Muss mal was loswerden, worüber ich schon länger nachdenke.
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@Pearl22
Du scheinst so ca. 10 Jahre jünger zu sein als ich.
Bei uns waren die „Coolen“ die mit Föhnwelle, Aktenköfferchen statt Schulranzen und Polo-Hemden, gerne Lacoste. Unsere Eltern sind die Generation vor den 68ern.
Wir „Müslis“ trugen zum Entsetzen unserer Eltern die Klamotten (gerne vom Flohmarkt oder Secondhand), bis sie, trotz vieler Flicken, nicht einmal mehr als Putzlumpen dienen konnten. (1/2)Wir hatten lange Haare, alte, gammelige Autos und freie Jugendhäuser. Und natürlich einen Dachverband der freien Jugendhäuser im Landkreis.
https://on.soundcloud.com/RpL5ADAcB8jdcQdpS5
Und doch würde ich mal behaupten, dass in der „Szene“ viele aus eher wohlhabenden Elternhäusern kamen.
Meine Eltern hatten „normale“ Berufe, haben aber beide gearbeitet, sodass es, wenigstens für mein Gefühl, nie finanziell eng war. (2/2) -
@expertenkommision_cyberunfall Ja klar, niemand muss ins #Fediverse kommen, alles ganz freiwillig. @Pearl22
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@expertenkommision_cyberunfall
Du meinst, man kann es sein lassen, seine langen Texte so zu präsentieren, dass es auch einladend wirkt, sie zu lesen?
Ja, das kann man auch sein lassen.
Ich lese ein Stückelbeitrag über 12 Posts selten. @Pearl22 -
@Pearl22
Zu viel Aufwand? Du möchtest also nicht gelesen werden?
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht.
Habe gerade ein Beispiel gemacht, Aufwand ist das nun wirklich nicht.
https://blog.bitcast.info/hiker/lange-beitrage-schreiben@hiker No offense, aber wie wärs, du lässt mich schreiben & posten, wie ich möchte & ich dich, wie du möchtest. Ich brauch keine Tipps, wie ich hier meine Reichweite steigern kann, ich hab hier meine kleine, feine Bubble & dass reicht mir. Bilde mir ein, dass ich idR nicht unverschämt gegenüber meinen Followern bin (korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege), aber das Fediverse ist für mich auch ein safe space, wo ich mich nicht verbiegen muss, da brauch ich keinen Rat, wie ich das ändere.
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@expertenkommision_cyberunfall
Du meinst, man kann es sein lassen, seine langen Texte so zu präsentieren, dass es auch einladend wirkt, sie zu lesen?
Ja, das kann man auch sein lassen.
Ich lese ein Stückelbeitrag über 12 Posts selten. @Pearl22Ich lese solche Beiträge gerne hier und nicht hinter einem Link.
Wenn Dir das zu anstrengend ist, dann nutz doch einfach
https://mastoreader.io/
Du bist schliesslich im Internet, da gibt es viele Tools. -
@Pearl22
Zu viel Aufwand? Du möchtest also nicht gelesen werden?
Das verstehe ich jetzt überhaupt nicht.
Habe gerade ein Beispiel gemacht, Aufwand ist das nun wirklich nicht.
https://blog.bitcast.info/hiker/lange-beitrage-schreiben@hiker @Pearl22
Das lädt mich jetzt tatsächlich überhaupt nicht zum lesen ein.
Die Idee finde ich per se gut, aber bei einem in x-Teile gesplitteten Post sehe ich gleich worum es geht und muss nicht erst auf ne andere Seite gehen.
Ich persönlich hatte noch nie das Empfinden, dass ein mehrteiliger Post nicht zum Lesen einlädt.Ich denke mal das ist sehr individuell und das kann und sollte jede/r handhaben wie er/sie es möchte.
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@Pearl22
Du scheinst so ca. 10 Jahre jünger zu sein als ich.
Bei uns waren die „Coolen“ die mit Föhnwelle, Aktenköfferchen statt Schulranzen und Polo-Hemden, gerne Lacoste. Unsere Eltern sind die Generation vor den 68ern.
Wir „Müslis“ trugen zum Entsetzen unserer Eltern die Klamotten (gerne vom Flohmarkt oder Secondhand), bis sie, trotz vieler Flicken, nicht einmal mehr als Putzlumpen dienen konnten. (1/2)@morsuapri Kann schon sein, bin quasi gerade noch so ein Kind der 70er. Geflickte Schlaghosen & vererbte Klamotten unserer älteren Verwandten aus den 60ern/70ern haben wir in der Teeniezeit auch geliebt, aber das war nie als politisches Statement nach außen gemeint, höchstens als modisches, gab damals ja auch so ne Art Revival-Welle in der Popkultur.
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Ich glaube, dass sich da teilweise, trotz aller Polarisierung eine positive Entwicklung vollzogen hat & Jugendkultur & politische Milieus weniger miteinander verwoben & insgesamt beliebiger aber auch diverser & offener geworden sind. Könnt ihr das ein bisschen nachvollziehen? Habt ihr das ähnlich erlebt? 12/12 #DePol
@Pearl22 super interessant und treffend: vorallem alles um Status der Eltern und den Mut den es braucht um links sein zu können.
Als jemand der in einem eher links-"proletarisch" aber bildungsorientierten Elternhaus (inkl. Trennung) aufgewachsen ist, war ich beides: links und Außenseiter/uncool.
Die coolnesshierarchie ist im Detail etwas komplizierter aber grob stimmt's.
Die coolen von damals sind aber heute die normalos und ich werde (wieder) immer radikaler, weil's mir immer ernst war.
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@morsuapri Kann schon sein, bin quasi gerade noch so ein Kind der 70er. Geflickte Schlaghosen & vererbte Klamotten unserer älteren Verwandten aus den 60ern/70ern haben wir in der Teeniezeit auch geliebt, aber das war nie als politisches Statement nach außen gemeint, höchstens als modisches, gab damals ja auch so ne Art Revival-Welle in der Popkultur.
@morsuapri Und für irgendeine "Szene", welcher Art auch immer, & dazugehörige Treffpunkte war ich immer & überall zu sehr Außenseiterin. Und wiederum zu schüchtern (& vermutlich auch zu feige), um mich als Punk allein gegen den Rest der Welt zu stellen.
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Ich lese solche Beiträge gerne hier und nicht hinter einem Link.
Wenn Dir das zu anstrengend ist, dann nutz doch einfach
https://mastoreader.io/
Du bist schliesslich im Internet, da gibt es viele Tools.@expertenkommision_cyberunfall Ich verwende meine eigenen Plattformen mit #Akkoma, #Pleroma, #Sharkey, #Friendica und #Hubzilla - und im Falle langer Texte #writefreely. Das #Fediverse bietet alles - es braucht kein aufgebohrtes Mastodon mit einem Tool. @Pearl22 -
@hiker No offense, aber wie wärs, du lässt mich schreiben & posten, wie ich möchte & ich dich, wie du möchtest. Ich brauch keine Tipps, wie ich hier meine Reichweite steigern kann, ich hab hier meine kleine, feine Bubble & dass reicht mir. Bilde mir ein, dass ich idR nicht unverschämt gegenüber meinen Followern bin (korrigiert mich bitte, wenn ich da falsch liege), aber das Fediverse ist für mich auch ein safe space, wo ich mich nicht verbiegen muss, da brauch ich keinen Rat, wie ich das ändere.
@Pearl22
Es geht doch nicht ums "Verbiegen" - meine Güte. Und es geht auch nicht um Reichweite. Es ginge mir nur darum, die riesige Breite des #Fediverse zu zeigen, das uns so viele Dinge bietet. Einen Stückelpost zu schreiben finde ich hoch aufwändig - auf #writefreely (zum Beispiel) ginge ein langer Text ganz einfach und bequem.
Ja nu. -
@Pearl22 super interessant und treffend: vorallem alles um Status der Eltern und den Mut den es braucht um links sein zu können.
Als jemand der in einem eher links-"proletarisch" aber bildungsorientierten Elternhaus (inkl. Trennung) aufgewachsen ist, war ich beides: links und Außenseiter/uncool.
Die coolnesshierarchie ist im Detail etwas komplizierter aber grob stimmt's.
Die coolen von damals sind aber heute die normalos und ich werde (wieder) immer radikaler, weil's mir immer ernst war.
@rhold Letzteres geht mir genauso. Fatalerweise hab ich das Gefühl, damals war ich nicht links, obwohl es "cool" war, weil ich nicht glaubte, cool genug dafür zu sein. Heute ist der beruflich erfolgreiche & wenn man so will "coole" Teil meiner Altersgenossen eher rechtsoffen & ich bin inzwischen aus Überzeugung links, auch, weil mir endlich "Coolness" egal ist. Aber je älter ich werde, umso mehr Unverständnis hab ich für Leute, die Werte wie Menschenrechte & Gleichberechtigung nicht teilen.
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@hiker Weil ich nicht für jeden längeren Post, den ich alle 3 Monate sende nen neuen Account auf einem anderen Server anlegen möchte, der unbegrenzte Zeichen erlaubt. Bei ner Migration zu nem anderen Server wären meine Historie & meine Follower & Accounts denen ich folge weg & ich müsste mir alles mühsam wieder zusammen suchen. Da bin ich vielleicht etwas egoistisch, aber ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand, bin ja hier zum Privatvergnügen. Wens stört, der kann mich ja blocken oder entfolgen.
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Ich lese solche Beiträge gerne hier und nicht hinter einem Link.
Wenn Dir das zu anstrengend ist, dann nutz doch einfach
https://mastoreader.io/
Du bist schliesslich im Internet, da gibt es viele Tools. -
@hiker @Pearl22
Das lädt mich jetzt tatsächlich überhaupt nicht zum lesen ein.
Die Idee finde ich per se gut, aber bei einem in x-Teile gesplitteten Post sehe ich gleich worum es geht und muss nicht erst auf ne andere Seite gehen.
Ich persönlich hatte noch nie das Empfinden, dass ein mehrteiliger Post nicht zum Lesen einlädt.Ich denke mal das ist sehr individuell und das kann und sollte jede/r handhaben wie er/sie es möchte.
@huepfkomma
Wir stehen halt wieder beim Gatekeeper-Gehabe von Mastodon an.
Der wirtefreely-Text wird nur als Link angezeigt, nicht als Text.
Mastodon mit seinem Hang, #Fediverse Dinge zu verbiegen ist halt ein weiteres Problem in der ganzen Sache (zum Beispiel nur 500 Zeiche, nur 4 Bilder, nur 4 Optionen bei Umfrage, nur Link, wenn eine Überschrift im Text).
Bei anderen Plattformen (Akkoma, Pleroma, Sharkey, Friendica u.a.m). wird der Text direkt als Post angezeigt.
PS. Ich bin halt über 10 Jahre mit eigenen Instanzen im #Fediverse, ich kenne die Papenheimer unterdessen bestens.
@Pearl22 -
@morsuapri Und für irgendeine "Szene", welcher Art auch immer, & dazugehörige Treffpunkte war ich immer & überall zu sehr Außenseiterin. Und wiederum zu schüchtern (& vermutlich auch zu feige), um mich als Punk allein gegen den Rest der Welt zu stellen.
@Pearl22
Im konservativen Oberschwaben war es schon hochgradig verdächtig, sich nicht in einem der vielen, quasi offiziellen, Vereine zu engagieren, sondern sich in einem, nicht von irgendwelchen Institutionen (Kirche, Partei, Stadtverwaltung, Sportverein, Blasmusik, ...) kontrollierten Verein zu engagieren. -
Ich glaube, dass sich da teilweise, trotz aller Polarisierung eine positive Entwicklung vollzogen hat & Jugendkultur & politische Milieus weniger miteinander verwoben & insgesamt beliebiger aber auch diverser & offener geworden sind. Könnt ihr das ein bisschen nachvollziehen? Habt ihr das ähnlich erlebt? 12/12 #DePol
@Pearl22 Ein interessanter Einblick, auch wenn ich ihn so nicht bestätigen kann. Ich vermute es hängt mit dem Milieu und, man mag es nicht glauben, mit dem Geschlecht zusammen.
Ich komme aus einem Milieu, dass in den 80/90ern noch immer am Ende der Nahrungskette stand, wenn auch nicht mehr unerträglich arm.
Das war in Deutschland geprägt durch viele Nationen und alle hatten "Nazis".
Alles in allem hatte links nichts mit Coolness, sondern viel mit "den Alltag überleben" zu tun.
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@hiker Weil ich nicht für jeden längeren Post, den ich alle 3 Monate sende nen neuen Account auf einem anderen Server anlegen möchte, der unbegrenzte Zeichen erlaubt. Bei ner Migration zu nem anderen Server wären meine Historie & meine Follower & Accounts denen ich folge weg & ich müsste mir alles mühsam wieder zusammen suchen. Da bin ich vielleicht etwas egoistisch, aber ist mir ehrlich gesagt zu viel Aufwand, bin ja hier zum Privatvergnügen. Wens stört, der kann mich ja blocken oder entfolgen.
@Pearl22 Also die Follower und Followees wären nicht weg, die nimmt man mit, aber ich finde 12 Einzeltröts völlig unproblematisch und keinen Grund, umzuziehen. Ich find die sogar besser zu lesen.
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@expertenkommision_cyberunfall Ich verwende meine eigenen Plattformen mit #Akkoma, #Pleroma, #Sharkey, #Friendica und #Hubzilla - und im Falle langer Texte #writefreely. Das #Fediverse bietet alles - es braucht kein aufgebohrtes Mastodon mit einem Tool. @Pearl22
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@Pearl22
Es geht doch nicht ums "Verbiegen" - meine Güte. Und es geht auch nicht um Reichweite. Es ginge mir nur darum, die riesige Breite des #Fediverse zu zeigen, das uns so viele Dinge bietet. Einen Stückelpost zu schreiben finde ich hoch aufwändig - auf #writefreely (zum Beispiel) ginge ein langer Text ganz einfach und bequem.
Ja nu.@hiker Und ich hasse, es, erst nen Link anklicken zu müssen, bevor ich Text lesen kann, fast genauso, wie ich Sprachnachrichten hasse, weil es nicht wirklich barrierefrei ist. Bin oft in "Funklöchern" unterwegs, wo ich kein oder schlechtes Netz hab, da komm ich mit nem Link nicht weiter.
