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  3. Mein Vater ist ein typisches Opfer des Patriarchats.

Mein Vater ist ein typisches Opfer des Patriarchats.

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18 Beiträge 8 Kommentatoren 0 Aufrufe
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  • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

    @Kaddastrophe Die Erkenntnis ist bitter aber auch befreiend, oder?
    Es ist so schlimm mit solchen Leuten in der Familie. Niemensch kann sich Familie aussuchen. Aber wie und ob Kontakt bleibt, das ist kontrollierbar. :blobcathug:

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    kaddastrophe@norden.social
    schrieb zuletzt editiert von
    #9

    @energisch_
    Die Erkenntnis, dass ich nicht verantwortlich bin? Ja, die ist sehr befreiend.

    Den Kontakt hab ich schon lange abgebrochen, aber ich fühle mich inzwischen nicht mehr schuldig.

    energisch_@troet.cafeE villon@bildung.socialV 2 Antworten Letzte Antwort
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    • kaddastrophe@norden.socialK kaddastrophe@norden.social

      @energisch_
      Die Erkenntnis, dass ich nicht verantwortlich bin? Ja, die ist sehr befreiend.

      Den Kontakt hab ich schon lange abgebrochen, aber ich fühle mich inzwischen nicht mehr schuldig.

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      energisch_@troet.cafe
      schrieb zuletzt editiert von
      #10

      @Kaddastrophe Eben, das ist ja das perfide. Solche Leute schieben die Schuld an ihrem Unglück auch ihren Kindern zu. Als Kind zerbricht da was unter der Bürde. Das zu reparieren ist harte Arbeit, die Ausdauer erfordert.

      villon@bildung.socialV 2 Antworten Letzte Antwort
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      • kaddastrophe@norden.socialK kaddastrophe@norden.social

        die Verantwortung für sein Verhalten.

        3/3

        pistolenkind@wien.rocksP This user is from outside of this forum
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        pistolenkind@wien.rocks
        schrieb zuletzt editiert von
        #11

        @Kaddastrophe so geht es leider vielen. Aber ich glaube, das wird mit den Generationen besser.

        1 Antwort Letzte Antwort
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        • pearl22@troet.cafeP pearl22@troet.cafe shared this topic
        • kaddastrophe@norden.socialK kaddastrophe@norden.social

          @energisch_
          Die Erkenntnis, dass ich nicht verantwortlich bin? Ja, die ist sehr befreiend.

          Den Kontakt hab ich schon lange abgebrochen, aber ich fühle mich inzwischen nicht mehr schuldig.

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          schrieb zuletzt editiert von
          #12

          @Kaddastrophe @energisch_
          Ich fühle da sehr mit dir und wünsche dir vor allem Kraft, die Narben, die du erworben hast, wie soll ich sagen, als Erkenntis dafür zu nehmen, dass du das überlebt hast und hoffentlich stärker daraus hervor gehst.
          Es ist schwierig, stelle ich gerade fest, darüber zu schreiben und Wörter zu finden, die das treffend beschreiben, da viele dieser Wörter verseucht sind mit Schuld und anderen falschen Bedeutungen.

          1 Antwort Letzte Antwort
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          • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

            @Kaddastrophe Eben, das ist ja das perfide. Solche Leute schieben die Schuld an ihrem Unglück auch ihren Kindern zu. Als Kind zerbricht da was unter der Bürde. Das zu reparieren ist harte Arbeit, die Ausdauer erfordert.

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            schrieb zuletzt editiert von
            #13

            @energisch_ @Kaddastrophe
            Das mit der Sprache trifft leider auch hier zu Marina. Reparieren ist so ein mechanistischer Begriff, der doch nicht wirklich trifft, was während dieser Kindheitraumata passiert ist und rückgängig machen lässt sich das leider auch nicht. Nur irgendwie wieder dahin kommen, trotz dieser Verletzungen und Demütigungen es hinzubekommen nicht so ein Mensch zu werden, der es nötig hat, zu seiner Selbststabilisierung andere Menschen verletzen muss, wäre ein Anfang.

            energisch_@troet.cafeE 1 Antwort Letzte Antwort
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            • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

              @Kaddastrophe Eben, das ist ja das perfide. Solche Leute schieben die Schuld an ihrem Unglück auch ihren Kindern zu. Als Kind zerbricht da was unter der Bürde. Das zu reparieren ist harte Arbeit, die Ausdauer erfordert.

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              schrieb zuletzt editiert von
              #14

              @energisch_ @Kaddastrophe
              Aber ich glaube, dass ich weiß was du gemeint hast.

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • kaddastrophe@norden.socialK kaddastrophe@norden.social

                Mein Vater ist ein typisches Opfer des Patriarchats. Er leidet und kennt leider nur eine Strategie im Umgang mit seinen eigenen Leid: andere Menschen ebenfalls leiden lassen.

                Das große Versprechen "Wenn er sich als 'richtiger Mann' an die Spielregeln hält, ist er glücklich" wurde nicht eingehalten. Er ist nicht der Mann, der er versucht zu sein. Er wurde vom Leben verarscht. Sein einziger Sohn ist tot, seine Töchter haben den Kontakt abgebrochen. Trotzdem hinterfragt er nicht. Er versucht
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                villon@bildung.social
                schrieb zuletzt editiert von
                #15

                @Kaddastrophe Darf ich fragen, aus welcher Generation dein Vater stammt?

                1 Antwort Letzte Antwort
                0
                • villon@bildung.socialV villon@bildung.social

                  @energisch_ @Kaddastrophe
                  Das mit der Sprache trifft leider auch hier zu Marina. Reparieren ist so ein mechanistischer Begriff, der doch nicht wirklich trifft, was während dieser Kindheitraumata passiert ist und rückgängig machen lässt sich das leider auch nicht. Nur irgendwie wieder dahin kommen, trotz dieser Verletzungen und Demütigungen es hinzubekommen nicht so ein Mensch zu werden, der es nötig hat, zu seiner Selbststabilisierung andere Menschen verletzen muss, wäre ein Anfang.

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                  energisch_@troet.cafe
                  schrieb zuletzt editiert von
                  #16

                  @villon ich habe reparieren gewählt, weil ich mich als Kind und Teenie so oft wie ein Scherbenhaufen fühlte, aus dem mit Klebstoff und Geschick dann doch wieder was stabiles geworden ist. Damals kannte ich die Kunst des Reparierens mit Gold, Kintsugi, noch nicht. Aus den Scherben können auch Kunstwerke entstehen, die sehr viel mehr als die Summe der zusammengesetzten Teile ausmachen. @Kaddastrophe

                  villon@bildung.socialV 2 Antworten Letzte Antwort
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                  • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

                    @villon ich habe reparieren gewählt, weil ich mich als Kind und Teenie so oft wie ein Scherbenhaufen fühlte, aus dem mit Klebstoff und Geschick dann doch wieder was stabiles geworden ist. Damals kannte ich die Kunst des Reparierens mit Gold, Kintsugi, noch nicht. Aus den Scherben können auch Kunstwerke entstehen, die sehr viel mehr als die Summe der zusammengesetzten Teile ausmachen. @Kaddastrophe

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                    villon@bildung.social
                    schrieb zuletzt editiert von
                    #17

                    @energisch_ @Kaddastrophe
                    Als ich deinen Text angelesen habe, musste ich auch an Kintsugi denken. Also noch bevor ich das Wort las. Insofren nimmt das eine ganz andere, als die von mir gedachte Richtung. Vielleicht dachte ich in die mechanistische Richtung und nicht du. 😄

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                    • energisch_@troet.cafeE energisch_@troet.cafe

                      @villon ich habe reparieren gewählt, weil ich mich als Kind und Teenie so oft wie ein Scherbenhaufen fühlte, aus dem mit Klebstoff und Geschick dann doch wieder was stabiles geworden ist. Damals kannte ich die Kunst des Reparierens mit Gold, Kintsugi, noch nicht. Aus den Scherben können auch Kunstwerke entstehen, die sehr viel mehr als die Summe der zusammengesetzten Teile ausmachen. @Kaddastrophe

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                      villon@bildung.social
                      schrieb zuletzt editiert von
                      #18

                      @energisch_ @Kaddastrophe
                      Hier das passt ganz gut, denke ich:

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