I wonder, when trust in the US government to honour treaties and contracts will fade so much that it will also affect financial investors' willingness to buy US bonds?
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@mina You’d have to wonder why the general investment in the US hasn’t declined more at this point too. Maybe once the AI bubble burst there will be more scrutiny. I suppose being a huge military and economic power tends to seem ‘good’ when it comes to bonds, until it doesn’t

I mean: I don't wish the US any harm, only the people who are currently running the country.
But the outlook doesn't look good.
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@mina oder anders: wie weit müssen die usa gehen, daß "weiter so" trägheit und angst um eigene finanzinteressen nicht mehr reichen und die usa unter erheblichen schäden für die eigene wirtschaft abgeschossen wird?
Das ist exakt die Frage, nur habe ich sie mehr in Finanz-Sprech formuliert.
Manchmal kommt bei mir die Hedge-Fond-Phase durch.
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Das ist exakt die Frage, nur habe ich sie mehr in Finanz-Sprech formuliert.
Manchmal kommt bei mir die Hedge-Fond-Phase durch.
@mina daß investor*n gesinnungslose gesellen sind ist klar, aber daß sich die politik auch nicht anders verhält ist … merkwürdig
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@mina daß investor*n gesinnungslose gesellen sind ist klar, aber daß sich die politik auch nicht anders verhält ist … merkwürdig
In der Wirtschaft geht es um Macht durch Geld, in der Politik manchmal um Geld durch Macht, manchmal um Macht allein.
Beide Bereiche sind durchsetzt von Personen, die sich an Statussymbolen und am Bewusstsein der eigenen Bedeutung besaufen.
Zieht am Ende den gleichen Menschenschlag an.
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In der Wirtschaft geht es um Macht durch Geld, in der Politik manchmal um Geld durch Macht, manchmal um Macht allein.
Beide Bereiche sind durchsetzt von Personen, die sich an Statussymbolen und am Bewusstsein der eigenen Bedeutung besaufen.
Zieht am Ende den gleichen Menschenschlag an.
@mina also zurück zur idee platons, daß alle, die diesen job machen wollen damit dafür schon ungeeignet sind.
und nein, philosoph*nkönige sind keine lösung, dafür kenne ich zu viele philosoph*n, inkl. ancap-edgelords.
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@mina also zurück zur idee platons, daß alle, die diesen job machen wollen damit dafür schon ungeeignet sind.
und nein, philosoph*nkönige sind keine lösung, dafür kenne ich zu viele philosoph*n, inkl. ancap-edgelords.
Ich würde es nicht so radikal sehen.
Es gibt unter den Menschen in der Politik durchaus gute.
Ich habe sogar im Finanzbereich echt anständige Menschen kennengelernt.
Aber das sind sicher zwei Bereiche, die Menschen mit enormem Geltungsdrang stark anziehen.
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Ich würde es nicht so radikal sehen.
Es gibt unter den Menschen in der Politik durchaus gute.
Ich habe sogar im Finanzbereich echt anständige Menschen kennengelernt.
Aber das sind sicher zwei Bereiche, die Menschen mit enormem Geltungsdrang stark anziehen.
@mina was jetzt - siehe platon - die philosophie mit einschließt.
aber daß es in der politik mittlerweile so viele jurist*n gibt finde ich schon auffällig
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@mina was jetzt - siehe platon - die philosophie mit einschließt.
aber daß es in der politik mittlerweile so viele jurist*n gibt finde ich schon auffällig
Ist das mittlerweile oder ist das nicht schon lange so?
Was ich mich allerdings immer wieder frage:
Wie kann es bei dieser Konzentration von Menschen mit Jura-Studium sein, dass so viele Gesetze schon handwerklich so schlecht gemacht sind?
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Ist das mittlerweile oder ist das nicht schon lange so?
Was ich mich allerdings immer wieder frage:
Wie kann es bei dieser Konzentration von Menschen mit Jura-Studium sein, dass so viele Gesetze schon handwerklich so schlecht gemacht sind?
@mina oder was sagt es über das jura-studium oder diese leute, ja. wobei ja m.w. viel in den ministerien kaputtgespart sind, also die handwerklich schlechten gesetze dann wenigstens nicht die von lobbyist*n geschriebenen sind?
mit dem mittlerweile: in den 90ern waren lehrer*innen mal die häufigsten wen ich mich recht entsinne. scheint auch irgendwie mit "was studiert ein berufspolitiker" zusammenzuhängen, alos die quereinsteigerfrage.
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@mina oder was sagt es über das jura-studium oder diese leute, ja. wobei ja m.w. viel in den ministerien kaputtgespart sind, also die handwerklich schlechten gesetze dann wenigstens nicht die von lobbyist*n geschriebenen sind?
mit dem mittlerweile: in den 90ern waren lehrer*innen mal die häufigsten wen ich mich recht entsinne. scheint auch irgendwie mit "was studiert ein berufspolitiker" zusammenzuhängen, alos die quereinsteigerfrage.
Juristen, Beamten und Gewerkschaftsfunktionäre haben den Riesenvorteil, dass sie nach einem Abgeordnetenmandat (ist ja nicht unstressig) ziemlich einfach wieder in ihren alten Beruf zurückkönnen.
Das verkleinert das Risiko, sich auf so eine Karriere einzulassen, erheblich.
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Juristen, Beamten und Gewerkschaftsfunktionäre haben den Riesenvorteil, dass sie nach einem Abgeordnetenmandat (ist ja nicht unstressig) ziemlich einfach wieder in ihren alten Beruf zurückkönnen.
Das verkleinert das Risiko, sich auf so eine Karriere einzulassen, erheblich.
@mina ah, d.h., der lehrer*innenanteil ist gesunken, da diese kaum noch verbeamtet werden.
plus dann die "natürliche auslese", wenn mehr der kandidat*n keine wahl haben und alles für einen sicheren listenplatz tun müssen (denke hier an niels annen)
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@mina ah, d.h., der lehrer*innenanteil ist gesunken, da diese kaum noch verbeamtet werden.
plus dann die "natürliche auslese", wenn mehr der kandidat*n keine wahl haben und alles für einen sicheren listenplatz tun müssen (denke hier an niels annen)
Ich denke, das könnte tatsächlich ein Grund sein, dass immer weniger Lehrpersonen verbeamtet werden.