Menschen körperlich gar nicht gerüstet.

                          Neurobiologische Begründung

                          „Der Bereich im Gehirn, der für Impulskontrolle zuständig ist, ist je nach Studie erst mit 21 bis 25 Jahren fertig ausgebildet“, sagt Surrey. Viele der Apps hielten jedoch bewusst mit sofortigen Belohnungen die Aufmerksamkeit ihrer Nutzer hoch. „Dem können sich Jugendliche von selbst kaum entziehen.““

                          https://www.taz.de/!6155008

                          kkarhan@infosec.spaceK This user is from outside of this forum
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                          kkarhan@infosec.space
                          schrieb zuletzt editiert von
                          #16

                          @stefanmuelller ja, aber das liegt daran dass gewisse #DarkPattern wie #Reizflutung, #InfiniteScrolling, #ClickBait, #RageBait und #Glücksspielmechaniken nicht verboten sind!

                          stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                          • kkarhan@infosec.spaceK kkarhan@infosec.space

                            @stefanmuelller ja, aber das liegt daran dass gewisse #DarkPattern wie #Reizflutung, #InfiniteScrolling, #ClickBait, #RageBait und #Glücksspielmechaniken nicht verboten sind!

                            stefanmuelller@climatejustice.socialS This user is from outside of this forum
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                            schrieb zuletzt editiert von
                            #17

                            @kkarhan Immerhin ist das Problem jetzt erkannt und wird angegangen.

                            1 Antwort Letzte Antwort
                            0
                            • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                              @fasnix

                              Ich hatte Dir gerade zugestimmt, oder? Problem ist ähnlich gelagert wie das #AfDVerbot. Nach dem AfD-Verbot sind die Nazis und die Probleme, die zu ihrem Erstarken geführt haben, nicht weg, aber man hat erst mal Zeit gewonnen.

                              @Chaotica @snaums

                              fasnix@fe.disroot.orgF This user is from outside of this forum
                              fasnix@fe.disroot.orgF This user is from outside of this forum
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                              schrieb zuletzt editiert von
                              #18
                              @stefanmuelller
                              "Zeit gewonnen" - auf wessen Kosten?

                              @Chaotica @snaums
                              stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                              0
                              • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                                @fasnix

                                Ich hatte Dir gerade zugestimmt, oder? Problem ist ähnlich gelagert wie das #AfDVerbot. Nach dem AfD-Verbot sind die Nazis und die Probleme, die zu ihrem Erstarken geführt haben, nicht weg, aber man hat erst mal Zeit gewonnen.

                                @Chaotica @snaums

                                snaums@toot.kif.rocksS This user is from outside of this forum
                                snaums@toot.kif.rocksS This user is from outside of this forum
                                snaums@toot.kif.rocks
                                schrieb zuletzt editiert von
                                #19

                                @stefanmuelller @fasnix @Chaotica AfD-Verbot, klar.

                                Aber Social Media Verbot für Jugendliche und dann haben wir Zeit gewonnen? Inwiefern? Und wofür?

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                0
                                • fasnix@fe.disroot.orgF fasnix@fe.disroot.org
                                  @stefanmuelller
                                  "Zeit gewonnen" - auf wessen Kosten?

                                  @Chaotica @snaums
                                  stefanmuelller@climatejustice.socialS This user is from outside of this forum
                                  stefanmuelller@climatejustice.socialS This user is from outside of this forum
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                                  schrieb zuletzt editiert von
                                  #20

                                  @fasnix

                                  So, wie es jetzt ist, werden Kinder krank und süchtig. Das wäre erst mal gestoppt. Auf Kosten der Platformen und mit Schaden für Randgruppen.

                                  Ansonsten ist es wohl Quatsch, ein #SocialMediaVerbot auf #SocialMedia zu diskutieren. Das sehe ich langsam ein.

                                  @Chaotica @snaums

                                  chaotica@nrw.socialC 1 Antwort Letzte Antwort
                                  0
                                  • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                                    @fasnix

                                    So, wie es jetzt ist, werden Kinder krank und süchtig. Das wäre erst mal gestoppt. Auf Kosten der Platformen und mit Schaden für Randgruppen.

                                    Ansonsten ist es wohl Quatsch, ein #SocialMediaVerbot auf #SocialMedia zu diskutieren. Das sehe ich langsam ein.

                                    @Chaotica @snaums

                                    chaotica@nrw.socialC This user is from outside of this forum
                                    chaotica@nrw.socialC This user is from outside of this forum
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                                    schrieb zuletzt editiert von
                                    #21

                                    @stefanmuelller
                                    Das gleiche Ziel könnte man halt auch erreichen indem man die Betreiber viel stärker in die Pflicht nimmt und damit dann auch gleichzeitig noch Schaden von der Demokratie abwendet.

                                    Und ein Problem in der Diskussion ist die Vermischung der Begriffe. Algorithmen-getriebenes Social Media einzelner, riesiger Konzerne ist was grundsätzlich anderes als durch Userinteraktion entstehendes dezentrales Social Media.
                                    @fasnix @snaums

                                    stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
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                                    • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                                      @fasnix

                                      Ich hatte Dir gerade zugestimmt, oder? Problem ist ähnlich gelagert wie das #AfDVerbot. Nach dem AfD-Verbot sind die Nazis und die Probleme, die zu ihrem Erstarken geführt haben, nicht weg, aber man hat erst mal Zeit gewonnen.

                                      @Chaotica @snaums

                                      celeste_42bit@infosec.exchangeC This user is from outside of this forum
                                      celeste_42bit@infosec.exchangeC This user is from outside of this forum
                                      celeste_42bit@infosec.exchange
                                      schrieb zuletzt editiert von
                                      #22

                                      @stefanmuelller @fasnix @Chaotica @snaums Nur, dass man mit einem AfD Verbot eine für die Demokratie gefährliche Struktur zerschlägt, die einzig und allein dafür da ist Schaden anzurichten, aber im Gegensatz dazu mit einer Alterssperre bei Social Media vor allem jungen Menschen in marginalisierten Gruppen schadet, die diese Räume als Safe Spaces für sich etabliert haben.

                                      Der wahre Vergleich mit einem AfD Verbot wären Verbote von algorithmischen Manipulationsmaschinen, so wie sie aktuell in den antisozialen Medien eingesetzt werden und danach das Vorgehen gegen die Milliardäre die dann nach Gesetzeslücken suchen um weiterhin Menschen für ihre Profite und ihren Machterhalt auszubeuten.

                                      1 Antwort Letzte Antwort
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                                      • stefanmuelller@climatejustice.socialS stefanmuelller@climatejustice.social

                                        „Warum sollte ich mit 14 Jahren plötzlich versiert mit #Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 13 niemand gezeigt hat?“

                                        So lahm.

                                        Warum sollte ich mit 13 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 12 niemand gezeigt hat?

                                        Warum sollte ich mit 12 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 11 niemand gezeigt hat?

                                        Warum sollte ich mit 11 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 10 niemand gezeigt hat?

                                        Warum sollte ich mit 10 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 9 niemand gezeigt hat?

                                        Oder auch:

                                        Warum sollte ich mit 17 Jahren plötzlich versiert mit Tiktok umgehen können, wenn es mir mit 16 niemand gezeigt hat?

                                        Ja, klar muss das jemand erklären. Aber dennoch hat das Zeug Suchtpotential und ist schädlich für Kinder (und Erwachsene).

                                        #SocialMedia

                                        https://www.taz.de/!6155029

                                        dopascout@todon.euD This user is from outside of this forum
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                                        dopascout@todon.eu
                                        schrieb zuletzt editiert von
                                        #23

                                        @stefanmuelller
                                        Ich verstehe die Begründungen und teils auch die Vorteile eines Mindestalters für Social Media. Am Ende überwiegen für mich jedoch die Gegenargumente.
                                        Jugendliche umgehen solche Altersgrenzen oft problemlos, zum Beispiel mit VPNs, wie man in Albanien, Australien oder UK beobachten kann.
                                        Eine Ausweispflicht würde ausserdem allen schaden oder potenziell schaden. Kinder wären vielleicht zeitweise geschützt, aber alle, die alt genug sind, müssten sensible Daten an Grosskonzerne weitergeben.
                                        Stattdessen brauchen wir einen gesellschaftlichen Wandel, auch wenn dieser extrem schwierig ist. Eltern müssen wirklich Verantwortung für ihre Kinder im Netz übernehmen. Eine Gesellschaft muss aktiv werden, wenn sie problematische Inhalte entdeckt. Plattformen sollten reguliert werden und Regeln müssen tatsächlich greifen. Social Media sollte in der Schule behandelt werden. Kinder sollten Empathie und Selbstreflexion als Schulfach haben, in Dänemark gibt es so etwas bereits.
                                        Das könnte wirklich helfen. Verbote allein schaffen das nicht, denn die Umgehung beginnt sofort.

                                        stefanmuelller@climatejustice.socialS 1 Antwort Letzte Antwort
                                        0
                                        • fortyeight@dizl.deF fortyeight@dizl.de

                                          @stefanmuelller woher kommt deine apodiktisch-herablassende Art bei einem hochkomplexen Thema, bei dem es kein Richtig und Falsch geben kann, weil ein geeigneter oder weniger geeigneter Weg in hohem Maß vom Wesen des Kindes und dem Familiensystem abhängt, in dem es aufwächst?

                                          lesezuak@freiburg.socialL This user is from outside of this forum
                                          lesezuak@freiburg.socialL This user is from outside of this forum
                                          lesezuak@freiburg.social
                                          schrieb zuletzt editiert von
                                          #24

                                          @fortyeight @stefanmuelller

                                          Ganz richtig – der Vergleich hinkt.
                                          Denn eine Drogensucht ist nicht gleich Social-Media-Sucht.
                                          Auf Zigaretten und Alkohol lässt sich verzichten (auch wenn es leider zum Alltag gehört, jederzeit verfügbar ist und durch Werbung an der Kasse einem ins Gesicht gedrückt wird).

                                          Bei einer Social-Media-Sucht bzw. zwanghaften Internetnutzung sieht das anders aus. Hier ist es eher mit Magersucht oder einer Essstörung vergleichbar: Ein absoluter Verzicht ist nicht möglich, vielmehr muss ein gesunder Umgang erlernt werden.
                                          Das lernt Mensch jedoch nicht mit sieben, zwölf, achtzehn oder fünfundfünfzig Jahren durch einfaches Ausprobieren.
                                          Es ist komplizierter. Denn Mensch kann noch so vorbildlich agieren – wenn das Produkt so gebaut ist, dass es einen zwangsläufig süchtig machen soll.
                                          Es ist, als würde Mensch in ein Auto steigen und glauben, es steuern zu können, obwohl es so konstruiert ist, dass es nur in eine bestimmte Richtung fährt.

                                          fortyeight@dizl.deF 1 Antwort Letzte Antwort
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